Zurück bleibt

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ach könnte der Wind
meine Gedanken zerstieben
mich befreien
von quälender Gedankenlast

ein blank geputztes Kopfhaus
nur der Schlafsand darf bleiben
um endlich zu ruhen und
einzutauchen in erholsame
nächtliche Stunden

dann können Träume wieder
durch meine Seele ziehen
wie Flugvögel auf ihrer Reise

und zurück bleibt
eine Feder, ein warmes Nest
Himmelstränen
die das Herz
liebevoll erweichen
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Auf ein Neues

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Sind wir als Entwurf
in die Welt gesetzt?

Was ist nur aus uns geworden?

Getriebene im Rad der Zeit
fliehend vor Schatten und Leere
gezockt um Macht und Geld

der Sinnlosigkeit Sinn übergestülpt
auf Biegen und Brechen von Lügen umgeben
verloren den Blick für das was zählt

Was bleibt noch übrig,
wer rettet die Welt?

weinende Herzen am Kummer zerschellt
dunkle Zeiten in Platons Höhle
geblendet vom Licht, zu Asche zerfallen

Wohin ist die Hoffnung?

lasst sie nicht sterben
solange ein Funken Liebe
in uns und um uns ist
besteht die Möglichkeit
auf eine humanere Welt
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In diesem Sinne wünsche ich uns allen auf diesem Planeten

Ein frohes, friedliches und gelichtetes neues Jahr
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Gute Zeit

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Alle Jahre wieder
verfängt sich ein Traum
bricht ein in stillen
geheiligten Raum

möchte gebären in
kalter dunkler Nacht
was lange verborgen
nun zu Leben erwacht

damit sich enthülle
was Wunder bewirkt
und leise sich ausdehnt
sich nicht mehr verbirgt

über Grenzen hinweg
aus der Dunkelheit
getragen von Hoffnung
macht Herzen ganz weit

Seelen sich wärmen
Freude sich schenkt
gelichtete Zeiten
nur Liebe uns lenkt
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In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern
frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr

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(vermutlich werde ich bis nach den Feiertagen selten bis gar nicht online sein. Wir lesen uns spätestens im neuen Jahr oder kurz vorher. Habt alle eine gute Zeit)
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Berührbar bleiben

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Manchmal sind wir
wie wiegende Gräser im Wind
dann wie Schneeflocken
kurz vor dem Schmelzen
doch immer sind wir
und träumen und warten
und gehen durch die Zeit

manchmal schauen wir
sehnsuchtsvoll nach oben
und die Sterne geben uns
leuchtende Zeichen –
wir leben und lieben
schenken uns gegenseitig Licht

das Schöne und Besondere
darf nie zerstört werden
damit es immer und jederzeit
unsere empfindsamen Seelen
mit Freude erfüllt
und wir berührbar bleiben
in einer gefühlsarmen Welt
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Stetig

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eine goldene Scheibe
der helle Mond

bald schon
ist alles bedeckt
mit Glanz und Schnee

nur die Spur
deiner Träume
zieht Furchen
durch dein Herz

still atmet Liebe
ein und aus
an Wintertagen

entblättert sich stetig
unter deinem
hebenden Blick
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Gespiegelte Seiten

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Worte schmelzen
gehen unter die Haut
prickelnd wie Champagnerperlen
tanzen sie durch die Venen

aus den Herzkammern
fällt Liebe und
berührt zärtlich dein Gemüt

mit den Fingerspitzen
streichst du über den Traum
Gefühle gehen in dir auf
wie Blütenkelche im Schnee

Traum und Wirklichkeit
reichen sich die Hand
wie gespiegelte Seiten
im Sein des Lebens
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Damit sich Liebe verfängt

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Dein banger Blick
gebettet auf Wolken
ein Lächeln fällt in dich zurück
schon gehen Regentropfen nieder
bewässern karges Seelenland

Pflücke dir Sterne wie Blumen
aber halt sie in der Hand
dass sie nicht verschwinden
wie verlorene Kinder
deren Wesen verkannt

Öffne dich wie eine Schale
damit das Leben in dich fällt
sodass du blühst vor dem Verwelken
und Liebe sich in dir verfängt
bevor du schicksalhaft vergehst
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Raumzeitlose

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noch lässt die Kahlheit der Bäume
auf sich warten
langsam nehmen wir Abschied
vom bunten Blätterkleid
rote Blätter fallen nieder wie beschämt
und welken leise vor sich hin

der Sommer ging
mit schnellen Schritten
und auch der Herbst vergeht
wie fliehende Schatten
in seiner tristen Melancholie

wir betreten die Lichtung
die vor uns liegt
lassen uns von Hoffnung tragen
wiegen uns wie Gras im Wind
weil wir in unseren Herzen
raumzeitlose Liebende sind
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Über den Herbst hinaus..

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Herbst
dein farbiges Blätterkleid
leuchtet im Sonnenlicht –
lebendiger Farbenrausch
bevor alles eintaucht
in Stille und Nebelgrau

komm und deck mich zu
mit deiner Wärme
lass uns unsere Träume bewahren
bis hell gleißendes Frühlingslicht
wieder durch kahle Bäume bricht

wir kehren ein in unsere Seelentiefe
ganzjährig blüht die Rose
in pochenden Herzen
und Liebe wächst weit
über Zeit und Raum hinaus
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Im Flüstern der Sterne

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Die Nacht singt ihr Lied
im fahlen Mondlicht
schimmern kaum wahrnehmbar
ein paar Regentropfen
oder
sind es still verlorene Tränen

im Halbschlaf flüstern Sterne
verstreuen ihre Träume
wie Samenkörner in die Tiefe der Seele

bald schon zerbersten Schatten
im flammenden Morgenrot
Zeit löst sich auf
in immerwährender Liebe
geboren aus einsamster dunkelster Nacht
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Magische Momente

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Es sind diese magischen Momente
in denen Gefühle überborden
die zwei Menschen
füreinander empfinden

in denen Liebe aufgeht
wie tausend Sonnen
und dich fluten
mit Wärme und Geborgenheit

Momente
für immer in die Seele gebrannt
und durchs Universum ziehend
wie eine heilsame Essenz
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Mut

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Schieb den Schatten
von der Seele
bevor du erstickst
bevor es zu spät

schieb die Wolken
fang den Lichtstrahl ein
flieh mit dem Wind
aus zu engem Gewand

greif nach dem Leben
lass es nicht
durch die Finger rinnen
solange Sehnsucht brennt

du bist nicht verloren
wenn jemand an dich denkt
der Himmel dich küsst
und Liebe sich schenkt
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Knistern

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es knistert
wenn nachts ein Traum erwacht
fortgespült alle Tränen
schwerer Tageslast

es knistert
wenn der Mond sich spiegelt
in Fensterscheiben
und Magie in die Nacht einbricht

es knistert
wenn sich zwei Herzen berühren
von Sternen umarmt
und von Sehnsucht getragen

es knistert
wenn morgens Vögel ihr Lied anstimmen
und du weißt
nur Liebe hält und erhellt dein Leben
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Elfengleich

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Du legst Sterne
in meinen Seelenraum
oder
ist es dein Leuchten
in der Nacht –

wenn das Mondlicht
mit den Wellen schaukelt
und Wassergeister rufen
ziehst du mich empor
mit deinem Liebesherz

dann dichtet die Muse in mir
elfengleich
und verzaubert das Wort
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Mohnblumenfeld

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Im Mohnblumenfeld
warte ich
zwischen flammendem Rot
und rauschendem Wind

in der Nähe
singt ein Vogel ein Liebeslied
aus seinem Gefieder
fällt ein Stern

ich schließe die Augen
du ziehst mich
wie von Zauberhand
in deinen Bann
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Geheimnisvoller Zauber

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Wenn die Nacht
ihre Sternenkelche öffnet
lockt der Ruf der Sehnsucht
und brennt Träume in den Schlaf.

Wo sind wir im tiefsten Traum,
wenn Liebe in uns erwacht
und wir mit den Sternen leuchten?

Wir strecken uns im Morgenlicht,
spüren den geheimnisvollen Zauber,
der verborgen in uns lebt und wirkt,
bis wir wieder traumversunken schweben
in sternenklarer, dunkler Nacht.
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Irgendwann

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Irgendwann
erkennst du das Muster
der Sterne
und des Schicksals Lauf –
die namenlosen Rufe
des Herzens
untröstlich in Träume gebettet

Irgendwo
zwischen zwei Atemzügen
schwebt Hoffnung
und der Liebe endlose Kraft –
das grenzenlose Sehnen
der Seele
ein Leuchtzeichen Tag und Nacht

Irgendwann
öffnet sich der Himmel
auch für dich
und flammend blüht der rote Mohn –
das fließende Leben
tropft erneut
schicksalsträchtig in die Schale der Zeit
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Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder

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Arabellas Idee finde ich prima und beteilige mich gerne an der Aktion:

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2017/04/22/aufruf-die-welt-braucht-mehr-liebe-blogger-spielen-liebeslieder/

Was wäre das Leben ohne Liebe und ohne Musik….

Der Song ist aus dem Film: -Halt mich fest-

Der Film ist schon älter(2000). Als ich ihn sah, hat er mich berührt.
Immerhin sind die Beiden seitdem tatsächlich ein Paar, haben sich beim Dreh verliebt.

Den Song höre ich immer mal wieder gern.
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von Ariana Veröffentlicht in Allgemein Verschlagwortet mit

Wolkenschiff

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Wolken ziehen am blauen Himmel
Gedanken kommen und gehen
dazwischen vielleicht eine Träne –

heimatlos stehe ich am Ufer
Mond und Sterne spiegeln sich
im Fluss der Gefühle –

in der Frühe singt ein Vogel
rätselhaft verrinnt die Zeit
im Weltenlauf des Seins –

still empfange ich Freude
in meiner entrückten Seele
die sich zum Himmel streckt –

was wendet sich der Sehnsucht zu
wenn nicht die Liebe
in ihrer Unfassbarkeit –

die Sonne wirft ihre Strahlen
über die Erdenschwere
ich warte auf ein Wolkenschiff
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Gehäutet

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Gehäutet vom Schicksal
wandelnd durch das Dornental
hallt der Seele Ruf
und bleibt nicht unerhört –

öffne die Hände wie eine Schale
empfange das Leben
in allen Farben und Nuancen
lass dich streicheln vom sanften Wind
der Hoffnungssamen weiterträgt –

gehäutet vom Schicksal
fällt Altes und Enges ab
lüftet dunkle Vergangenheit
und löst sich auf im Nichts –

fange Träume und Leuchten
von pulsenden Sternen ein
lege deine Seele vertrauensvoll
auf des Vogels Schwingen und
fliege durchs Schattenreich ins Licht
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Wandlung

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Begrabe nicht die Rose im Schnee,
bald ist alles Weiß verschwunden
und ein versteckter Duft steigt auf,
wie ein Hauch aus lieblichen Träumen.

Bring deine Tränen dem Rosenstock
in sehnsuchtsvollen Stunden,
bald zieht ein Silberstreif durch
die Dämmerung wie flammendes Licht.

Rieche den Duft modriger Erde,
der sich wandelt im Spüren und Lieben,
wie zärtliche Linien über offene Wunden
gezogen, die sich langsam schließen.
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Geborgen

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Wenn du magst,
dann lehn dich an,
wie an einen uralten Baum –

auch wenn meine Wurzeln
nur locker verankert,
treiben Zweige gen Himmel
und atmen Licht –

vielleicht sind wir auch
wie wankende Halme im Wind,
die sich halten und schützen
und in der Liebe geborgen sind –

manchmal sind wir wie Kreise,
die sich langsam umkreisen
und doch in einem Ganzen
miteinander verwoben sind.
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Wessen..

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Wessen Herz ist nicht zerrissen
oder verschlissen vom wilden
Pochen weit über die Zeit hinaus –
wie eine Blüte vom Stängel gerissen,
gefallen zwischen Lüge und Traurigkeit.

Wessen Liebe ist edel und rein,
wie glitzernder Morgentau im Licht –
der tropfe zuerst sein heißes Blut
in frischen weißen Schnee,
bis die letzte Illusion erlischt.

Wessen Seele wandelt nicht
auf steinigen, schmerzvollen Pfaden,
bis die Erschütterung ihn trifft –
dass nichts und niemand hier auf Erden,
die dunklen Schatten nehmen kann
und all das zerstörerische Gift.
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Wortleise

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Liebe greift nie ins Leere…

lässt sich still nieder
wie Bodensatz auf dem Grund –

reift und erblüht
wie Mondblumen in der Nacht –

lässt Sehnsucht brennen
wie Sommerfieber in den Adern –

legt sich schlussendlich
zärtlich und wortleise
wie ein Zauber um dich
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Rabenschwarze Nacht

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Während du schläfst
in rabenschwarzer Nacht
geht die Liebe
still durch dich
und der Wildrosenbusch,
der längst verwelkt,
erblüht nur für dich –
in diesen stillen Stunden
einer rabenschwarzen Nacht
erwacht in dir der Himmel,
verfliegen lange Schatten
und eine Träne rinnt
über dein lächelndes Gesicht.
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Durchlässig

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Manchmal fällt
mitten ins Vermissen
ein Wort,
ein Lächeln,
ein Gedanke –
dann wird dir
warm ums Herz
und Sehnsucht
brennt Löcher
in die Stille der Nacht.
Wie durchlässig das Glas,
wenn Liebe
deine Seele streichelt,
dich aufnimmt,
wie eine Feder
aus gebrochenen Flügeln
und dich wieder
zum Fliegen bringt.
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Stranden

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Es ist Herbst, süße Melancholie
wabert Nebelschwaden gleich
durch feuchtkühle Luft –
noch immer träumst du
vom Glück gelichteter Tage,
die hell durch deine Seele kreisen,
wie der freie Vogel,
der himmelweit schwebt,
federleicht und unbeschwert.

Doch bald legt klirrender Frost
deine zitternde Seele schlafen,
langsam verblassen Farben,
wie aus deinem Haar gekämmt –
nur der Liebe ewige Brandung
schlägt hohe Wellen
und lässt dein sehnendes Herz
lichtdurchflutet stranden.
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Körperlos

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Körperlos kamst du
mich im Schlaf besuchen.
Ich sah nur die Weite des Himmels.
Mein Blick verlor sich
im Nichts eines Traumes,
bis ich dich spürte ganz nah.
Ein Hauch, ein Kuss,
meine Lippen bebten
und deine Wärme hüllte mich ein,
wie in ein Kleid aus Rosenblättern
voller Liebe und Duft.
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Resonanz

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Matt spiegeln sich Träume
im Fensterglas –

vorbeiziehende Wolken tragen
Sehnsucht ins Himmelsweit –

zwischen zwei Atemzügen
ein Knistern –

etwas tritt in Resonanz
und streichelt die Seele –

Gefühle tanzen voller Hingabe
in der Stille des Herzens –

eine Träne sucht den Weg
durchs Labyrinth
und hinterlässt liebend eine Spur
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Schützend

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Der Sommer hält sich sehr bedeckt,
neigt sich bald dem Ende.
Viel zu früh riecht es nach Herbst,
die Seele streckt sich
nach dem Licht
und der Wärme sanfter Hände.

Ein Vogel singt –
sein Lied so rein und frisch.
Er weiß um die blühenden Stunden,
die Hoffnung streuen im Sommerwind
und öffnet sein Gefieder.

Noch blühen Rosen hier und da,
ihr Duft betört die Sinne.
Liebe steigt ins Blütenblatt,
verströmt sich langsam in der Zeit
und legt sich ewig schützend
in den Seelen nieder.
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Wie viele…

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Wie viele Worte schlummern
in einer nicht geschriebenen Geschichte…

Wie viele Gefühle schlummern
in einem nicht gelebten Herzen…

Wie viele Lebensstunden vergehen
in nicht gewagten Möglichkeiten…

Wie viele Tränen versickern
im nicht wahrgenommenen Sein…

Wie viel Liebe verströmt sich,
bevor das Glück der Träume
anfängt mit den Sternen zu tanzen…

..
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Manchmal

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Manchmal leuchten deine Worte
wie blühende Blumenfelder
im strahlenden Sonnenschein
bis in meine Seele.

Manchmal wünsche ich mir
diese Stunde geglückten Seins,
wenn der Duft deiner Liebe
in meinen Himmel einbricht.

Manchmal steigt unser Sehnen
wie Rauchzeichen in die Luft
und schreibt Buchstaben
in tränenschwere Wolken.

Manchmal fliegt im Schweigen
ein Kuss durch den Raum,
der schwebend leicht wie ein Falter
sich verewigt im Herzen niederlässt.
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Glückssterne

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Immer wieder platzen Träume wie Seifenblasen
und trotzdem höre ich nicht auf zu träumen,
weil ich im Traum meiner Seele ganz nah bin
und lerne, mein Dasein in Liebe und Schönheit
zu kreieren, bis etwas davon ganz still und leise
in die Welt einbricht und wie ein Zauber
kleine Glückssterne in meinem Herzen tanzen.
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Neu ersinnen

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Du fehlst mir mit jeder Faser
deines Seins im Traum,
der sich ins Leben schreibt.
Mit jeder Seite die sich füllt,
verrinnt die Zeit in Zeitlosigkeit –
was bleibt sind Buchstaben
imaginär auf weißem Papier
und Duft, der in die Seele steigt –
der niedersinkt im Herzensgrund,
damit sich des Lebens Traum,
geboren aus Liebe, neu ersinnt.
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Umkehr

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Schenkst du mir den Tag,
der Helle verspricht,
hervorgegangen aus dunkler Nacht,
damit sprießendes Leben
aus zerronnener Zeit
wieder zur Blüte erwacht.
Alles ist zerflossen,
wohin nur, wohin –
nur ein winzig kleiner Funke
Lebenskraft ist geblieben
und wartet, doch auf was?
Auf Umkehr, auf Rückbesinnung,
auf pulsierendes Strömen jeder Zelle,
wenn mein verlorener Blick
hingebungsvoll nach innen lächelt,
um von der Liebe zu trinken,
die sich speist aus endlosem
Seelentraum und duftenden Rosen
in wiederkehrendem Frühlingslicht.
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Ein Bild

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Sanftmütig ist die Sonne,
wenn sie mit ihren Strahlen
zärtlich mein Gesicht streift,
dabei tief meine Seele berührt,
ungeweinte Tränen trocknet
und wie ein stiller Trost
sich wärmend um mich legt.
Dann entsteht ein Bild in mir
von später flammender Blüte,
die die Traurigkeit durchbricht
im zugewandten Licht der Liebe.
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