Traumverwandt 

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Fremder
deine Träume
sind den meinen verwandt
unsere Seelen ziehen
gemeinsam durch die Nacht

wenn Sehnsucht entflammt
zerstäuben einsame Sterne
und wurzeln feurig
in wartenden Herzen

spürst du diese Kraft
die sich aus Träumen speist
und alle Nachtschatten
sowie Ängste durchdringt
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Erspüren

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Möchte aufsteigen
und schweben
wie ein Luftballon

Wolken schieben
tanzen im Regen

über Sternenbrücken laufen
den Mond umarmen

Herzblumen pflanzen
Traumspuren legen

durch Mohnfelder streifen
in Lavendelküssen schwelgen

dein Seelenhaus besuchen
und dein Wesen erspüren
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Rettungsanker

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Mir die Welt schön schreiben
ist mein Rettungsanker.

Ein bisschen wie Pippi Langstrumpf,
die sich die Welt macht,
wie es ihr gefällt –
schön und kunterbunt.

So schreibe ich mir die Welt
in poetischen Worten schön.
Bis mein Herz ausgeleert ist,
der letzte Herztropfen
in Buchstaben zerfällt –
dann ist es Zeit zu gehn.
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Irgendwann

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Irgendwann
erkennst du das Muster
der Sterne
und des Schicksals Lauf –
die namenlosen Rufe
des Herzens
untröstlich in Träume gebettet

Irgendwo
zwischen zwei Atemzügen
schwebt Hoffnung
und der Liebe endlose Kraft –
das grenzenlose Sehnen
der Seele
ein Leuchtzeichen Tag und Nacht

Irgendwann
öffnet sich der Himmel
auch für dich
und flammend blüht der rote Mohn –
das fließende Leben
tropft erneut
schicksalsträchtig in die Schale der Zeit
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Abendwind

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Im Abendwind lausche ich
– zu hören –
deiner Stimme Klang

mein Herz ist weit,
wie der Himmel über mir

wo ist deine Hand,
die meine greift und
deine Wange, die meine streift

im Abendwind zieht Sehnsucht
sanft durch meine Seele
und legt sich nieder,
wie eine verlorene Träne.
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Innenschau

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Schau
der Mond wandert über den See
ein Uhu ruft und zerreißt die nächtliche Stille
gespenstisch lacht ein Spiegelbild im Dunkeltraum
Bäume kichern knarzend im Wind
aufgescheuchte Nachtvögel flattern
hinter zitternden Augenlidern
Schatten steigt auf wie eine drohende Wolke –

Schau
Sterne beugen sich in den Morgen
Asche fällt vom Himmel wie verbrannte Ängste
nichts bleibt wie es war, bis ein Sturm
den Grauschleier von der Seele fegt
die Kammern des Herzens wieder belebt
und wie von einem Blitzstrahl getroffen
ein Leuchten durch den Innenraum zieht
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Licht

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Zwischen den Sternen
ausgespannt ein unsichtbares Band,
haltend wie Hände,
Herz und Seele umfassend,
schützend vor des Schicksals Wucht.

Niemand geht verloren,
der im Herzen wohnt,
Seelen schenken sich Licht.

Zwischen den Sternen
ausgespannte Flügel,
wie von tanzenden Schmetterlingen,
kleinen zart singenden Vögelchen –
leuchtende Klangfäden
in tiefster, dunkelster Nacht.

Bald blühen wieder Hoffnung und Leben,
wie Bäume und Blumen
im wiederkehrenden Frühlingslicht –
Helle zieht in den Innenraum,
vertreibt Schatten und legt sich
sanft schützend um dich.
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Wohin

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Wohin wendet sich die Nacht,
wenn dir Sterne im Herzen glühn –

das Mondlicht Wellen schlägt
im einst stillen Gewässer –

der Wind die Seele bewegt,
bis alle Ufer der Sehnsucht übertreten –

das Morgenrot den Traum wachküsst,
der sich in jedem Tautropfen spiegelt…
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Gehalten

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Wenn du schläfst
lege ich einen Traum zu dir
und aus den Himmeln
fällt Sternenstaub
wie glitzernde Schneeflocken
auf deine Fensterbank –

ein Traum, wie Märchenzauber
einer anderen Welt
erfüllt dein Herz mit Glanz
und zärtlich streift ein
nächtlicher Wind
deine Lippen wie sanfte Küsse –

du fällst und fällst
und bist doch gehalten
wie von unsichtbarer Hand
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Wessen..

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Wessen Herz ist nicht zerrissen
oder verschlissen vom wilden
Pochen weit über die Zeit hinaus –
wie eine Blüte vom Stängel gerissen,
gefallen zwischen Lüge und Traurigkeit.

Wessen Liebe ist edel und rein,
wie glitzernder Morgentau im Licht –
der tropfe zuerst sein heißes Blut
in frischen weißen Schnee,
bis die letzte Illusion erlischt.

Wessen Seele wandelt nicht
auf steinigen, schmerzvollen Pfaden,
bis die Erschütterung ihn trifft –
dass nichts und niemand hier auf Erden,
die dunklen Schatten nehmen kann
und all das zerstörerische Gift.
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Worte malen

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Worte malen
zwischen Regentropfen
und Schneeflocken –
helle Worte,
die im Grau der Tage
leuchten –
bunte Worte,
die einen Regenbogen zaubern
in empfänglichen Herzen –
wärmende Worte,
die in einen kühlen
Novembertag fallen
und sich ausspannen
wie ein Netz aus Zärtlichkeit,
das hält und trägt
über alle Abgründe und Klippen.
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Durchlässig

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Manchmal fällt
mitten ins Vermissen
ein Wort,
ein Lächeln,
ein Gedanke –
dann wird dir
warm ums Herz
und Sehnsucht
brennt Löcher
in die Stille der Nacht.
Wie durchlässig das Glas,
wenn Liebe
deine Seele streichelt,
dich aufnimmt,
wie eine Feder
aus gebrochenen Flügeln
und dich wieder
zum Fliegen bringt.
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Stranden

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Es ist Herbst, süße Melancholie
wabert Nebelschwaden gleich
durch feuchtkühle Luft –
noch immer träumst du
vom Glück gelichteter Tage,
die hell durch deine Seele kreisen,
wie der freie Vogel,
der himmelweit schwebt,
federleicht und unbeschwert.

Doch bald legt klirrender Frost
deine zitternde Seele schlafen,
langsam verblassen Farben,
wie aus deinem Haar gekämmt –
nur der Liebe ewige Brandung
schlägt hohe Wellen
und lässt dein sehnendes Herz
lichtdurchflutet stranden.
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Resonanz

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Matt spiegeln sich Träume
im Fensterglas –

vorbeiziehende Wolken tragen
Sehnsucht ins Himmelsweit –

zwischen zwei Atemzügen
ein Knistern –

etwas tritt in Resonanz
und streichelt die Seele –

Gefühle tanzen voller Hingabe
in der Stille des Herzens –

eine Träne sucht den Weg
durchs Labyrinth
und hinterlässt liebend eine Spur
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Tragen

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Du trägst mich durch die Nacht,
wenn ich weine
und dein Herz spüre
im Rhythmus des meinen.

Meine Sehnsucht flackernd
wie eine Kerze,
wenn Mondlicht sich im See
der Gefühle bricht.

Wo bin ich, wenn ich träume,
du über mir wachst
und ich mich fallen lasse
ins Zeitlose deiner Seele…
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Leise

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Leise
ein Flügelschlag
ein Hauch
eine Schwingung –
mein Herz stockt
ich spüre den Zauber
der nicht vergeht –
ausgespannt zwischen
Traum und Seele
Seele und Traum –
atme ich tief
den Duft
blühender Sterne
bevor ich sinke
in einsamen Schlaf
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Einzigartige Stimmung

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Jedes Jahr so um die Mittsommerwende bis in den Juli hinein halte ich Ausschau nach Glühwürmchen.
Meistens konnte ich sie bisher in lauen Sommernächten bewundern, dazu noch einen prächtigen Sternenhimmel.

Dieses Jahr habe ich noch keine gesehen, vermutlich wegen dem vielen Regen. Vielleicht habe ich ja noch Glück und vielleicht hört irgendwann der viele Regen auch mal auf. Ich glaube bis in den Juli hinein gibt es eine Chance, sie beobachten zu können.

Für mich ist es immer wieder wie ein kleines Wunder. Diese Magie, im Dunkeln die winzigen Leuchtpunkte, wie sie über Wiesen schweben, aus Hecken und Büschen aufsteigen. Eine verzauberte Welt öffnet sich da für kurze Momente und es kommt mir dann vor, als würde meine Seele zwischen all den kleinen Lichtpunkten schweben. Eine einzigartige Stimmung, die mich dann überfällt und mein Herz an einen Ort zieht, weit entfernt…
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Brücken

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Während laut Regen
ans Fenster prasselt,
fallen unmerklich Tränen
in tiefen Grund –
leise Melancholie zieht
mit den Flüssen,
verwunschene Träume
schaukeln im Wind –
mit dem Finger
ziehe ich Linien,
wie Brücken,
darauf geht mein Herz
leichter durch die Nacht.
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Wie viele…

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Wie viele Worte schlummern
in einer nicht geschriebenen Geschichte…

Wie viele Gefühle schlummern
in einem nicht gelebten Herzen…

Wie viele Lebensstunden vergehen
in nicht gewagten Möglichkeiten…

Wie viele Tränen versickern
im nicht wahrgenommenen Sein…

Wie viel Liebe verströmt sich,
bevor das Glück der Träume
anfängt mit den Sternen zu tanzen…

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Manchmal

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Manchmal leuchten deine Worte
wie blühende Blumenfelder
im strahlenden Sonnenschein
bis in meine Seele.

Manchmal wünsche ich mir
diese Stunde geglückten Seins,
wenn der Duft deiner Liebe
in meinen Himmel einbricht.

Manchmal steigt unser Sehnen
wie Rauchzeichen in die Luft
und schreibt Buchstaben
in tränenschwere Wolken.

Manchmal fliegt im Schweigen
ein Kuss durch den Raum,
der schwebend leicht wie ein Falter
sich verewigt im Herzen niederlässt.
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Glückssterne

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Immer wieder platzen Träume wie Seifenblasen
und trotzdem höre ich nicht auf zu träumen,
weil ich im Traum meiner Seele ganz nah bin
und lerne, mein Dasein in Liebe und Schönheit
zu kreieren, bis etwas davon ganz still und leise
in die Welt einbricht und wie ein Zauber
kleine Glückssterne in meinem Herzen tanzen.
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Innigkeit

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In manchen Momenten
spüre ich diesen Hauch
von Innigkeit –
wie der Wind,
der weht und verweht.

Dann ergreift mich ein Schaudern,
ob der Flüchtigkeit –
doch etwas bleibt zurück,
breitet sich aus,
füllt mein Herz bis zum Überlauf.
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Lichtsterne

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Gestern wanderte mein Blick
Richtung Sonnenstrahlen
und siehe da,
Lichtsterne tanzten vor meinen Augen
und für einen kleinen Augenblick
durchströmte mich ein Glücksgefühl,
rauschte durch Herz und Adern
und übertönte wie eine schöne Melodie
meine Sehnsucht und Melancholie.
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Traumroute

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Wie nah bist du mir
auf deiner Traumroute
zwischen all den Sternen,
dem Funkeln und Strahlen,
dem Locken und Rufen
zartschimmernder Wesen
ferner mystischer Galaxien –
mein Herz pocht laut,
kannst du die Melodie hören,
die in nächtliche Gefilde dringt
und Sehnsucht eine Spur legt
durch Raum und Zeit,
um das Geheimnis zu entdecken,
das sich in die Ewigkeit schreibt.
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Neu ersinnen

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Du fehlst mir mit jeder Faser
deines Seins im Traum,
der sich ins Leben schreibt.
Mit jeder Seite die sich füllt,
verrinnt die Zeit in Zeitlosigkeit –
was bleibt sind Buchstaben
imaginär auf weißem Papier
und Duft, der in die Seele steigt –
der niedersinkt im Herzensgrund,
damit sich des Lebens Traum,
geboren aus Liebe, neu ersinnt.
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Schneeschmelze

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Kannst du wie ich
die Schneeschmelze spüren
in deinem Inneren,
sowie den leichten Windzug
tanzender bunter Schmetterlinge,
wenn du still, bibbernd vor Kälte
durch glitzerndes Weiß stapfst
und dein Herz eine Spur zieht
entlang des fernen Horizonts?
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Impulse

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Manchmal kann es sehr lange dauern,
bis Liebe das Dornengestrüpp zu lockern vermag,
damit das Herz wieder freier pochen
und die Seele ihre Impulse weiterleiten kann –
aber niemals wird es umsonst sein,
weil die Kraft der Liebe
immer wirkt und etwas bewirkt,
daran glaube und darauf vertraue ich.

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Ein Geschenk

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Wie schön,
wenn jemand da ist,
der beisteht, hält, tröstet,
versteht, annimmt –
egal, ob mit Worten,
Gesten, einer Umarmung,
einem Lächeln,
gedanklich, in Stille,
im Herzen, in der Seele –
egal ob nah oder fern,
bekannt oder fremd.
Es ist wie ein Geschenk
in einer Welt,
in der so viel Kälte herrscht,
so viel Missverstehen,
so viel Unfrieden,
so viel Lug und Trug.
Auch wenn all dies
manchmal schwer fallen mag,
bereits der Versuch
zeigt ein großes Herz,
Menschlichkeit und Stärke.
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Halt

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Für einen kurzen Moment
ist es wie ein Aufatmen
der Seele,
wie ein Anlehnen,
ein Halt im Haltlosen.
Ich schaue aus dem Fenster,
hindurch die Regentropfen,
die langsam nach unten rinnen –
ein vorbeifliegender Hubschrauber
durchbricht die Stille
und den Augenblick,
indem deine Worte
in mein Herz fallen,
doch meine Augen strahlen weiter,
wie funkelnde Blausterne
in dunkler, stiller Nacht.
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Lächeln im Glück

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In mir lebt ein Wunsch,
dich lächeln zu sehen im Glück,
wenn still deine Seele
Liebe empfängt
und in diesem zärtlichen Berühren
tief in deinen Herzensraum eindringt –
ähnlich einem Blatt,
das leise und sacht,
wie zugeneigt neben einem anderen
auf den Erdengrund sinkt.
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Zurück

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Herbstlich kühle Luft empfängt mich.

Meine Seele ist noch in Sonnenerinnerung getaucht
und braucht ein bisschen Zeit zur Eingewöhnung.

Jede Nacht klarer Himmel,
Mond und Sterne in ihrer Pracht zu bewundern,
warm umspielte Winde,
die mir Träume flüsterten,
die ich versuche zu bewahren,
in meinem Herzen.
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Mondnacht

Mondnacht

Im Dunkel der Nacht

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Zikaden übertönen Meeresrauschen
zirpen ihre Lieder in die Nacht
schmale Mondsichel am dunklen Nachthimmel
in der Ferne Wetterleuchten
warmer Wind umweht mich
hüllt mich in eine Stimmung
aus Melancholie und Sehnsucht
und ich spüre den Klang der Liebe,
der in mein Herz dringt
in ewiger Wiederkehr
durch den Strom
von Raum und Zeit
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Poesie

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Ich mag Poesie,
die sich in zart-feinen Worten
offenbart
und als wärmendes Gefühl
sich in meine Seele legt,
mein Herz berührt und bewegt
und wie ein Zaubertrank
wieder etwas ins Leben holt,
das sich so lange
hinter Ängsten
und dunklen Schatten versteckt.
Es sind nicht die Worte,
es ist der Klang,
der tief in mich eindringt
und Stück für Stück
etwas aufbricht und wegbricht,
damit das Licht
wieder in mir
und aus mir
scheinen kann.
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Kein Ende

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Es ist nicht schlimm,
wenn der Sommer geht,
die Kälte langsam
Einzug hält,
solange die Wärme
in Herz und Seele
weiterlebt und über
den Winter trägt –
die Hoffnung mit
den Sternen tanzt,
Schönheit im Welken
der Rosen verbleibt –
wie die Liebe, die
im Verlassen niemals geht
und sich im Wahren
stets neu verwebt.
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Jedes Mal

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Jedes Mal,
wenn ein Sternenwort
in dein Herz fällt
und deine Seele berührt,
wirst du wissen,
jemand denkt an dich.
Jedes Mal,
wenn du lächelst
ziehen Wolken weiter,
die die Sicht trüben
und das Leuchten der Sterne
verzaubert mein Sein.
Jedes Mal,
wenn das Vermissen
uns überfällt,
werden Sonnenwinde
unsere Tränen trocknen
bis alle Schatten fliehn.
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Ein Traum

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Im Traum unterhielten wir uns,
es klang sehr sanft und nah,
als der Morgen kam
warst du weg,
nur eine Träne blieb zurück,
da wusste ich
du hast mein Herz berührt
und meine Seele wird
dich ewig suchen und erkennen
in jedem Windhauch,
der mich zärtlich streift.
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Sternenworte IV

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Nach der Hitze des Tages,
lauer, milder Sommerabend.
Die Grillen singen ihr Lied
und die Sterne funkeln über mir.

Ich stelle mir vor,
jeder Stern ist ein Traum
und nachts fällt ein Stern
in meinen Schlaf.

Vielleicht enthält auch
jeder Stern ein Herzwort,
flüstert mir grad meine Fantasie –
dann möchte ich schreiben,
jeden Tag Sternenwörter,
die vom Himmel gefallen
und weiter schicken
in einsame, traurige Herzen.

So geh ich langsam in die Nacht
und die Sterne sind mir nah
auch in verdeckten Stunden
und an trüben Tagen
schenken sie mir ein Lächeln
und leuchten meiner Seele den Weg.
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Mit dem Wind verschickt

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Du weißt nicht um meine Seele,
die Last und den Schmerz
und nicht um mein Herz,
das sich windet
zwischen Licht und Schatten.

Was kann ich wissen,
um deine Seele,
kenne ich mich selbst nicht
bis in den tiefsten Grund.

Was bewegt uns,
was zieht uns in Abgründe
und holt uns wieder heraus..
Kein Verstand, keine Vernunft
kann erklären was vorgeht in uns,
nur suchen, puzzeln und konstruieren –
hilfreiches Beiwerk,
manchmal auch Hindernis.

Was haben wir
und könnten mehr vertrauen,
außer unserem eigen Gespür,
einer Ahnung, einem Gefühl,
unserem tiefsten Inneren,
der Seele, entsprungen –
im Herzen geschützt
und gedanklich
mit dem Wind verschickt.
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Zwischen

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Zwischen Du und Ich
liegt eine Strecke,
die eine Brücke sein kann,
um einander zu begegnen
oder aneinander vorbeizugehen.
Wie flüchtig ist die Berührung
eines Augenblicks,
der so viel bedeuten kann
oder nichts.

Wieviel Kraft und Magie
liegt zwischen Du und Ich,
wenn sich Herz und Seele öffnen
füreinander – zueinander
und sei es nur für einen
winzigen Moment,
der sich einbrennt
für immer.
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