Lauschen

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Vor dem Fenster der fast kahle Baum,
ein paar letzte Blätter lautlos fallen –

stimmungsvoll er-scheint die Welt
im letzten Lichtstrahl durch die Zweige –

ein Windhauch streift das weite Feld,
wie sehnsuchtsvolles Flüstern –

die finstre Nacht erwacht nun bald,
in der die Sterne leise singen –

schweigend lausche ich dem Lied
und fliege frei auf Traumes Schwingen.
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Wann…

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Die Tage fahren Achterbahn.
Das Herbstlicht erhellt ein wenig den Dunstkreis.
Ein Rotkehlchen mit süßen Knopfaugen schaut mich an.
Es wirkt so zart und zerbrechlich,
aber hüpft fröhlich über die Wiese.

Wann bin ich das letzte Mal fröhlich über eine Wiese gerannt,
vielleicht um den Sonnenstrahl einzufangen oder meine Träume –

Hand in Hand mit dir,
lachend, wie Himmelskinder,
in deren Augen sich
Mond und Sterne spiegeln
und die Welt sich dreht
im Glück des Beieinanderseins,
für diesen einen Moment.
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Einzigartige Stimmung

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Jedes Jahr so um die Mittsommerwende bis in den Juli hinein halte ich Ausschau nach Glühwürmchen.
Meistens konnte ich sie bisher in lauen Sommernächten bewundern, dazu noch einen prächtigen Sternenhimmel.

Dieses Jahr habe ich noch keine gesehen, vermutlich wegen dem vielen Regen. Vielleicht habe ich ja noch Glück und vielleicht hört irgendwann der viele Regen auch mal auf. Ich glaube bis in den Juli hinein gibt es eine Chance, sie beobachten zu können.

Für mich ist es immer wieder wie ein kleines Wunder. Diese Magie, im Dunkeln die winzigen Leuchtpunkte, wie sie über Wiesen schweben, aus Hecken und Büschen aufsteigen. Eine verzauberte Welt öffnet sich da für kurze Momente und es kommt mir dann vor, als würde meine Seele zwischen all den kleinen Lichtpunkten schweben. Eine einzigartige Stimmung, die mich dann überfällt und mein Herz an einen Ort zieht, weit entfernt…
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Kindheitserinnerungen II

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Ich stehe fröstelnd am Fenster.
Zwischen den noch kahlen Bäumen auf dem Friedhofsplatz
leuchtet verschwommen der Mond.
Auf den Gräbern flackern vereinzelt Lichter.
Vom Himmelszelt funkeln Sterne
in diese eine, fast klare, dunkle Nacht
dieser Besuchstage im Elternhaus.
Erinnerungen vermischen sich mit Jetzt-Blicken,
versetzen mich zurück in meine Kinderzeit.

Auch da stand ich oft lange fröstelnd nachts am Fenster,
ließ mich einfangen von Mondlichtstimmungen und Grabesstille,
bis mich die Müdigkeit überfiel und ich in den Schlaf sank.
Morgens weckte mich das Gurren der Holztauben
und die großen Uhus auf den Friedhofsbäumen stießen
ihren gespenstischen Schrei in die Stille,
bevor sie im Tageslicht verstummten.

Alles ist mir so vertraut, nur die Uhus gibt’s heute nicht mehr.
Weit in der Ferne rauscht ein Zug vorbei,
Autos rattern schneller und lauter über die unebene Straße. –
Der Tag erwacht, die Stimmungen der Nacht sind in mir verankert
und leben in mir, werden immer sein, egal an welchem Ort ich mich befinde.
Manches erscheint genauso, als wäre die Zeit stehengeblieben,
anderes im Außen und Drumherum hat sich verändert.
Die elementaren Fragen von damals bleiben bis heute
beim Blick in die Sterne, in die Weite.

Erinnerungen leben auf und verblassen wieder,
alles kommt und vergeht,
Gräber verschwinden, neue entstehen –
Leben und Tod
und über allem die Sterne,
ewiglich funkelnd in die Stille der Nacht.

Manchmal frage ich mich, ob es mich geprägt hat,
direkt neben dem Friedhof groß geworden zu sein,
mit Blick auf den Tod, das Vergehen, die Grabesstille,
das Spüren von Stimmungen und Leid,
bis hin zur Freude, der mit Blumen geschmückten Gräber,
die im Erblühen von Leben und Schönheit zeugen.
Es hat mir nie Angst gemacht, macht es auch heute nicht,
es ist gerade so, als wäre der Tod mir schon immer vertraut
mit seinem Geheimnis und in seiner Melancholie.
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Gedanken über das Leben

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Heute wurde dieser ältere Beitrag aufgerufen und ich habe ihn mir nochmals durchgelesen.
Manchmal ist das seltsam im Leben, da befindet man sich in einer bestimmten Stimmung und irgendwas geschieht, was einen noch mehr hineinzieht in diese Stimmung oder in jene Gedankengänge.
Es passt, dieser ältere Beitrag samt Song passt genau heute wieder wie damals
und genau aus diesem Grunde poste ich ihn nochmal.

..und ja, ich denke weiter darüber nach und immer wieder..und DANKE! ans Erinnern..

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…Ich lasse los was ich nicht halten kann
und nur was mir gehört kommt wieder bei mir an….

Schon oft gehört und gelesen diesen Satz, zumindest so sinngemäß,
wie in diesem Song.

In einem Augenblick ist etwas da, im nächsten kann es weg sein.
Das Spiel des Lebens und der Vergänglichkeit.

Es heißt immer, was zu uns gehört bleibt oder kommt zurück.
Ist das wirklich so? Ich hab das auch immer gedacht, bin mir momentan
aber nicht so sicher.

Das ganze Leben unterliegt Veränderungen, Weiterentwicklung, Bewegung.

Es gibt nichts festzuhalten und schon gar nicht etwas zu erzwingen.

Die größtmögliche Freiheit liegt vielleicht doch im beständigen Wechsel
zwischen Nähe und Distanz.
Es kommt mir vor wie ein Einpendeln zwischen diesen Polen.

Darüber werde ich weiter nachdenken.
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Warum ist das Wesentliche so rätselhaft,
unfassbar, unbegreiflich –
wie eine Fata Morgana
löst sich alles auf in Nichts
beim Versuch des näheren Betrachtens.

Etwas tritt in meinen Wahrnehmungsraum,
um im nächsten Moment zu entschwinden.
Zurück bleibt ein Eindruck, ein Gefühl,
vielleicht eine Ahnung –
wie beim Blick in die Weite
des nächtlichen Sternenhimmels.

Das Universum, das so unendlich erscheint
und das Gefühl, etwas trägt und hält
in all den Wirren –
und manchmal vielleicht jemand
der uns rätselhaft seelennah ist.
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Muse

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Oh liebe Muse,
warum bist du so launisch,
versteckst dich vor mir
und ich sitze hier,
schau aus dem Fenster
ins wunderschöne Himmelsblau,
doch in mir ist alles trübe und grau.
Was ist nur los, ich hänge fest
und drehe mich wie immer
im Kreise, das Leben ist wirklich
eine seltsame Reise.
Was kann ich nur machen,
wie finde ich da raus,
renne ständig gegen meine
eigenen Mauern
auf der Suche nach der Tür,
aber ich verharre hier
in mir und warte vergebens
und wundere mich,
dass meine innere Muse
nicht mehr mit mir spricht.
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Kein Halt

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Kein Halt,
wenn ich untergehe,
mich verliere,
um mich neu zu finden.

Ich bin müde
vom vielen Erklären,
vom Ertragen,
vom Warten –
ausgebrannte Seele,
gelöschte Feuer,
Verglühen Tag um Tag.

Tränen fließen im Fluss
der Unentrinnbarkeiten,
ein reißender Strom
durch alle Gefühlslagen
bis in dunkelste Tiefen.

Kein Halt,
wenn ich falle
in den wartenden Moment,
der nicht kommt,
weil es kein
Rückwärtsleben gibt
und im Vorwärts nur
Vergänglichkeit winkt.
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(Der Song hat meine Stimmung verstärkt, inspiriert…wie auch immer…
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http://youtu.be/S235NJArx4Q )
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Wintergedanken

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Frostig, klirrende Kälte,
Raureif überzieht das Grau.

Noch schlummern Traumgedanken
vergangener Mondnacht,
bis im Morgenlicht der Sonne
das Sternenfunkeln erlischt.

Leise flüstert der Wind
von wundersamen Dingen,
die hoffnungsvoll
herzwärts wandern
und kalte Stunden nehmen.

Himmelsblau soweit der Blick,
in zeitenlos Gefühl versunken
erblüht der Frühling bereits
an Winterzweigen
und erzählt vom Sommerglück.
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Noch ein paar zusammengefasste Gedankengänge, die während meiner Abwesenheit entstanden sind.
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Du weckst Erinnerungen in mir
und träumst meine Träume.
Deine Sehnsucht ist meine Sehnsucht,
die mich an jedem Ort durchdringt
und stets Begleiter ist,
wie der Blick zum Horizont,
der nie wirklich näher rückt
und doch manchmal so nah erscheint.

Wie der Blick zu den Sternen
ein Gefühl und eine Ahnung hervorrufen
vom Wesen und Wesentlichen des Daseins –
von der Liebe,
die selbst in schweren Zeiten,
wie ein Echo durchs Universum hallt,
bis sie wieder spürbar bei uns ist.
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Tautropfen

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Morgendämmerung verdrängt
Dunkel der Nacht.
Nebelschwaden senken
sich in Täler ganz sacht.
Tautropfen aus dunkler Nacht
der Seele gepresst,
schimmern im ersten
Sonnenstrahl durchs Geäst.

Tautropfen zaubern
Regenbogenfarben im Licht.
Momente der Schönheit
leuchten in klarer Sicht.
Langsames Erwachen
zieht magische Kreise
von Lebendigkeit erfüllt
in besonderer Weise.

Tautropfen der Seele
sich dem Morgenrot schenken.
Sanfte Berührungsmelodien
in Herzen lenken.
Offener Raum zündet
Seelenfeuer in mir,
neuer Tag aus einsamer
Nacht geboren in dir.
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(ein älteres Gedicht aus meinem Fundus, passend zu den Tautropfen im Herbst und metaphorisch einer alljährlichen Herbstmelancholie, die sich trotz allem dem Licht zuwendet)
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Leise..

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Leise Stunden wünsche ich mir
im herbstlichen Sonnenschein,
atme den Duft von Vergänglichkeit
und letzten blühenden Blumen ein.

Stille senkt sich in meine Seele,
Vergangenheit ruht sanft,
ein neuer Tag im Morgenlicht
sich durch Nebelschwaden bricht
und letzte Tränenspuren
aus meinem Herzen wischt.
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Ein paar Gedanken zu Melancholie

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Melancholie ist für mich eine Stimmung von Traurigkeit, die die tiefe Sehnsucht der Seele ausdrückt.
Etwas möchte heraus, möchte sich zeigen, möchte ins Leben gebracht werden.
Etwas ist nicht stimmig mit uns oder unserer Lebensweise, wir leben uns nicht selbst, sondern werden gelebt oder funktionieren mehr oder weniger nur in einer Welt, in der Gefühle, Sehnsucht, Sensibilität eher als negativ besetzt gelten. Deshalb wird Melancholie oft als krankhaft und depressiv abgetan. Dabei möchte sie doch nur einen Weg zeigen sich auszudrücken oder etwas zu verändern oder auszuleben, was bisher im Verborgenen schlummert.

Aus diesem Blickwinkel heraus liegt der Melancholie eine gewisse Inspiration zugrunde, hervorgehoben aus den Tiefen der Seele, die aus einer bitteren Frucht Süße hervorbringen kann.
Wie viele berühmte Künstler schufen wunderschöne Werke aus genau dieser Stimmung heraus. Werke, die uns berühren und zu Herzen gehen, sei es ein Musikstück, ein Gemälde, Dichtung oder was auch immer Inspiration hervorzaubert. Manchmal vertiefen wir uns darin und lassen uns ein Stück davon tragen und mitnehmen und fühlen uns somit dem Künstler nah.
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Traumnacht

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In einer jenen Traumnächte,
als Sternenstaub vom Himmel fiel,
erwachte in mir ein Gefühl
so zart und fein und wunderbar –
darin ich mich versenkte
und dem Morgen schenkte,
der bald sich mir zeigte
im Sonnenlichte
und ich ihm erzählte
meine Traumgeschichte,
damit sie hinaus
in die Ferne getragen,
und zu jener Seele finde,
davon zu sagen.

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Still schweigt die Nacht

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Still schweigt die Nacht,
ihr Sterne, leuchtend und nah,
so wachet und hütet
im nächtlichen Sein,
bis das der Tag sich lichtet
und aller Irrtum gesichtet.

Viele Bahnen gezogen
in dunkler Nacht,
viele Tränen geweint
auch manchmal gelacht,
im Dunkeln gewandelt,
ihr Sterne wart mir Licht
und dankbare Zuversicht,
in eurem Strahlen Glanz
ich nachts Heimat fand.

Still schweigt die Nacht,
Mondlicht Dunkelheit bricht,
darin einsame Tränen glitzern,
zerstäubend unterm Sternenzelt,
Seelen sich weit öffnen –
Licht gemeinsamen Weg erhellt.
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(unverändert aus meinem Fundus)
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Wie eine Feder

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Wie eine Feder tanzend im Wind
entschwebe ich an einen Ort
in meinen Träumen,
wo wir wie Kinder einst in Märchen
in eine Welt entrückt,
über Wolkenberge stapfen
am Mond vorbei durchs Sternenmeer
Planetenhüpfen spielen,
wo wir mit staunend Blick
gemeinsam, schützend
dem Geheimnis auf der Spur
in Abenteuer stürzen.

Wie eine Feder tanzend im Wind
entschweben meine Gedanken,
wie einst in Träumen
vom schwerelosen Glück,
wo DU und ICH uns finden
und alle Grenzen,
von unsichtbar bis unüberbrückbar
zusammen, schützend
der Herzspur folgend,
mutig überwinden.
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Seelenblick

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Ach wärst du jetzt hier
und könntest mich halten,
bis ich mich finde
im Glanz deiner Augen,
die mir gewähren

Seelenblick –

die Spiegeln gleich
unser Sehnen zeigen,

sowie Klarheit,
die trüben Schatten
verbannt.
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Gleichgewicht

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Ich versuche mein Gleichgewicht zu finden,
während ich über Gedankenreihen balanciere –

als könnten sie mich tragen.

Wo sind meine Flügel,
um schwerelos zu schweben in Himmelsweit –

aber ich bin doch kein Engel,
nur ein tränenschweres

Erdenkind.
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Verbundenheit

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Kannst du es spüren,
nachts, wenn du schläfst,
die Sterne über dir funkeln,
der Mond nachtleise singt,
wie mein Sehnsuchtslied
vom Wind getragen
in deine Träume eindringt.

Kannst du es spüren,
morgens, wenn du erwachst,
die Sonne hell erstrahlt,
Mond und Sterne außer Sicht,
wie meine Nähe dich berührt
und wie von Zauberhand
in deine Wirklichkeit einbricht.

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Rad der Zeit

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Manchmal scheint alles aus den Fugen zu geraten,
eine Richtung bekommt Aufwind,
die völlig entgegengesetzt der bereits eingeschlagenen Richtung läuft.

Wir versuchen das Ruder herumzureißen,
manchmal gelingt es, manchmal nicht.

Dinge geschehen, Ereignisse überschlagen sich,
Menschen kommen und gehen,
begleiten uns ein Stück des Weges,
um dann wieder zu verschwinden.
Das Leben lebt sich immer weiter –
tagein, tagaus, jahrein, jahraus.
Kleine, feine Erinnerungsmomente leuchten
in den Zeitenlauf, versuchen die dunklen Stunden
zu erhellen.

Was bleibt sind wir selbst,
mittendrin im Rad der Zeit,
mit unseren erkannten Irrtümern und Illusionen,
unseren Erfahrungen und Erkenntnissen,
aber auch unseren Möglichkeiten,
die zusammen mit unserer Hoffnung
weiter bestehen und unsere Träume neu beleben.
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Morgendämmerung

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Ein Blick nach draußen,
ein Atemzug morgendlicher Frische –
schlaftrunken empfängt mich die Stille
der Morgendämmerung
und die Träume der Nacht verfliegen.

Was der neue Tag wohl bringen mag?

Hoffnungsvoll schaue ich zum Horizont
und für einen winzigen Augenblick
spüre ich den Himmel in mir,
von Weite und Sehnsucht getragen.
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..und jetzt?

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Blumen gepflückt
im Sommerglück,
gehofft und gebangt,
Träume zerronnen,
Zeit vergangen,
viel zu lange
an Illusionen gehangen.

Folgte schicksalhaften Wegen,
vieles kam mir entgegen,
tiefe Blicke in verzweifelte Seelen,
Einsamkeit die zerfrisst
und mein Herz gratwandelnd mitriss.

Irrtümer aufgedeckt,
von Ernüchterung erschreckt,
die mir entgegenschlug
auf meiner Suche
zu finden das Unmögliche
in fremden toten Ecken,
vergrabene Gefühle zu entdecken.

Cut

Sommer,
offene Weite
flirrende Hitze,
Tanz und Gesang,
folge mysteriösem Klang,
spüre unsichtbare Hand
und lasse mich erfassen
vom Hauch der Verzauberung
bis zum Erwachen
im Sommernachtstraum
unter sternenbeäugten Baum.
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Beginning

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Bricht ein Traum in die Wirklichkeit ein
und fügt sich zusammen,
was zusammen gehört
ist das ein bewegender Moment,
der dich gerade dann trifft,
wenn du aufgegeben hast,
daran zu glauben,
weil es unmöglich scheint
und wirbelt alles durcheinander..

..
Der Klang ist vernommen,
der Tanz kann beginnen,
ein Tanz auf dem Drahtseil
zwischen Glücksgefühl und Fantasie,
zwischen Freude und Illusion,
zwischen Traum und Wirklichkeit,
zwischen lebendig sein und verloren sein..

..
bis alle Töne sich harmonisch aneinanderreihen
gleich einer wunderbaren Symphonie.
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Worte

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Es gibt Worte,
die mein Herz durchwandern
und mir ein stilles Lächeln
ins Gesicht zaubern.

Es gibt Worte,
die mich berühren,
egal ob sie an mich gerichtet sind
oder nicht.

Es gibt Worte,
die fallen in mich,
wie auf fruchtbaren Boden
und etwas erblüht in mir.

Es sind Worte,
gesprochen oder geschrieben,
deren Klang,
so viel mehr sind als Worte.
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Ein…

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ein Knistern
ein Flüstern
eine sanfte Berührung

Spur gelegt
Brücke geschlagen

ein Augenblick
ein Atemzug lang

innehalten

ein Spalt öffnet sich
zwischen den Worten
zwischen den Zeilen
zwischen zwei Gedanken

Wärme strömt
verströmt sich

eingefrorene Gefühle schmelzen
Tränen fließen

ins Auffangbecken
des Herzens
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Schwerer Tag

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Die Sonne scheint,
Sommerfeeling,
die Vögel zwitschern,
alles wunderbar und friedlich.

Alles könnte wunderbar und friedlich sein,
aber manchmal versucht das ‘Schicksal‘
erbarmungslos zuzuschlagen
und du weißt nicht, wie dir geschieht.

So ein Tag war heute für mich.
Ein schwerer Tag.

Wie schön wäre es, könntest du mich jetzt in den Arm nehmen.
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Egal

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Egal wie weit meine Reise geht,
egal ob sie erholsam oder stressig ist,
schön, interessant oder überfrachtet,
egal ob viele Menschen oder wenig
mir begegnen, über den Weg laufen –
am Ende komme ich wieder Zuhause an
und befinde mich genau an dem Punkt,
von dem aus ich gegangen bin.

Egal ob ich träume,
egal ob ich hoffe,
so schön das auch sein mag,
so sehr meine Fantasie auch immer beflügelt,
am Ende fliege ich immerwährend allein
durch meine gedankliche Sternengalaxie
und verglühe an meinem Sehnen
und viel zu viel Gefühl.
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Unterwegs

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Für kurze Zeit tauche ich ab,
bin unterwegs, auf Reisen.
Zwiespältige Gefühle begleiten mich.

Ein paar Tage allem entfliehen,
Menschen begegnen,
Eindrücke einfangen,
dem Sonnenlicht zulächeln
und anstatt die Sterne zu zählen,
wenn sie in die Abenddämmerung einbrechen,
die vielen Lichter der Stadt bewundern können.

Für Gedanken nachhängen wird kaum Zeit sein
und im Dunkel der Nacht
werde ich die Stille vermissen
und doch
wird die Einsamkeit in all dem Trubel
an mir nagen.

Aber vielleicht wird ja alles ganz anders.

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