Eine fortlaufende Geschichte

Auf dieser Seite möchte ich eine Geschichte schreiben, ein Sternenmärchen für groß und klein.
Ich habe diese Geschichte vor längerer Zeit mal begonnen, bin aber kaum weitergekommen.
Nun möchte ich die Geschichte hier mit euch teilen und vielleicht kann es mir Inspiration sein,
daran fortlaufend weiter zu schreiben.

Ich hoffe ihr habt genauso viel Freude daran, wie ich beim Schreiben an diesen Zeilen. 🙂


Ein zeitloses Sternenmärchen

Einleitung

Ich bin der Sternenerzähler und möchte Euch die Geschichte eines kleinen, neugierigen und liebenswerten Sternes erzählen. Es gibt unzählige Sternengeschichten, so wie es unzählige Sterne am Himmelszelt gibt. Vielleicht wollt Ihr wissen, warum ich gerade die Geschichte unseres kleinen Sternes Pablo erzählen möchte. Lest oder hört Euch die Geschichte an und dann wisst Ihr, warum ausgerechnet dieser kleine, besondere Leuchtstern mein Herz erobert hat.

1. Teil

Im ersten Teil stelle ich Euch Pablo und seine Umgebung vor. Pablo ist noch jung, genau weiß ich es nicht, vielleicht ein paar Tausend Jahre alt. Das ist sehr jung, denn Sterne können mehrere Milliarden Jahre alt werden. Pablo gehört zur Gruppe der Plejaden und hat trotz seines jungen Alters bereits eine starke Leuchtkraft. Der ihn am nächsten liegende Altstern funkelt schon ein paar Millionen Jahre am Himmelszelt und ist für Pablo eine Art Vaterstern. Die beiden unterhalten sich oft und gern. Es ist nicht zu leugnen, dass der Vaterstern eine gewisse Weisheit in den Millionen von Jahren erlangt hat. Außerdem ist er sehr geduldig und großherzig. Pablo ist so glücklich, gerade ihn an seiner Nachbarseite zu haben. Schließlich ist Pablo sehr wissbegierig und mit einer gehörigen Portion Fantasie ausgestattet. An manchen Nächten malt sich unser kleiner Stern die schönsten Sternenfantasiegeschichten aus und Vaterstern hört sehr aufmerksam zu und lächelt leise in sich hinein. Es gibt auch Nächte, in denen Pablo fast nur Fragen stellt. Vaterstern bemüht sich dann unermüdlich dem Kleinen alles verständlich zu erklären. Er hat Pablo wirklich sehr in sein Sternenherz geschlossen und es ist solch eine Freude, den beiden zu lauschen.

Die vielen kleineren und größeren, älteren und jüngeren Nachbarsterne, die noch in der Nähe funkeln, schweigen meistens. Ihnen ist es fremd, so viele Gespräche zu führen, sie sehen es nicht als ihre Aufgabe. In der Stille der Nacht leuchten sie am Firmament und wenn Pablo und Vaterstern sich unterhalten sind sie besonders still, lauschen und nehmen all die Liebe hinter den Worten in sich auf. Dabei bemerken sie selbst gar nicht, wie ihre Strahlkraft dadurch stärker wird. Nur hin und wieder flüstern sie sich leise etwas zu oder wenden sich an Vaterstern.

In weiter Ferne der Plejadengruppe und doch ganz nah befindet sich der Nachbar Mond. Für den kleinen Stern ist der Mond etwas ganz besonderes, voller Geheimnisse. Vaterstern hat ihm schon viel über den Mond erzählt und über die Erde. Die so weit entfernte Erde, insbesondere die Menschen auf der Erde, sind für Pablo die spannendsten Geschichten überhaupt. Obwohl die Menschen für Pablo fremde, unbekannte Wesen sind fühlt er sich zu ihnen hingezogen. Da gibt es so vieles, das seine kleine Sternenseele nicht begreifen kann und er am liebsten die Menschen selbst fragen würde. Manchmal wünscht er sich als Sternenkind auf der Erde und unter den Menschen zu sein, um ihnen Licht und Freude zu bringen.


2. Teil

Die Nacht ist klar und ein Meer aus Sternenlichtern funkelt am Firmament. Der kleine Stern Pablo ist heute Nacht wieder besonders aktiv und gesprächig. „Vaterstern, warum sind die Menschen auf der Erde oft so traurig und unzufrieden? Ich möchte ihnen Freude bringen, meinst du das kann ich?“ „Oh“, das ist schwierig.“ sagt Vaterstern „Die Menschenwelt ist anders als unsere Sternenwelt. Wir sind als Stern geboren, leuchten und strahlen vom Him-melszelt, weil es uns so gegeben ist, bis wir irgendwann verglühen. Auf die Idee anders zu sein kommen wir gar nicht, wir sind was wir sind und erfüllen unser Sein bis wir vergehen.
Die Menschen sind ihr ganzes Leben lang mehr oder weniger auf der Suche. Sie erkennen sich nicht als das, was sie sind. Sie definieren sich über Eigenschaften, die sie sich selbst zu-schreiben oder von anderen zugeschrieben bekommen. Entweder stellen sie ihr Licht unter den Scheffel oder sie haben übersteigerte Vorstellungen davon, wie sie sind oder zu sein haben. Ja, sie streben ständig nach mehr und finden selten ihr Gleichgewicht und somit ihre Zu-friedenheit.“
„Dann müssen wir etwas tun.“ unterbrach Pablo sehr aufgeregt. „ Ich habe mir etwas ausge-dacht wie ich den Menschen Licht und Freude bringe. Lass es mich bitte erzählen Vaterstern.“ Pablo kann kaum die Zeit abwarten, so begeistert ist er von seiner Idee. Vaterstern weiß schon, dass jetzt wieder eine von Pablos bezaubernden Fantasiegeschichten kommt und ins-geheim ist er selbst gespannt, was der Kleine zu erzählen hat.
„Gut Pablo, erzähle mir von deiner Idee bevor die Nacht vorüber ist und wir uns zur wohl-verdienten Tagesruhe begeben.“

Advertisements

15 Kommentare zu “Eine fortlaufende Geschichte

  1. Hm, vielleicht leuchtet einmal das eine oder andere weitere Kapitel auf, … egal, wie lange es dauert, aber eine Fortsetzung wäre schön … hab’s schön im Süden, wo die Sterne vielleicht heller funkeln im größeren Dunkel der Nacht, und dir ihre Geschichten ins Ohr flüstern …

    Gefällt 1 Person

  2. Ich bin schon gespannt auf Pablos Geschichte. Wo er nur steckt? Wahrscheinlich hat er sich noch was zum Trinken geholt und ist aufgehalten worden. Muß interessant wein, was ihn aufgehalten hat. Vielleicht hat er den Saturn gesehen, wie der gerade seine Ringe geputzt hat. Und sowas darf er sich natürlich nicht entgehen lassen, der kleine Stern…

    Gefällt mir, deine Sternengeschiche und dein Blog. Ich denke, ich werd ein bißchen mitlesen 🙂

    Edgar

    Gefällt 1 Person

    • Danke Edgar, freut mich, wenn du hier ein bisschen mitliest.
      Die Sternengeschichte ruht ja schon lange, da frage ich mich natürlich auch, was der kleine Pablo so lange macht. Aber in der Sternenwelt ticken die Uhren nunmal anders. 😉

      Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s