Traumfinder

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verbirg dich nicht
auch ins Schattenreich fällt Licht

in dunkelster Nacht
leuchten die Sterne am hellsten

und die Seelen der Träumer
einsamer Galaxien finden sich
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Abendwind

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Im Abendwind lausche ich
– zu hören –
deiner Stimme Klang

mein Herz ist weit,
wie der Himmel über mir

wo ist deine Hand,
die meine greift und
deine Wange, die meine streift

im Abendwind zieht Sehnsucht
sanft durch meine Seele
und legt sich nieder,
wie eine verlorene Träne.
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Lass uns..

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Lass uns aus der Zeit fallen
hinein in offenen Raum
und Sternenweite

lass uns unbeschwert sein
tanzen im Regen
mal lachen, mal schweigen

lass uns tief schauen
in unsere Augen
spiegeln, verzaubern, berühren

lass uns träumen
von Sommer und Wiesen
und Sternblumen bei Nacht

lass uns alles sein und nichts
bis Licht durch uns fährt
und alle Schatten verwischt
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Lauschen

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Vor dem Fenster der fast kahle Baum,
ein paar letzte Blätter lautlos fallen –

stimmungsvoll er-scheint die Welt
im letzten Lichtstrahl durch die Zweige –

ein Windhauch streift das weite Feld,
wie sehnsuchtsvolles Flüstern –

die finstre Nacht erwacht nun bald,
in der die Sterne leise singen –

schweigend lausche ich dem Lied
und fliege frei auf Traumes Schwingen.
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Körperlos

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Körperlos kamst du
mich im Schlaf besuchen.
Ich sah nur die Weite des Himmels.
Mein Blick verlor sich
im Nichts eines Traumes,
bis ich dich spürte ganz nah.
Ein Hauch, ein Kuss,
meine Lippen bebten
und deine Wärme hüllte mich ein,
wie in ein Kleid aus Rosenblättern
voller Liebe und Duft.
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1001 Nacht

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(Kleiner Urlaubszwischengruß)
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Sternenpracht
wie in 1001 Nacht
unter marokkanischem Nachthimmel –
Wellenrauschen verschluckt
den Lärm der Zeit

nur ein Flüstern im Wind
vernimmt meine Seele –
ewiges Sehnen spiegelt sich
wie Mond und Sterne im Meer

überall Spuren im Sand
von Zärtlichkeit –
warm und weich
rieseln Träume
durch meine Finger
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Resonanz

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Matt spiegeln sich Träume
im Fensterglas –

vorbeiziehende Wolken tragen
Sehnsucht ins Himmelsweit –

zwischen zwei Atemzügen
ein Knistern –

etwas tritt in Resonanz
und streichelt die Seele –

Gefühle tanzen voller Hingabe
in der Stille des Herzens –

eine Träne sucht den Weg
durchs Labyrinth
und hinterlässt liebend eine Spur
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Flügel..

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Still schält sich der Tag aus der Nacht.

Traumfragmente hängen noch
in warmer Sommerluft
wie lichtschimmernde Fäden
aus unbekanntem Land.

Eine zart-feine Spur
aus Sternenstaub,
glitzernd im anbrechenden Morgenlicht –
aufgewirbelte Sehnsucht,
kreisend im lauen Wind.

Wo sind meine Flügel?
Das Fliegen hab ich längst verlernt…

..
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Blüten und Duft

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Der Sommer glüht.
Vergänglichkeit brennt in der Seele.
Lavendelduft schläfert mich ein.
Ich träume von fallenden Blüten,
die mich bedecken.
Ein Nest aus Blüten und Duft.
Leuchtende Augen,
die Raum und Zeit durchdringen,
sowie Schatten und Licht.
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Wir könnten..

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Wir könnten unsere Träume leben lassen
in unserer Fantasie,
dort sind keine Grenzen gesetzt,
alles ist möglich,
wir schreiben uns neu und frei.

Wir könnten Wolken schieben
und Sterne zählen,
im Mohnblumenfeld versinken,
leuchtende Momente
Tag für Tag,
Nacht für Nacht,
neu erschaffen.

Wir könnten Segel setzen
und davon segeln,
bis weit hinter den Horizont,
wo sich neue Träume erheben
aus unseren Seelen,
die miteinander verschmelzen,
wie Tränen,
die zusammen fließen
und als Morgentau glitzernd erwachen.
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Kindheitserinnerungen II

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Ich stehe fröstelnd am Fenster.
Zwischen den noch kahlen Bäumen auf dem Friedhofsplatz
leuchtet verschwommen der Mond.
Auf den Gräbern flackern vereinzelt Lichter.
Vom Himmelszelt funkeln Sterne
in diese eine, fast klare, dunkle Nacht
dieser Besuchstage im Elternhaus.
Erinnerungen vermischen sich mit Jetzt-Blicken,
versetzen mich zurück in meine Kinderzeit.

Auch da stand ich oft lange fröstelnd nachts am Fenster,
ließ mich einfangen von Mondlichtstimmungen und Grabesstille,
bis mich die Müdigkeit überfiel und ich in den Schlaf sank.
Morgens weckte mich das Gurren der Holztauben
und die großen Uhus auf den Friedhofsbäumen stießen
ihren gespenstischen Schrei in die Stille,
bevor sie im Tageslicht verstummten.

Alles ist mir so vertraut, nur die Uhus gibt’s heute nicht mehr.
Weit in der Ferne rauscht ein Zug vorbei,
Autos rattern schneller und lauter über die unebene Straße. –
Der Tag erwacht, die Stimmungen der Nacht sind in mir verankert
und leben in mir, werden immer sein, egal an welchem Ort ich mich befinde.
Manches erscheint genauso, als wäre die Zeit stehengeblieben,
anderes im Außen und Drumherum hat sich verändert.
Die elementaren Fragen von damals bleiben bis heute
beim Blick in die Sterne, in die Weite.

Erinnerungen leben auf und verblassen wieder,
alles kommt und vergeht,
Gräber verschwinden, neue entstehen –
Leben und Tod
und über allem die Sterne,
ewiglich funkelnd in die Stille der Nacht.

Manchmal frage ich mich, ob es mich geprägt hat,
direkt neben dem Friedhof groß geworden zu sein,
mit Blick auf den Tod, das Vergehen, die Grabesstille,
das Spüren von Stimmungen und Leid,
bis hin zur Freude, der mit Blumen geschmückten Gräber,
die im Erblühen von Leben und Schönheit zeugen.
Es hat mir nie Angst gemacht, macht es auch heute nicht,
es ist gerade so, als wäre der Tod mir schon immer vertraut
mit seinem Geheimnis und in seiner Melancholie.
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Sternenwelt

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So weit weg seid ihr Sterne mir,
so grenzenlos und unerreichbar
und doch auch so nah.
So sehr spüre ich etwas
von Heimat und Zuhause
beim Blick in die unendliche Weite.

So verborgen liegt ein Geheimnis
im Funkeln der Sternenwelt
und ein vages Ahnen befällt mich,
schleicht sich ein wie verloren
gegangene Erinnerungen,
einer vergessenen, anderen Welt.
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Traumroute

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Wie nah bist du mir
auf deiner Traumroute
zwischen all den Sternen,
dem Funkeln und Strahlen,
dem Locken und Rufen
zartschimmernder Wesen
ferner mystischer Galaxien –
mein Herz pocht laut,
kannst du die Melodie hören,
die in nächtliche Gefilde dringt
und Sehnsucht eine Spur legt
durch Raum und Zeit,
um das Geheimnis zu entdecken,
das sich in die Ewigkeit schreibt.
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Sternenblick

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Ein Blick ins Sternenmeer
ist wie ein Blick in die Unendlichkeit,
wie ein Schweben durchs Weltall,
durch Raum und Zeit –
wie ein Traum, der mich durchzieht,
indem die Sterne fallen,
an mir vorbei und durch mich durch –
oder
wie ein Fallen durch den Sternenraum,
tiefer und tiefer, schneller und schneller,
wie ein Sog ins uferlose Nirgendwo –
bis mich ein Leuchtstern
hält und fängt
und seine Lichtspur mich
auf neue Wege bringt.
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Schneeschmelze

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Kannst du wie ich
die Schneeschmelze spüren
in deinem Inneren,
sowie den leichten Windzug
tanzender bunter Schmetterlinge,
wenn du still, bibbernd vor Kälte
durch glitzerndes Weiß stapfst
und dein Herz eine Spur zieht
entlang des fernen Horizonts?
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Kleiner Vogel

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Flieg kleiner Vogel –
bald weicht die Kälte
und Wärme legt sich
nieder in dein Federkleid.
Sing kleiner Vogel –
dein Lied ist glockenrein
und klingt hoffnungsvoll
in empfänglichen Seelen.
Flieg kleiner Vogel –
ich schaue dir hinterher,
meine Tränen benetzen
einen endlosen Traum,
mit deinen Flügelschlägen
in offene Weite getragen.
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Im Dunkel der Nacht

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Zikaden übertönen Meeresrauschen
zirpen ihre Lieder in die Nacht
schmale Mondsichel am dunklen Nachthimmel
in der Ferne Wetterleuchten
warmer Wind umweht mich
hüllt mich in eine Stimmung
aus Melancholie und Sehnsucht
und ich spüre den Klang der Liebe,
der in mein Herz dringt
in ewiger Wiederkehr
durch den Strom
von Raum und Zeit
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Betrachtungsweise

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Wie ein Rädchen in einem Uhrwerk
laufe ich, nur oft anders als vorgegeben,
anders als erwartet,
in meinem eigenen Tempo,
ohne Hast und Eile,
ohne Bedrängnis
zuzulassen, loszulassen –
zu betrachten das Spiel des Lebens,
indem ich meine Kreise drehe
in meiner ganz eigenen Weise,
auch wenn’s seltsam erscheint
oder gar missfällt.

Trotzdem spür ich die Zugkraft
unsichtbarer Fäden –
lasse mich ein
auf das Geheimnis des Seins
gespiegelter Träume,
gespiegelter Sehnsucht
fernab laufender Zeiger, tickender Uhren
zeigt sich Seelennähe hinter Worten,
hinter Schatten und Schein
im zeitlosen Rhythmus und Klang
endlos weiter Sternenräume.
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Sternenworte III

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Auf der Wiese liegend
die Sterne im Blick,
ein Gedanke an dich –
wo bist du,
ich vermisse dich
mein geträumter Stern,
der mein Zuhause ist
und doch so weit und fern –
nicht auffindbar hier,
nur geheimnisvolles Seelengespür,
welches mich ruhelos
zurück lässt an einem Ort,
der mir so fremd,
wo ewiglich Sehnsucht
in mir brennt,
bis der Himmel seine Arme
ausbreitet und der Liebe
Freiheit sich schenkt.
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Mit dem Wind verschickt

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Du weißt nicht um meine Seele,
die Last und den Schmerz
und nicht um mein Herz,
das sich windet
zwischen Licht und Schatten.

Was kann ich wissen,
um deine Seele,
kenne ich mich selbst nicht
bis in den tiefsten Grund.

Was bewegt uns,
was zieht uns in Abgründe
und holt uns wieder heraus..
Kein Verstand, keine Vernunft
kann erklären was vorgeht in uns,
nur suchen, puzzeln und konstruieren –
hilfreiches Beiwerk,
manchmal auch Hindernis.

Was haben wir
und könnten mehr vertrauen,
außer unserem eigen Gespür,
einer Ahnung, einem Gefühl,
unserem tiefsten Inneren,
der Seele, entsprungen –
im Herzen geschützt
und gedanklich
mit dem Wind verschickt.
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Sternenworte II

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So weit weg
sind die Sterne,
ferne Galaxien
und doch sind sie überall –
über mir, über dir
und leuchten
in dunkle Nacht,
als wollten sie sagen:
du bist nicht allein,
jemand denkt an dich..

..ach und allein schon
dies zu spüren,
ist schön und tut gut
gegen jeglichen Widerstand,
weil jede Seele sich
danach sehnt
und sich der Hinwendung
gern entgegenstreckt.
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Ich werde mich erinnern

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Ich werde mich erinnern,
wieder und wieder,
an die Weite,
den Horizont,
die sanften Wellenbewegungen
des Flusses,
der nicht nur das Mondlicht spiegelt,
sondern auch die Tiefe
meiner Gefühle
im Klang einer Melodie,
die nicht nur mein Ohr erreicht,
sondern weit mehr bewegt
und berührt,
als die Oberfläche und den Schein –
eine Stimmung,
ausgelöst und weitergetragen
von dir zu mir,
von mir zu dir
in der Spiegelung
unseres inneren Wesens
im flirrenden, strömenden Sein.
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Warum ist das Wesentliche so rätselhaft,
unfassbar, unbegreiflich –
wie eine Fata Morgana
löst sich alles auf in Nichts
beim Versuch des näheren Betrachtens.

Etwas tritt in meinen Wahrnehmungsraum,
um im nächsten Moment zu entschwinden.
Zurück bleibt ein Eindruck, ein Gefühl,
vielleicht eine Ahnung –
wie beim Blick in die Weite
des nächtlichen Sternenhimmels.

Das Universum, das so unendlich erscheint
und das Gefühl, etwas trägt und hält
in all den Wirren –
und manchmal vielleicht jemand
der uns rätselhaft seelennah ist.
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Hingewendet zum Du

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Deine Liebe ist ein Schmelzfluss der Seele,
ein entzündetes Licht im Herzen,
ein schwelendes Feuer
eingeschlossen im Inneren,
dich zu heilen,
deine Wunden zu bedecken –
doch die Einsamkeit nagt weiter
in so manchen Stunden
und des Nachts fliegt die Sehnsucht
durch Träume und Sternenräume,
um sich im Grenzenlosen zu finden –
im Aufbrechen der Zärtlichkeit
und deiner tiefen Gefühle
erblüht Liebe hingewendet zum Du.
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Nähe

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Der Himmel zeigt sich grau,
Töne in Moll schwirren
durch die Luft –
Du strahlst in meine Seele
mit einem Hauch
des Sehnens und der Freude
und für einen Moment
lasse ich mich davontragen
in die Ferne, durch die Weite –
in deine Nähe,
die ich mir selbst bin,
die uns im Herzen
miteinander verbindet,
als gäbe es nur diesen
vom Schicksal erbrachten Sinn.
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Stille Liebe

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Irgendwann weißt du es,
weil du es spürst –
auch stille Liebe
wirkt und entfaltet sich.

In jedem Stern,
der strahlt und leuchtet
kannst du es sehen,
in jeder Blume,
die blüht und duftet,
kannst du es riechen,
in jedem Sonnenstrahl,
der wärmt und erhellt
kannst du lächeln
und deine Seele tanzen lassen
im Rhythmus deines
pochenden Herzens.
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Schwingen

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Bald geht der Schnee
und der Vogel breitet
seine Schwingen aus,
fliegt sich frei
in offener Weite –
ich schaue und träume
mich in die Ferne.
Warte, nimm mich mit
auf deinen Schwingen
und lass mich einen Hauch
deines Freiseins atmen,
bevor mich die Krallen
der Angst packen
und ich der Leichtigkeit
des Seins entschwinde.
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Wintergedanken

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Frostig, klirrende Kälte,
Raureif überzieht das Grau.

Noch schlummern Traumgedanken
vergangener Mondnacht,
bis im Morgenlicht der Sonne
das Sternenfunkeln erlischt.

Leise flüstert der Wind
von wundersamen Dingen,
die hoffnungsvoll
herzwärts wandern
und kalte Stunden nehmen.

Himmelsblau soweit der Blick,
in zeitenlos Gefühl versunken
erblüht der Frühling bereits
an Winterzweigen
und erzählt vom Sommerglück.
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Ach..

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Ach, wie groß ist dein Schmerz,
wieviel Tränen weinst du?
Ach sag, deine Trauer,
wann geht sie?
..und warum weiß ich davon,
wo ich doch nichts weiß.
Welches Geheimnis
verbirgt sich im Leben
und welches im Sterben.

Ich schau zu den Sternen,
der Blick in die Weite,
die mich umfängt.
Ach, erzähl mir
von deinem Sehnen,
das in dir ist,
mal leise schlummernd,
dann laut und fordernd
und niemals erlischt.

Ach, weißt du
Sterne explodieren,
Welten gehen unter
und formen sich neu.
Wir kommen und gehen,
sind Wanderer durch
Zeit und Raum hindurch,
nicht nur in unseren Träumen
und irgendwo gibt es
immer wieder
einen Anfang und Licht.
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Sehnsuchtstraum

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Manchmal nachts im Traum
versuche ich deinen Himmel zu erreichen,
aber ich finde ihn nicht,
verirre mich in dieser Endlosschleife
im Nirgendwo,
bis ich erwache in dunkler Nacht
und spüre dein Licht,
das in mein Herz leuchtet,
dann weiß ich,
dein Himmel ist so weit und grenzenlos
wie meine Sehnsucht
und manchmal verlier ich mich in ihr.
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Im Strom des Zeitenlaufs

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Während ewig Sehnsucht Kreise dreht,
Worte wie Staub zerfallen,
atmet mein Herz Liebe
ein und aus,
in und aus dem Strom des Zeitenlaufs –

trägt Gefühle in Himmelsweit,
die sich im Sternenglanz spiegeln
und reflektieren was in mir lebt,
für ewig verwoben im Zeitenlauf.
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Sehnsuchtswind II

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Komm, nimm mich zärtlich in den Arm,
dein Hauch durchweht meine Seele.
Du bist der Sehnsuchtswind,
den ich spür,
egal wo ich mich befinde.

Komm, flüstere mir leise zu,
Worte von Hoffnung,
die mich durch den Winter tragen,
kalten Atem belebend
in Mondschein klaren Nächten.
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Juhu..

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Heute bin ich geflogen, nicht zu den Sternen,
aber auf der Kirmes im Kettenkarussell.
Immer wieder zeitlos schön, ich liebe es.
Da bin ich Kind, schwerelos, schwebend,
träumend, dem Himmel ein Stück näher.

Natürlich in der Außenreihe, die am höchsten fliegt
und gleich mehrere Runden hintereinander.
Nicht mal der kalte Wind hat gestört,
man könnte meinen er hat
die Gedanken weggeblasen,
um der kindlichen Freude und Heiterkeit
Platz zu machen.
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