Urlaub

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Träume können überall dabei sein, auch auf Reisen,
vielleicht dort sogar noch intensiver.
So wie die Sterne überall über uns funkeln
und wie ein leuchtendes Schild uns wissen lassen,
wir sind nicht allein.
Träume und Sterne sind unsere stillen Begleiter,
auch in der Ferne.

In diesem Sinne –
hier und dort
in die Sterne schauen und träumen
und sich verbunden fühlen.

Habt eine gute Zeit, wo immer ihr seid.

Bis dann 🙂

..
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Flügel..

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Still schält sich der Tag aus der Nacht.

Traumfragmente hängen noch
in warmer Sommerluft
wie lichtschimmernde Fäden
aus unbekanntem Land.

Eine zart-feine Spur
aus Sternenstaub,
glitzernd im anbrechenden Morgenlicht –
aufgewirbelte Sehnsucht,
kreisend im lauen Wind.

Wo sind meine Flügel?
Das Fliegen hab ich längst verlernt…

..
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Traumroute

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Wie nah bist du mir
auf deiner Traumroute
zwischen all den Sternen,
dem Funkeln und Strahlen,
dem Locken und Rufen
zartschimmernder Wesen
ferner mystischer Galaxien –
mein Herz pocht laut,
kannst du die Melodie hören,
die in nächtliche Gefilde dringt
und Sehnsucht eine Spur legt
durch Raum und Zeit,
um das Geheimnis zu entdecken,
das sich in die Ewigkeit schreibt.
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Sternenblick

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Ein Blick ins Sternenmeer
ist wie ein Blick in die Unendlichkeit,
wie ein Schweben durchs Weltall,
durch Raum und Zeit –
wie ein Traum, der mich durchzieht,
indem die Sterne fallen,
an mir vorbei und durch mich durch –
oder
wie ein Fallen durch den Sternenraum,
tiefer und tiefer, schneller und schneller,
wie ein Sog ins uferlose Nirgendwo –
bis mich ein Leuchtstern
hält und fängt
und seine Lichtspur mich
auf neue Wege bringt.
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Schneeschmelze

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Kannst du wie ich
die Schneeschmelze spüren
in deinem Inneren,
sowie den leichten Windzug
tanzender bunter Schmetterlinge,
wenn du still, bibbernd vor Kälte
durch glitzerndes Weiß stapfst
und dein Herz eine Spur zieht
entlang des fernen Horizonts?
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Ein Geschenk

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Wie schön,
wenn jemand da ist,
der beisteht, hält, tröstet,
versteht, annimmt –
egal, ob mit Worten,
Gesten, einer Umarmung,
einem Lächeln,
gedanklich, in Stille,
im Herzen, in der Seele –
egal ob nah oder fern,
bekannt oder fremd.
Es ist wie ein Geschenk
in einer Welt,
in der so viel Kälte herrscht,
so viel Missverstehen,
so viel Unfrieden,
so viel Lug und Trug.
Auch wenn all dies
manchmal schwer fallen mag,
bereits der Versuch
zeigt ein großes Herz,
Menschlichkeit und Stärke.
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Unwirklichkeit

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Hörst du die Bäume flüstern
im Rauschen des Windes,
siehst du das Mondlicht flackern
in den engen dunklen Gassen –
plötzlich sind da Risse im Traum,
etwas bröckelt langsam,
Befremdlichkeit in der Fremde.
Im künstlichen Licht der Laterne
fühle ich die Unwirklichkeit
meines Seins
und in der Stille der Nacht
zieht mein Sehnen mich
in die Ferne des Unbekannten,
Unbegreiflichen,
bevor meine Seele in Kälte erstarrt.
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Vermissen

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Ich vermisse nicht so sehr
all die unausgesprochenen Worte,
ich vermisse
all die ungeküssten Küsse
und Zärtlichkeiten,
die in unserem Sehnen liegen,
in den Gedanken
und dem untrüglichem Gefühl
füreinander –
wenn ich meine Augen schließe,
meine Seele sich ausdehnt
bis zu den Sternen und zurück,
dann frage ich mich,
wie geht es dir damit..
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Zurück

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Herbstlich kühle Luft empfängt mich.

Meine Seele ist noch in Sonnenerinnerung getaucht
und braucht ein bisschen Zeit zur Eingewöhnung.

Jede Nacht klarer Himmel,
Mond und Sterne in ihrer Pracht zu bewundern,
warm umspielte Winde,
die mir Träume flüsterten,
die ich versuche zu bewahren,
in meinem Herzen.
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Mondnacht

Mondnacht

Im Dunkel der Nacht

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Zikaden übertönen Meeresrauschen
zirpen ihre Lieder in die Nacht
schmale Mondsichel am dunklen Nachthimmel
in der Ferne Wetterleuchten
warmer Wind umweht mich
hüllt mich in eine Stimmung
aus Melancholie und Sehnsucht
und ich spüre den Klang der Liebe,
der in mein Herz dringt
in ewiger Wiederkehr
durch den Strom
von Raum und Zeit
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Ruhelos

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Was ist es,
kannst du es mir erklären,
warum deine Seele
so viel Raum einnimmt
und du mir nah bist,
als wärst du hier
und jedes Wort mich trifft,
jeder Gedanke scheinbar
meinen Seelenraum kreuzt,
Welten aufeinander prallen
und doch miteinander schwingen
irgendwie auf irgendeine Weise,
die ich nicht verstehe
und doch tief in mir fühle
wie eine Welle,
die mich fortträgt und erfasst,
wie ein Sturm,
der mich schüttelt und rüttelt,
etwas auf-und durcheinander wirbelt,
das ich lang verschlossen hab,
mich ruhelos zurücklässt,
bis ich weiß,
was es ist.
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Sternenworte III

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Auf der Wiese liegend
die Sterne im Blick,
ein Gedanke an dich –
wo bist du,
ich vermisse dich
mein geträumter Stern,
der mein Zuhause ist
und doch so weit und fern –
nicht auffindbar hier,
nur geheimnisvolles Seelengespür,
welches mich ruhelos
zurück lässt an einem Ort,
der mir so fremd,
wo ewiglich Sehnsucht
in mir brennt,
bis der Himmel seine Arme
ausbreitet und der Liebe
Freiheit sich schenkt.
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Sternenworte II

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So weit weg
sind die Sterne,
ferne Galaxien
und doch sind sie überall –
über mir, über dir
und leuchten
in dunkle Nacht,
als wollten sie sagen:
du bist nicht allein,
jemand denkt an dich..

..ach und allein schon
dies zu spüren,
ist schön und tut gut
gegen jeglichen Widerstand,
weil jede Seele sich
danach sehnt
und sich der Hinwendung
gern entgegenstreckt.
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Nähe

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Der Himmel zeigt sich grau,
Töne in Moll schwirren
durch die Luft –
Du strahlst in meine Seele
mit einem Hauch
des Sehnens und der Freude
und für einen Moment
lasse ich mich davontragen
in die Ferne, durch die Weite –
in deine Nähe,
die ich mir selbst bin,
die uns im Herzen
miteinander verbindet,
als gäbe es nur diesen
vom Schicksal erbrachten Sinn.
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lautlos

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Vielleicht liegt es am Regen,
der traurig dunkle Wolken verlässt
und sich in Rinnsalen sammelt
wie ein fließender Tränenfluss –

kein Vogel singt, kein Flügelschlag,
alles eingehüllt in tiefes Schweigen,
lautlos auch mein Sehnen –

ach, lass den Nachtvogel singen,
damit sein Lied meine Seele durchzieht
und dein Wesen in mir leuchtet.
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Einst..

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Im Winter suchte ich den Frühling,
jetzt klopft er an die Tür –
ich lass ihn rein
und meinen Innenraum durchfluten
mit Sonnenlicht so hell und warm
und meine Seele setzt die Segel,
nimmt Kurs in Richtung Sommerland,
wo einst in klaren, lauen Nächten
sich ein Zauber um mich legte
und seitdem als Erinnerung
tief in mir
für immer brennt.
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Schneeschmelze

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Sonne
Schneeschmelze –
deine Worte klingen in mir
wie eine zauberhafte Melodie –
das Ungesagte meiner Seele
schicke ich auf die Reise
wie einen warmen Atemzug,
der dich erreichen möchte,
aber alles zerrinnt und schmilzt,
wie Schneekristalle in der Sonne.
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Schwingen

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Bald geht der Schnee
und der Vogel breitet
seine Schwingen aus,
fliegt sich frei
in offener Weite –
ich schaue und träume
mich in die Ferne.
Warte, nimm mich mit
auf deinen Schwingen
und lass mich einen Hauch
deines Freiseins atmen,
bevor mich die Krallen
der Angst packen
und ich der Leichtigkeit
des Seins entschwinde.
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Sehnsuchtstraum

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Manchmal nachts im Traum
versuche ich deinen Himmel zu erreichen,
aber ich finde ihn nicht,
verirre mich in dieser Endlosschleife
im Nirgendwo,
bis ich erwache in dunkler Nacht
und spüre dein Licht,
das in mein Herz leuchtet,
dann weiß ich,
dein Himmel ist so weit und grenzenlos
wie meine Sehnsucht
und manchmal verlier ich mich in ihr.
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Zurück

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Wieder zurück aus der Blogpause, aber noch nicht ganz angekommen, möchte ich hier ein paar Zeilen hinterlassen, die während meiner Abwesenheit entstanden sind.
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In mir ist gerade eine friedliche Stimmung
von Ruhe und Ausgeglichenheit.

Der Wind kräuselt ein wenig
die glatte Wasseroberfläche
und meine Gedanken schweifen in die Ferne –

verweilen an Erinnerungsplätzen
voller Schönheit und Liebe,
die Du in mich gelegt hast,
wie einen Traum.

Etwas in mir leuchtet auf,
wie eine weit entfernte Sonne,
die in meinem Herzen glüht
und mich durch mein eigenes Wesen führt.
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Märchenstimmung

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Wie Rapunzel im Turm
sitz ich gefangen,
mein Zopf ist lang,
aber reicht nicht zum Boden,
im Blick zum Himmel
bau ich Wolkenschlösser,
aber meine Seele atmet schwer.

Ein Klang von fern
durchdringt die Mauern,
erwärmt mir Herz und Gemach,
zaubert magische Momente
in einsame Stunden,
bringt mir Nähe
in die ich versunken,
bis eine Hand mich berührt
und ins Sonnenlicht führt.
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Traumnacht

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In einer jenen Traumnächte,
als Sternenstaub vom Himmel fiel,
erwachte in mir ein Gefühl
so zart und fein und wunderbar –
darin ich mich versenkte
und dem Morgen schenkte,
der bald sich mir zeigte
im Sonnenlichte
und ich ihm erzählte
meine Traumgeschichte,
damit sie hinaus
in die Ferne getragen,
und zu jener Seele finde,
davon zu sagen.

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Verbundenheit

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Kannst du es spüren,
nachts, wenn du schläfst,
die Sterne über dir funkeln,
der Mond nachtleise singt,
wie mein Sehnsuchtslied
vom Wind getragen
in deine Träume eindringt.

Kannst du es spüren,
morgens, wenn du erwachst,
die Sonne hell erstrahlt,
Mond und Sterne außer Sicht,
wie meine Nähe dich berührt
und wie von Zauberhand
in deine Wirklichkeit einbricht.

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Wie..

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Wie der Wind,
der niemals ruht,
aufgewühlte Gedankenflut –
in die Ferne getragen
an sehnsuchtsschweren Tagen.

Wie der Mond,
der leise träumt
von zartlichtigen Gefühlen umsäumt –
in die Nacht geschickt
bei sternenklarem Blick.

Wie ein lieblicher Gesang,
gesendet und empfangen
und als Widerhall zurück
ins Sehnsuchtsland geschickt.
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Unterwegs

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Für kurze Zeit tauche ich ab,
bin unterwegs, auf Reisen.
Zwiespältige Gefühle begleiten mich.

Ein paar Tage allem entfliehen,
Menschen begegnen,
Eindrücke einfangen,
dem Sonnenlicht zulächeln
und anstatt die Sterne zu zählen,
wenn sie in die Abenddämmerung einbrechen,
die vielen Lichter der Stadt bewundern können.

Für Gedanken nachhängen wird kaum Zeit sein
und im Dunkel der Nacht
werde ich die Stille vermissen
und doch
wird die Einsamkeit in all dem Trubel
an mir nagen.

Aber vielleicht wird ja alles ganz anders.

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Alle Jahre wieder

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Alle Jahre wieder
verfängt sich ein Traum
bricht ein in
stillen, geheiligten Raum

möchte gebären in
kalter dunkler Nacht
was lange verborgen
nun zu Leben erwacht

damit sich enthülle
was Wunder bewirkt
und leise sich ausdehnt
bis in weiteste, einsamste Ferne

in jeden neuen Tag hinein
über jede Jahreszeit hinaus
getragen von Hoffnung
Herzen ummantelt

Seelen erwärmt
Freude sich schenkt
Licht jederzeit
Gedanken lenkt


In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine lichtvolle, gute Zeit.

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NICHTS

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Letztens schrieb ich über Irrtum.
Verklärung ist auch Irrtum.
Ist ja auch so schön, sich zu versteigen.
Die Himmelsleiter nach oben
und dann der Aufprall unten.

Ernüchterung
Besinnung

Gewissermaßen lichtet sich die Nebelwand.

Wahrheit macht einsam
sagtest DU
und sagst es immer wieder.

Mein Blick schweift in die Ferne
zum Horizont.
Wind weht über kahle Felder –
sonst

NICHTS.
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Im Traum

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Im Traum habe ich Flügel und kann fliegen,
hinweg über alle Grenzen,
überwinde Hindernisse und Distanzen.
Im Traum tragen mich Flügel
und ich bin schwerelos –
lasse los, lasse mich ein,
finde Halt
in meinem Sein,
bis ich erwache aus dem Traum,
flügellos und trotzdem auf Reise –
eben nur in anderer Weise
als der Traum,
der eine Möglichkeit ist
zu sein.
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Herz – Gäste

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Sie sagt:

Warum habe ich meine Herztür immer angelehnt, gewähre Eintritt in einen Bereich tiefster Empfindsamkeit, wo ich doch weiß, wie schwer die Verletzlichkeit gerade dort trägt und die schlimmsten Narben hinterlässt. Meine Herztür scheint zu klemmen, sie geht nicht zu. Ich kann sie nicht zu machen, weil ich nicht einsperren kann, was raus möchte, trotz aller Risiken, die damit verbunden sind.

Erzähle ein bisschen von deinen Herz-Gästen, wird sie aufgefordert:

Oft genug wurde dieser hochsensible Raum erst vorsichtig betreten, um dann Verwüstung zu hinterlassen. Das braucht dann viel Zeit, um einigermaßen wieder aufzuräumen.
Hin und wieder wird sehr leise durchgeschlichen, neugierig alle Ecken ausspioniert, um sich dann schnell wieder lautlos davonzuschleichen.
Am schlimmsten sind die Verweiler, die es sich gemütlich machen, sich bedienen vom Feinsten und dabei immer Süßholz raspeln, das Blaue vom Himmel versprechen, bis einen die Sinne vernebelt sind, um sich dann davonzumachen zum nächsten angelehnten Türchen.
Dann gibt es noch die lauten Gäste, die herein- und herauspoltern, wie ihnen gerade beliebt, ohne Rücksicht und ohne Feingefühl.

Ganz wenige Gäste werden zu Langzeitgästen oder gar zum Dauergast.

Es gibt aber auch noch ganz besondere und seltene Gäste, sie treten ein, öffnen alle Fenster und alles ist hell und farbenfroh. Das einfallende Licht beleuchtet alte, verstaubte Ecken und Nischen. Sie versprühen Lebensfreude und schaffen es immer wieder aufzumuntern und sogar manchmal ansteckend zu wirken.

Es ist vorgekommen, dass ein Gast, still und leise durch die Herztür gelugt hat, ganz zaghaft eingetreten ist und etwas sehr Wertvolles für immer hinterlassen hat. Er ist da, auch wenn er nicht da ist und manchmal kommt er, öffnet ein wenig die Herztür, schaut herein, bleibt kurz, um dann wieder zu gehen.
Er geht – aber er geht nie ganz und jedesmal hinterlässt er feine Spuren und bei jedem Besuch macht sich Freude breit und jedesmal in seiner Abwesenheit macht sich Sehnsucht breit und jedesmal legt sich ein unerklärlicher, unsichtbarer Zauber um mein Herz, streichelt meine Seele und stärkt meine Zuversicht.

Danke für die Schilderungen.
Das ist traurig und schön, beides liegt scheinbar nebeneinander oder überlagert sich, der Schmerz und die Freude.
Beides trägt durch die Lebenszeit und prägt. Jetzt verstehe ich, weshalb deine Herztür nie geschlossen ist, nie geschlossen sein kann, denn wäre sie es, würdest du hinter dicken Mauern und Türen anfangen zu erstarren und zu verhärten.
Was dein Herzraum erfüllt und überflutet kannst du nicht einsperren, nicht DU, weil in dir dieser unumgängliche und ungeheuerliche Drang ist, das weiterzugeben wovon dir im Überfluss gegeben wurde und was dich selbst, immer wieder in den dunkelsten Stunden gestärkt und aufgebaut hat.
Ich wünsche und hoffe sehr, dass du niemals deine Herztür schließt, egal wie groß der Schmerz sein mag, denn dann wärst du für immer verloren.
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Leise Schwingung

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Herbststimmung umspannt meine Seele,
Regentropfen taumeln in und aus meinem Gemüt-
kühler Wind aus vielerlei Richtung,
lässt mich fast erfriern.

Dann, unerwartet-
eine leise Schwingung
durchdringt mein Sein-
unerklärlich, wuchtig,
aus Hoffnung und Freude-
folge unsichtbarer Spur
im Herzen,
ohne zu wissen wohin.

Vielleicht kannst DU mir sagen,
wo ich bin……………
….und dann vielleicht,
nimmst DU mich an der Hand,
führst mich an jenen Ort,
wo wärmendes Zuhause
mich umspannt.
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Abendstille

Ein älteres Gedicht aus meinem Fundus

Abendstille, ein paar Regentropfen
lautlos den Erdboden benetzen,
der Tag neigt sich dem Ende,
Abenddämmerung zieht auf.

Abendstille, kein Wind
rauscht durch die Blätter,
nur Gedanken ziehen vorbei,
malen Bilder in wartende Lebenszeit.

Abendstille, ich sitze bei dir
und lehne mich an,
die Zeit steht still,
wir halten sie an.

Es gibt nichts zu sagen,
wir schauen uns an,
freuen uns aneinander –
wie schön Leben sein kann.

Wieder zurück..

Zurück aus dem Urlaub, aus der Ferne.
Wieder aufgetaucht im Leben, in der Realität.
Fern von den Sternen eines fantastischen Sternenhimmels,
wie aus 1001 Nacht.

Wieder zurück und aufgewacht aus einer Illusion.
Nebulöse Verirrungen und Verwirrungen weichen
der Ernüchterung.
Betroffenheit und Beschämung machen sich breit.

Dem Nebulösem, das sich ständig entzieht,
diesem nicht greifbarem ‘Etwas‘,
viel zu viel Raum gegeben für Spekulationen,
Interpretationen, Wünschen, Hoffnungen
und Sehnsüchten….

Ein Kapitel schließt sich
und wird sich hoffentlich nicht wiederholen.
Gestorbene Hoffnung dieser einen Richtungsverfolgung.
Genug Tränen vergossen für ein Hirngespinst.

Verblassende Erinnerungen,
eingebrannte Berührungen der Seele.

Loslassen, endlich…………

Bis dann..

Egal wo wir uns auf der Welt befinden,
die Sterne leuchten über uns,
der Mond singt leise sein Lied,
Gedanken fliegen durch Zeit und Raum
und unser Herz verweilt dort,
wohin sich unsere Seelen(gedanken) ausrichten.

In diesem Sinne bin ich dann mal weg
und doch auch nicht.
Egal wo auf der Welt hier jemand liest
oder anwesend ist,
wünsche allen und mir
eine gute Zeit.

Bis dann *wink* 🙂

Sehnsuchtswind

Ich hör den Wind,
der von Sehnsucht singt,
sanfte Klänge aufnimmt.

Ich hör den Wind,
der in die Ferne dringt,
Herzgedanken bringt.

Ich hör den Wind,
im Windspiel erklingen,
wehmütige Lieder singen.

Ich hör den Wind,
durch die Blätter rauschen,
zarte Gefühle austauschen.

Ich hör den Wind,
der nie verweht,
was in der Seele steht.

Ich hör den Wind,
der lautlos umschmiegt,
was sich mit ihm wiegt.

Ich hör den Wind,
der ein Feuer entfacht,
in der Hitze der Nacht.

Ich hör den Wind,
tiefes Sehnen in mir,
verzehrt sich nach dir.