Wessen..

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Wessen Herz ist nicht zerrissen
oder verschlissen vom wilden
Pochen weit über die Zeit hinaus –
wie eine Blüte vom Stängel gerissen,
gefallen zwischen Lüge und Traurigkeit.

Wessen Liebe ist edel und rein,
wie glitzernder Morgentau im Licht –
der tropfe zuerst sein heißes Blut
in frischen weißen Schnee,
bis die letzte Illusion erlischt.

Wessen Seele wandelt nicht
auf steinigen, schmerzvollen Pfaden,
bis die Erschütterung ihn trifft –
dass nichts und niemand hier auf Erden,
die dunklen Schatten nehmen kann
und all das zerstörerische Gift.
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Was ist es

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Was ist es,
das mich weit wegträgt,
weg von mir selbst,
eine Reise ins Nirgendwo
und doch nur hier –
ein Raum ohne Fenster und Tür,
ein Ort indem sich die Sehnsucht
verläuft und Gefühle überborden.

Was ist es,
das mich gefangen hält,
gefangen in mir selbst,
mich umher irren lässt
wie eine Fremde –
weit weg von ihrem Planet,
nur eine vage Ahnung,
die in der Seele schwebt.
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Etwas bleibt

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Aus dem Radio dröhnt laut Musik.
Lauter, immer lauter dreht sie die Töne auf. Töne, die tief in ihre Seele dringen.
Sie singt mit, laut, immer lauter und sie möchte schreien, alles herausschreien, was in ihr bebt.

Manchmal gelangt sie an diesen Punkt, an dem es fast nicht mehr auszuhalten ist und dann muss es raus, all der Schmerz der seelischen Wunden, die nicht geweinten Tränen, auch Wut.
Alles was in ihr lebt und doch nie gelebt wurde, unterdrückt dahin schwelt wie ein Schwelbrand, der alles mit der Zeit verkohlt und zerstört, bis alles in Asche zerfällt.

Aber nein, nicht alles zerfällt, es bleibt etwas übrig. Immer bleibt etwas übrig, solange das Leben weitergeht.

Verflixt nochmal, immer diese Auslöser, die alles durcheinanderbringen, was sonst so schön versucht wird, unter Kontrolle zu halten. Dabei weiß sie doch ganz genau, dass das nicht möglich ist. Sie weiß auch wie schädlich es ist, aber sie kommt nicht dagegen an.

Alles gerät aus den Fugen. Es scheint, die Welt gerät aus den Fugen, also warum sollte sie dann verschont bleiben. Sie ist schließlich ein winzig kleines Teil dieser Welt, dieses Lebens, dieses Seins und somit kann sie gar nicht verschont bleiben.

Das Radio ist still, keine Töne mehr zu hören. Langsam ebbt die aufgewallte Woge ab. Sie schaut aus dem Fenster und beobachtet die schnell dahinziehenden Wolken, die ein wenig blauen Himmel freischaufeln. Die Blätter der Bäume wiegen sich im Wind hin und her.

Was jetzt, fragt sie sich selbst. Ein neuer Wellenzyklus beginnt. Ebbe und Flut, kommt ihr in den Sinn. Die Flut, die alles überfluten kann, wenn sie über das Ufer tritt und alles wegschwemmt, alles Geröll mit sich nimmt und immer einen Weg findet, weiter zu fließen, bis alles wieder abebbt und verrinnt.

Vielleicht sollte sie das Radio wieder anschalten und tanzen, nach den Tönen, der Melodie, die sie im Rhythmus davon trägt, mal schnell, mal langsam, dann wieder wild ekstatisch. Alles aus sich herausschütteln im Drehen, bis nichts mehr bleibt.

Ach ja, etwas bleibt immer, fällt ihr wieder ein und das ist gut so. Schließlich scheint die Sonne auch immer wieder in den Tag hinein nach dunkler Nacht, nach jedem Unwetter und wärmt mit ihren Strahlen, bringt Licht und lässt neues Leben gedeihen.
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Wie viele…

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Wie viele Worte schlummern
in einer nicht geschriebenen Geschichte…

Wie viele Gefühle schlummern
in einem nicht gelebten Herzen…

Wie viele Lebensstunden vergehen
in nicht gewagten Möglichkeiten…

Wie viele Tränen versickern
im nicht wahrgenommenen Sein…

Wie viel Liebe verströmt sich,
bevor das Glück der Träume
anfängt mit den Sternen zu tanzen…

..
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Kindheitserinnerungen II

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Ich stehe fröstelnd am Fenster.
Zwischen den noch kahlen Bäumen auf dem Friedhofsplatz
leuchtet verschwommen der Mond.
Auf den Gräbern flackern vereinzelt Lichter.
Vom Himmelszelt funkeln Sterne
in diese eine, fast klare, dunkle Nacht
dieser Besuchstage im Elternhaus.
Erinnerungen vermischen sich mit Jetzt-Blicken,
versetzen mich zurück in meine Kinderzeit.

Auch da stand ich oft lange fröstelnd nachts am Fenster,
ließ mich einfangen von Mondlichtstimmungen und Grabesstille,
bis mich die Müdigkeit überfiel und ich in den Schlaf sank.
Morgens weckte mich das Gurren der Holztauben
und die großen Uhus auf den Friedhofsbäumen stießen
ihren gespenstischen Schrei in die Stille,
bevor sie im Tageslicht verstummten.

Alles ist mir so vertraut, nur die Uhus gibt’s heute nicht mehr.
Weit in der Ferne rauscht ein Zug vorbei,
Autos rattern schneller und lauter über die unebene Straße. –
Der Tag erwacht, die Stimmungen der Nacht sind in mir verankert
und leben in mir, werden immer sein, egal an welchem Ort ich mich befinde.
Manches erscheint genauso, als wäre die Zeit stehengeblieben,
anderes im Außen und Drumherum hat sich verändert.
Die elementaren Fragen von damals bleiben bis heute
beim Blick in die Sterne, in die Weite.

Erinnerungen leben auf und verblassen wieder,
alles kommt und vergeht,
Gräber verschwinden, neue entstehen –
Leben und Tod
und über allem die Sterne,
ewiglich funkelnd in die Stille der Nacht.

Manchmal frage ich mich, ob es mich geprägt hat,
direkt neben dem Friedhof groß geworden zu sein,
mit Blick auf den Tod, das Vergehen, die Grabesstille,
das Spüren von Stimmungen und Leid,
bis hin zur Freude, der mit Blumen geschmückten Gräber,
die im Erblühen von Leben und Schönheit zeugen.
Es hat mir nie Angst gemacht, macht es auch heute nicht,
es ist gerade so, als wäre der Tod mir schon immer vertraut
mit seinem Geheimnis und in seiner Melancholie.
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Vermissen

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Ich vermisse nicht so sehr
all die unausgesprochenen Worte,
ich vermisse
all die ungeküssten Küsse
und Zärtlichkeiten,
die in unserem Sehnen liegen,
in den Gedanken
und dem untrüglichem Gefühl
füreinander –
wenn ich meine Augen schließe,
meine Seele sich ausdehnt
bis zu den Sternen und zurück,
dann frage ich mich,
wie geht es dir damit..
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Ruhelos

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Was ist es,
kannst du es mir erklären,
warum deine Seele
so viel Raum einnimmt
und du mir nah bist,
als wärst du hier
und jedes Wort mich trifft,
jeder Gedanke scheinbar
meinen Seelenraum kreuzt,
Welten aufeinander prallen
und doch miteinander schwingen
irgendwie auf irgendeine Weise,
die ich nicht verstehe
und doch tief in mir fühle
wie eine Welle,
die mich fortträgt und erfasst,
wie ein Sturm,
der mich schüttelt und rüttelt,
etwas auf-und durcheinander wirbelt,
das ich lang verschlossen hab,
mich ruhelos zurücklässt,
bis ich weiß,
was es ist.
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Mit dem Wind verschickt

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Du weißt nicht um meine Seele,
die Last und den Schmerz
und nicht um mein Herz,
das sich windet
zwischen Licht und Schatten.

Was kann ich wissen,
um deine Seele,
kenne ich mich selbst nicht
bis in den tiefsten Grund.

Was bewegt uns,
was zieht uns in Abgründe
und holt uns wieder heraus..
Kein Verstand, keine Vernunft
kann erklären was vorgeht in uns,
nur suchen, puzzeln und konstruieren –
hilfreiches Beiwerk,
manchmal auch Hindernis.

Was haben wir
und könnten mehr vertrauen,
außer unserem eigen Gespür,
einer Ahnung, einem Gefühl,
unserem tiefsten Inneren,
der Seele, entsprungen –
im Herzen geschützt
und gedanklich
mit dem Wind verschickt.
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Immer wieder ein Anfang??

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Vielleicht gibt es nie wirklich ein Ende

-von was auch immer-

sondern immer nur wieder einen Anfang
mit neuen Möglichkeiten und Chancen,
neuen, anderen Sichtweisen
aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet,
mit anderen Situationen, anderen Menschen.

Im Anfang stehen, immer wieder
und die Welt betrachten,
versuchen zu begreifen, zu verstehen –
ein nie wirklich endender Weg.
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Ach..

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Ach, wie groß ist dein Schmerz,
wieviel Tränen weinst du?
Ach sag, deine Trauer,
wann geht sie?
..und warum weiß ich davon,
wo ich doch nichts weiß.
Welches Geheimnis
verbirgt sich im Leben
und welches im Sterben.

Ich schau zu den Sternen,
der Blick in die Weite,
die mich umfängt.
Ach, erzähl mir
von deinem Sehnen,
das in dir ist,
mal leise schlummernd,
dann laut und fordernd
und niemals erlischt.

Ach, weißt du
Sterne explodieren,
Welten gehen unter
und formen sich neu.
Wir kommen und gehen,
sind Wanderer durch
Zeit und Raum hindurch,
nicht nur in unseren Träumen
und irgendwo gibt es
immer wieder
einen Anfang und Licht.
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Schatten

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Tränen fallen
lautlos in die Nacht
und hallen
wie Hammerschläge
in der Dunkelheit,
um sich Gehör
zu verschaffen
und Schatten zu vertreiben.

Schatten, die versuchen der Seele
Licht und Sicht zu nehmen.
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Fantasie

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Oh du,
geliebte Fantasie,
die du beflügelst
und mich trägst
bis in meine Träume
und Herzensräume,
die von Sehnsüchten
und Wünschen spricht,
vom Suchen und Finden
in weitem Seelenreich
und einem Echolot gleich
Verbundenheit
reflektierst.

Oh du,
geliebte Fantasie
deine Wellen erfassen mich,
wo tragen sie mich hin,
wo strande ich,
verwundet, verletzt, ausgesetzt
oder in den Armen der Liebe
gehalten, umschlungen, aufgenommen,
dem Meer der Verlorenheit entronnen.
Oh du, geliebte Fantasie
verlass mich nie.
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Rätsel

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Das Leben gibt viele Rätsel auf,
manche werden gelöst, andere nicht.

Die Rätsel, die sich mir gerade stellen
zeichnen lauter Fragezeichen in meinen Kopf.

Bin schon ganz verwirrt, übe mich in Geduld.
So schwer Warten und Geduld auch zuweilen sind,
für mich war es erfahrungsgemäß meistens
die beste Entscheidung.
Denn wie ich schon mal vor längerer Zeit schrieb:

Am schlimmsten ist es zu warten.
Es geschieht nichts und doch geschieht etwas.
Das ist sehr schwer zu verstehen.

Der Wind flüstert,
ich lausche
und warte.

…und in diesem Warten
wandert wie von alleine
alles an seinen zugehörigen Platz.
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Rad der Zeit

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Manchmal scheint alles aus den Fugen zu geraten,
eine Richtung bekommt Aufwind,
die völlig entgegengesetzt der bereits eingeschlagenen Richtung läuft.

Wir versuchen das Ruder herumzureißen,
manchmal gelingt es, manchmal nicht.

Dinge geschehen, Ereignisse überschlagen sich,
Menschen kommen und gehen,
begleiten uns ein Stück des Weges,
um dann wieder zu verschwinden.
Das Leben lebt sich immer weiter –
tagein, tagaus, jahrein, jahraus.
Kleine, feine Erinnerungsmomente leuchten
in den Zeitenlauf, versuchen die dunklen Stunden
zu erhellen.

Was bleibt sind wir selbst,
mittendrin im Rad der Zeit,
mit unseren erkannten Irrtümern und Illusionen,
unseren Erfahrungen und Erkenntnissen,
aber auch unseren Möglichkeiten,
die zusammen mit unserer Hoffnung
weiter bestehen und unsere Träume neu beleben.
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Gedanken über Bruchstellen

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Es gibt manchmal kleinere Risse auf dem Lebensweg, die sind reparabel.
Größere Risse hingegen werden zu Bruchstellen und Bruchstellen sind Brüche.
Bruchstellen unterbrechen den Lebensweg, sind oft tief und abgründig.
Ein Bruch kann eine Aufforderung sein.
Er zeigt die Möglichkeit abzubrechen, aufzubrechen.

Es stellen sich Fragen:

Was bricht auf?
Was bricht ab?
Wohin führt der Weg?

Eine Veränderung steht an. Sie wirkt bedrohlich und befreiend zugleich.
Ungewissheit, die verunsichert.
Leerlauf ohne Richtung.
Verloren im Zeitenlauf.
Aufbrechen um anzukommen bei sich selbst.

Der Sprung über die Bruchstelle ins eigene Sein.
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Ahnungen

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Sie hat manchmal solche Ahnungen, das ist schwer zu erklären, andere würden es vielleicht Intuition nennen oder Bauchgefühl oder wie auch immer.

Bei ihr ist es aber in dem Sinne komisch, dass diese Intuition oft nicht erst in einer jeweiligen Situation und Begebenheit zutage tritt, sondern schon lange vorher.

Das kann im positiven wie auch im negativen Sinne sein. Ahnungen, die Freude in sich tragen genauso wie Ahnungen, die nichts Gutes verheißen.

Manchmal überfällt sie eine Freude und sie ist tagelang oder gar wochenlang grundlos guter Stimmung, sogar wenn alles um sie herum trostlos, öde und in Missstimmung ist. Dann blüht sie auf wie eine wunderschöne Sommerblume mitten im kalten Winter, weil sie bereits den Frühling ahnt, der in ihr lebt, bis sich etwas ereignet, dass genau dieses freudige Vorgefühl in sich trägt und mit dem tatsächlichen Geschehen mischt. Dann beginnt ein wunderbarer Tanz.

Natürlich ist es nicht immer so klar und eindeutig und die Ereignisse und Begebenheiten so spektakulär.

Leider ist es auch im umgedrehten Falle so und leider überwiegen diese Fälle. Diese unheilvolle Vorahnung, die ihr aufs Gemüt schlägt und den zarten Keimling zu entwurzeln droht.

Oh, wie oft war das schon so und wie sehr sie sich davor fürchtet, wenn sich dieses Gefühl mal wieder einschleicht und den kurzen Tanz zu beenden droht. Diese Wehmut, die sie dann überfällt als wäre schon verloren, was sich gerade so glanzvoll entpuppt. Es ist gerade so, wie ein inneres langsames Entfernen und sich lösen, damit es dann, wenn das Ereignis eintritt, nicht ganz so schmerzhaft ist.

Klingt das verrückt? Ist das irre? Ist es vielleicht nur Angst vor Verlust? Sind es die vielen schmerzhaften Erfahrungen, die dazu geführt haben? Oder ist es ganz etwas anderes?

All diese Fragen hat sie sich auch schon gestellt und stellt sie sich immer wieder.

Doch alles Nachgrübeln nützt nichts, wenn sich die Ahnung einschleicht, dann ist sie da und geht nicht einfach wieder, lässt sich nicht abschütteln. So wie kleine fehlende Puzzleteile, die noch den Blick auf das Gesamtbild verhindern, purzeln nach und nach Bruchstücke von Geschehnissen in das Jetzt und vervollständigen das schreckliche Bauchgefühl bis hin zur Gewissheit.

Manchmal versucht sie sich dagegen zu wehren, redet sich ein, dass alles gut wird, dass sie sich irrt, verdrängt dieses aufsteigende Gefühl. Aber im Grunde genommen weiß sie, dass sie sich damit selbst etwas vormacht.

Ihr Fazit:

Es ist nicht leicht, der Wahrheit ins Auge zu blicken,
aber besser als sich in Täuschungen und Enttäuschungen zu verlieren.

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Blicke und Blickwinkel

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Ein neuer Tag begrüßt mich, wie jeden Tag.
Ein Blick aus dem Fenster, ein Blick in die Welt, in der ich mich befinde.
Blicke wie jeden Tag.

Blicke, Blickwinkel, Perspektiven,
Ansichten, Aussichten, Einsichten………

Ich schaue aus dem Fenster und sehe den Himmel,
mal grau, mal blau, alle möglichen Farbabstufungen davon,
immer anders, immer in Veränderung,
wie die Jahreszeiten, veränderlich, ineinander übergehend.

Meine Wahrnehmung färbt meine Blicke
und meine Prägung prägt meine Blickwinkel.
Viel zu lange schon verstellter Blick.

…und dann plötzlich –
etwas ist anders,
ich nehme eine andere Perspektive ein,
meine Wahrnehmung verändert sich
und ich frage mich:

Wo war ich die ganze Zeit?

Wo bin ich?

Wohin führt mich diese andere Sicht?

Einsicht – Aussicht

Gewichtung – Richtung

ab-sichts-los
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Irrungen

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Du hast mir mal wieder die Augen geöffnet,
in deiner Milde und unendlichen Geduld
und doch mit eindringlichen, ernüchternden Worten.
Worte, deren Wahrheitsgehalt mir Stiche versetzt haben.
Es ist ja nicht wirklich schwer zu begreifen,
es ist schwer anzunehmen,
die Wahrheit,
die so ganz anders ist als jede Vorstellung.

Ich selbst hab mich als blindes Huhn bezeichnet,
aber es ist nicht unbedingt die Blindheit,
es ist das Festhalten wollen
an einer ach so schönen Vorstellung,
an einem Klischee, einem Irrglauben.

Nun erkenne ich,
wie fehl ich gelaufen bin.

Ob mich das an weiteren Fehlgängen hindert?
Wie viele Irrungen habe ich noch gar nicht erkannt?
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Nebel

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Nebelverhangen beginnt der Tag,
lange bevor Lichter angehen.
Unruhige Nacht –
Gedanken zerreißen Schlaf,
bringen sich ein in Träume.

Langsam klart es auf,
da draußen,
wenn ich aus dem Fenster schau
und die Welt betrachte.
Doch wo ist die Klarheit,
die mein Denken beleuchtet –
wo die Worte, die mein Herz
zu formen sucht,
wo der Weg,
der mich nach Hause führt.
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Audiodatei?

Kann mir bitte jemand erklären und Hilfestellung geben, bezüglich Audiodateien hochladen (mp3) und hier im Blog einbetten?
Das soll angeblich kostenlos und einfach gehen, aber ich weiß nicht wie und bekomme es nicht hin. Also mein Problem ist, dass ich meine mp3 Datei nicht in die Mediathek laden kann.

Es ist jetzt zwar nicht so eilig, aber ich würde gern wissen wie es geht und ob es geht. Ich hab dabei so eine Idee im Kopf:)…………………..

Würde mich sehr freuen, wenn sich da jemand auskennt und helfen kann und verständlich erklärt.

Bin mal gespannt 🙂

Revision

Ich habe den Eindruck, dass ich mal Revision machen muss in meinem Leben.
Irgendetwas läuft gewaltig schief.
Nicht nur, dass ich mich wohl auch irgendwie festgefahren habe, da ist noch viel mehr.

Vielleicht hilft mir der bevorstehende Urlaub ein wenig, wieder mehr Klarheit in mein Leben zu bekommen.
Ich hab mich auf meinem Weg verloren, bin zu sehr abgedriftet.

Genau das, was ich nicht wollte, wo ich dachte es zu erkennen und im Griff zu haben, genau das ist geschehen. Wieder und immer wieder, wie ein Sog hat es mich weggezogen.
Es ist so einfach, sich in seinen Vorstellungen und Wünschen zu verlieren, dabei ist es der größte Irrtum schlechthin.

Andererseits ist da aber auch etwas in mir, was raus möchte, was gelebt werden möchte.
Und dann diese tiefe Sehnsucht, die mehr und mehr Raum nimmt.

Da ist wohl zu viel durcheinander gepurzelt in meinem Leben. Vielleicht habe ich für viel Unnötiges zu viel Platz gemacht.
Ich könnte einen Kompass gebrauchen oder besser gesagt, ich muss lernen mit meinem inneren Kompass richtig umzugehen. Und ich muss aufräumen, aussortieren. Es kommt mir vor, als hätte ich mich selbst zugemüllt. Nun hat sich so viel angesammelt, dass ich kaum noch durchsteige und momentan überhaupt nicht weiß, wo ich eigentlich anfangen soll……………………………….

Abschiede

Abschiede sind immer schwer,
am schwersten sind die ohne Verabschiedung,
ohne Begründung und ohne Grund,
ein Weggehen und verlassen werden.
Das tut weh, immer wieder.
Mein Lebensweg ist gepflastert damit,
aber daran gewöhnen werde ich mich nie.
Manche Abschiede tun weher als andere,
aber das große Fragezeichen bleibt immer zurück
und der Schmerz und die Einsamkeit.

Wege

Wege gehend

Lebenswege
Irrwege
Umwege
Scheidewege
Sackgassen
Einbahnstraßen
Kreuzwege
Verzweigungen

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Kann ein Weg je zu Ende gegangen sein,
außer mit dem letzten Atemzug?

Neuland

Hallo Bloggerwelt 🙂

Ich bin neu hier bei WordPress und muss mich erstmal vertraut machen mit den Funktionen.

Ehrlich gesagt hatte ich es mir einfacher vorgestellt, damit klar zu kommen. Naja, alles braucht wohl seine Zeit.

Deshalb probier ich hier erstmal rum und wühle mich durchs Neuland. 😉

Sollte zufällig jemand hier schon auf das Blog stoßen und den ein oder anderen hilfreichen Tipp haben, dann hab ich auf jeden Fall ein offenes Ohr.

Fragen hab ich wohl auch ne Menge, aber erst probier ich mal, dann wird sich das ein oder andere vielleicht ergeben.

Dann bin ich ja neugierig, wie und ob gleich mein erstes Post hier erscheint.