Berührung 

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Das Unsagbare zieht mit den Wolken 
in den Leerzeilen steht alles geschrieben

meine Seele übersteigt den Rand der Zeit
der von Sternen gesäumt

spürst du die Schwingung, den Wind
die Berührung im Herzen

wenn das Lied der Sehnsucht
lautlos in uns erklingt
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Dankeschön

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Für euer Leseinteresse und eure Kommentare zum Beitrag vom 15.8. möchte ich ALLEN herzlichst danken. Eure Anteilnahme, eigenen Erfahrungen, Trost, Mut machen ….haben mich sehr berührt. Einige Antworten sind mir tränennah gegangen. Für mich sind es viele Anregungen zum Nachdenken und es wird noch lange nachhallen.

Trotzdem versuche ich bald wieder ins Dichten zu kommen, darin fühle ich mich ‘Zuhause‘, finde mein seelisches Gleichgewicht.

DANKE
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Knistern

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es knistert
wenn nachts ein Traum erwacht
fortgespült alle Tränen
schwerer Tageslast

es knistert
wenn der Mond sich spiegelt
in Fensterscheiben
und Magie in die Nacht einbricht

es knistert
wenn sich zwei Herzen berühren
von Sternen umarmt
und von Sehnsucht getragen

es knistert
wenn morgens Vögel ihr Lied anstimmen
und du weißt
nur Liebe hält und erhellt dein Leben
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Wie ein Engel

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Nachts,
wenn die Einsamkeit
durch stille Räume zieht
fällt das Glück der Träume
in dürstende Seelen
und für einen Augenblick
blühen die Sterne wie Blumen.

Träume hinterlassen Spuren,
-beinahe wie ein Engel,
der dich sanft im Inneren berührt-

wie ein feiner unsichtbarer Zauber
in die Wirklichkeit
des Lebens geschickt.
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Momente des Glücks

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Wenn wir die Tage rückwärts zählen,
die Vergangenheit sich löscht,
können wir dann das Glück einfangen
oder ist es trotzdem schnell wieder weg.

Nichts ist so flüchtig,
wie Momente des Glücks
und wie schön, wenn ein Augenblick
dieser Erfüllung uns streift.

Wie Schätze sammeln wir die Erinnerung
an Besonderheiten, die uns nähren,
von Nähe, die Schatten verwischt
und lächelnder Spuren im Gesicht.

Was könnte schöner sein,
als der Moment der Berührung
zweier Seelen, die sich einander
halten und in der Tiefe spüren.
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Sonnenworte

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Endlich ergreifen Sonnenstrahlen meine Augen.
Lichtsterne tanzen wie auf blau-grauem See.
Ein Blinzeln, ein Blick –
gedanklich ziehe ich Linien aus Worten
und lasse sie zu dir hüpfen.

Nimmst du sie auf, die Worte,
-wie das Sonnenlicht durch deine Augenfenster-
als wären sie schimmernde Tränen
zärtlich aus der Seele gestrichen,
gewandelt in Sonnenworte nur für dich.
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Licht

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Zwischen den Sternen
ausgespannt ein unsichtbares Band,
haltend wie Hände,
Herz und Seele umfassend,
schützend vor des Schicksals Wucht.

Niemand geht verloren,
der im Herzen wohnt,
Seelen schenken sich Licht.

Zwischen den Sternen
ausgespannte Flügel,
wie von tanzenden Schmetterlingen,
kleinen zart singenden Vögelchen –
leuchtende Klangfäden
in tiefster, dunkelster Nacht.

Bald blühen wieder Hoffnung und Leben,
wie Bäume und Blumen
im wiederkehrenden Frühlingslicht –
Helle zieht in den Innenraum,
vertreibt Schatten und legt sich
sanft schützend um dich.
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Lass uns..

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Lass uns aus der Zeit fallen
hinein in offenen Raum
und Sternenweite

lass uns unbeschwert sein
tanzen im Regen
mal lachen, mal schweigen

lass uns tief schauen
in unsere Augen
spiegeln, verzaubern, berühren

lass uns träumen
von Sommer und Wiesen
und Sternblumen bei Nacht

lass uns alles sein und nichts
bis Licht durch uns fährt
und alle Schatten verwischt
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Wandlung

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Begrabe nicht die Rose im Schnee,
bald ist alles Weiß verschwunden
und ein versteckter Duft steigt auf,
wie ein Hauch aus lieblichen Träumen.

Bring deine Tränen dem Rosenstock
in sehnsuchtsvollen Stunden,
bald zieht ein Silberstreif durch
die Dämmerung wie flammendes Licht.

Rieche den Duft modriger Erde,
der sich wandelt im Spüren und Lieben,
wie zärtliche Linien über offene Wunden
gezogen, die sich langsam schließen.
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Gehalten

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Wenn du schläfst
lege ich einen Traum zu dir
und aus den Himmeln
fällt Sternenstaub
wie glitzernde Schneeflocken
auf deine Fensterbank –

ein Traum, wie Märchenzauber
einer anderen Welt
erfüllt dein Herz mit Glanz
und zärtlich streift ein
nächtlicher Wind
deine Lippen wie sanfte Küsse –

du fällst und fällst
und bist doch gehalten
wie von unsichtbarer Hand
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Hautnah

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Hautnah
möchte ich dich spüren –
deinen warmen Atemhauch,
wie zur Schneeschmelze im Frühling
dein leises Flüstern,
wie Schallwellen in die Seele gespült
deine weichen Lippen,
wie flatternde Blütenblätter im Wind

hautnah
öffnen sich alle Poren,
wie Kelche vom Sonnenstrahl geküsst –
hautnah
du und ich
entblätterte Seelen,
wie tanzende Sterne im Ewigkeitslicht
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Lauschen

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Vor dem Fenster der fast kahle Baum,
ein paar letzte Blätter lautlos fallen –

stimmungsvoll er-scheint die Welt
im letzten Lichtstrahl durch die Zweige –

ein Windhauch streift das weite Feld,
wie sehnsuchtsvolles Flüstern –

die finstre Nacht erwacht nun bald,
in der die Sterne leise singen –

schweigend lausche ich dem Lied
und fliege frei auf Traumes Schwingen.
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Worte malen

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Worte malen
zwischen Regentropfen
und Schneeflocken –
helle Worte,
die im Grau der Tage
leuchten –
bunte Worte,
die einen Regenbogen zaubern
in empfänglichen Herzen –
wärmende Worte,
die in einen kühlen
Novembertag fallen
und sich ausspannen
wie ein Netz aus Zärtlichkeit,
das hält und trägt
über alle Abgründe und Klippen.
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Körperlos

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Körperlos kamst du
mich im Schlaf besuchen.
Ich sah nur die Weite des Himmels.
Mein Blick verlor sich
im Nichts eines Traumes,
bis ich dich spürte ganz nah.
Ein Hauch, ein Kuss,
meine Lippen bebten
und deine Wärme hüllte mich ein,
wie in ein Kleid aus Rosenblättern
voller Liebe und Duft.
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Wirkung

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Kein sanftes Gefühlswort
geht an mir vorbei
ohne zu wirken,
etwas zu be-wirken –
jede Berührung meiner Seele
bringt mir liebende Nähe,
trocknet Tränen
und lässt mich
für einen Augenblick
meine Welt vergessen,
in der ich eingesponnen bin
wie in einem Kokon.
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Leise

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Leise
ein Flügelschlag
ein Hauch
eine Schwingung –
mein Herz stockt
ich spüre den Zauber
der nicht vergeht –
ausgespannt zwischen
Traum und Seele
Seele und Traum –
atme ich tief
den Duft
blühender Sterne
bevor ich sinke
in einsamen Schlaf
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Tasten

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Wie Fingerspitzen
die sich berühren
und vorsichtig tasten
nach Durchlässigkeit
ihrer Gefühle –
so nähern sich Seelen
in ihrer Empfindsamkeit
und tasten vorsichtig,
zwischen Licht und Schatten,
nach Halt.
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Die Rose

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Deine Blätter sind welk.
Die Knospe hat es noch nicht
zur Blüte gebracht.

Hebe deinen Kopf,
schlafe nicht –
noch bist du nicht verloren.

Wolken bringen Regen
und löschen den Durst.

Auch der Mond strahlt Licht
in traurig-dunkle Nacht
und zarte Hände
hüllen dich in Wärme.
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Innigkeit

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In manchen Momenten
spüre ich diesen Hauch
von Innigkeit –
wie der Wind,
der weht und verweht.

Dann ergreift mich ein Schaudern,
ob der Flüchtigkeit –
doch etwas bleibt zurück,
breitet sich aus,
füllt mein Herz bis zum Überlauf.
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Dieser Zauber

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Da ist dieser Zauber,
wenn das Mondlicht
bis in meine Seele leuchtet
durch alle Schatten hindurch
und die Sterne flüstern
bis in meine Träume –

wenn meine Fantasie
mich in Welten entrückt,
bis meine zeitlose Seele
ekstatisch zu tanzen beginnt,
die Starre sich löst und
alle Ängste entweichen.

Da ist dieser Zauber,
wie ein Sonnenstrahl,
der in eine Lichtung fällt,
dieser magische Moment,
der Verzweiflung durchbricht
im anbrechenden Morgenlicht.
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Seelenblick

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Immer wieder sehe ich dich
mit meinem tiefen Seelenblick,
wie ein Magnet ziehst du mich zu dir,
drehst dich in meiner Gefühlsspirale,
als wärst du ganz nah bei mir –
doch bist du mir so unbekannt
in der Vielheit deiner Facetten,
die auf mich wirken wie ein Geheimnis,
das mich dich schwer erkennen lässt –
und doch weiß ich zutiefst in mir,
in unseren Seelen spiegelt sich etwas,
das uns verbindet und strahlen lässt.
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Eingesponnen

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Eingesponnen wie in einem Kokon
träume ich dich –
spüre dich durch deine Worte,
die in meiner Seele schlummern,
mir Balsam sind und Wärme zugleich –
so bist du mir jederzeit nah
zwischen Hier und Dort,
jedem Buchstaben, jedem Wort –
bis vielleicht eines Tages,
wenn Mut Feigheit verdrängt,
die Hülle zerplatzt, die Masken fallen
und wir uns finden an befreitem Ort.
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Ein Hauch Magie

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Da ist dieser Raum,
der uns umgibt
und der zwischen uns liegt.
In diesem Raum
ist alles möglich –
wie ein Traum im Traum,
in dem wir wandern
durch unsere Welten –
mit Flügeln, die uns beflügeln
in unserer Fantasie –
mit Sehnsucht, die uns trägt
in unserer Einsamkeit –
mit Schritten, die sich nähern
im sich aufeinander zu bewegen,
bis nichts mehr bleibt –
kein Zwischen, kein Spalt,
nur ein Hauch Magie.
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Berührungsmomente

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Es gibt immer wieder diese Momente,
die mich ergreifen und berühren,
mit oder ohne Tränen.
Es braucht nicht viel,
ich kann es nicht erklären –
zu viel Gefühl, zu sensibel,
zu zart besaitete Nerven.
Gefühlsregungen, Sehnsüchte,
seltsame Stimmungen,
die nicht in diese Welt zu passen scheinen –
die mich erfassen und wegreißen,
manchmal auch verzaubern,
etwas in mir Aufwühlen
und wie flutende Wellen an Land spülen.
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Lächeln im Glück

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In mir lebt ein Wunsch,
dich lächeln zu sehen im Glück,
wenn still deine Seele
Liebe empfängt
und in diesem zärtlichen Berühren
tief in deinen Herzensraum eindringt –
ähnlich einem Blatt,
das leise und sacht,
wie zugeneigt neben einem anderen
auf den Erdengrund sinkt.
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Poesie

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Ich mag Poesie,
die sich in zart-feinen Worten
offenbart
und als wärmendes Gefühl
sich in meine Seele legt,
mein Herz berührt und bewegt
und wie ein Zaubertrank
wieder etwas ins Leben holt,
das sich so lange
hinter Ängsten
und dunklen Schatten versteckt.
Es sind nicht die Worte,
es ist der Klang,
der tief in mich eindringt
und Stück für Stück
etwas aufbricht und wegbricht,
damit das Licht
wieder in mir
und aus mir
scheinen kann.
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Jedes Mal

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Jedes Mal,
wenn ein Sternenwort
in dein Herz fällt
und deine Seele berührt,
wirst du wissen,
jemand denkt an dich.
Jedes Mal,
wenn du lächelst
ziehen Wolken weiter,
die die Sicht trüben
und das Leuchten der Sterne
verzaubert mein Sein.
Jedes Mal,
wenn das Vermissen
uns überfällt,
werden Sonnenwinde
unsere Tränen trocknen
bis alle Schatten fliehn.
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Ruhelos

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Was ist es,
kannst du es mir erklären,
warum deine Seele
so viel Raum einnimmt
und du mir nah bist,
als wärst du hier
und jedes Wort mich trifft,
jeder Gedanke scheinbar
meinen Seelenraum kreuzt,
Welten aufeinander prallen
und doch miteinander schwingen
irgendwie auf irgendeine Weise,
die ich nicht verstehe
und doch tief in mir fühle
wie eine Welle,
die mich fortträgt und erfasst,
wie ein Sturm,
der mich schüttelt und rüttelt,
etwas auf-und durcheinander wirbelt,
das ich lang verschlossen hab,
mich ruhelos zurücklässt,
bis ich weiß,
was es ist.
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Ein Traum

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Im Traum unterhielten wir uns,
es klang sehr sanft und nah,
als der Morgen kam
warst du weg,
nur eine Träne blieb zurück,
da wusste ich
du hast mein Herz berührt
und meine Seele wird
dich ewig suchen und erkennen
in jedem Windhauch,
der mich zärtlich streift.
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Ich werde mich erinnern

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Ich werde mich erinnern,
wieder und wieder,
an die Weite,
den Horizont,
die sanften Wellenbewegungen
des Flusses,
der nicht nur das Mondlicht spiegelt,
sondern auch die Tiefe
meiner Gefühle
im Klang einer Melodie,
die nicht nur mein Ohr erreicht,
sondern weit mehr bewegt
und berührt,
als die Oberfläche und den Schein –
eine Stimmung,
ausgelöst und weitergetragen
von dir zu mir,
von mir zu dir
in der Spiegelung
unseres inneren Wesens
im flirrenden, strömenden Sein.
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Rotflammender Mohn

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Mohnblüte (Foto von mir, heute fotografiert und bearbeitet und nachträglich eingestellt)

Mohnblüte
(Foto von mir, heute fotografiert und bearbeitet und nachträglich eingestellt)

Rotflammender Mohn
vom Sonnenlicht durchglüht

in Fülle und Pracht
signalisierst du lockende Schönheit
auf Sommerwiesen.
Lädst ein zum Träumen und Verweilen
betörst mit schlafwandlerischem

purpurnem Geheimnis –
so zerbrechlich durchschimmernd,
wie ein Hauch
von sanftem mildem Wind geküsst,

bewegst du deine Blütenblätter,
die mich streifen –
wie ein Blick,
der tief in meine Seele dringt
und etwas in mir wunderbar
zum Klingen bringt.
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Zwischen

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Zwischen Du und Ich
liegt eine Strecke,
die eine Brücke sein kann,
um einander zu begegnen
oder aneinander vorbeizugehen.
Wie flüchtig ist die Berührung
eines Augenblicks,
der so viel bedeuten kann
oder nichts.

Wieviel Kraft und Magie
liegt zwischen Du und Ich,
wenn sich Herz und Seele öffnen
füreinander – zueinander
und sei es nur für einen
winzigen Moment,
der sich einbrennt
für immer.
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Nähe

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Der Himmel zeigt sich grau,
Töne in Moll schwirren
durch die Luft –
Du strahlst in meine Seele
mit einem Hauch
des Sehnens und der Freude
und für einen Moment
lasse ich mich davontragen
in die Ferne, durch die Weite –
in deine Nähe,
die ich mir selbst bin,
die uns im Herzen
miteinander verbindet,
als gäbe es nur diesen
vom Schicksal erbrachten Sinn.
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