Gehäutet

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Gehäutet vom Schicksal
wandelnd durch das Dornental
hallt der Seele Ruf
und bleibt nicht unerhört –

öffne die Hände wie eine Schale
empfange das Leben
in allen Farben und Nuancen
lass dich streicheln vom sanften Wind
der Hoffnungssamen weiterträgt –

gehäutet vom Schicksal
fällt Altes und Enges ab
lüftet dunkle Vergangenheit
und löst sich auf im Nichts –

fange Träume und Leuchten
von pulsenden Sternen ein
lege deine Seele vertrauensvoll
auf des Vogels Schwingen und
fliege durchs Schattenreich ins Licht
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Geborgen

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Wenn du magst,
dann lehn dich an,
wie an einen uralten Baum –

auch wenn meine Wurzeln
nur locker verankert,
treiben Zweige gen Himmel
und atmen Licht –

vielleicht sind wir auch
wie wankende Halme im Wind,
die sich halten und schützen
und in der Liebe geborgen sind –

manchmal sind wir wie Kreise,
die sich langsam umkreisen
und doch in einem Ganzen
miteinander verwoben sind.
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Innigkeit

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In manchen Momenten
spüre ich diesen Hauch
von Innigkeit –
wie der Wind,
der weht und verweht.

Dann ergreift mich ein Schaudern,
ob der Flüchtigkeit –
doch etwas bleibt zurück,
breitet sich aus,
füllt mein Herz bis zum Überlauf.
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Sehnsuchtswind

Ich hör den Wind,
der von Sehnsucht singt,
sanfte Klänge aufnimmt.

Ich hör den Wind,
der in die Ferne dringt,
Herzgedanken bringt.

Ich hör den Wind,
im Windspiel erklingen,
wehmütige Lieder singen.

Ich hör den Wind,
durch die Blätter rauschen,
zarte Gefühle austauschen.

Ich hör den Wind,
der nie verweht,
was in der Seele steht.

Ich hör den Wind,
der lautlos umschmiegt,
was sich mit ihm wiegt.

Ich hör den Wind,
der ein Feuer entfacht,
in der Hitze der Nacht.

Ich hör den Wind,
tiefes Sehnen in mir,
verzehrt sich nach dir.