Rotflammender Mohn

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Mohnblüte (Foto von mir, heute fotografiert und bearbeitet und nachträglich eingestellt)

Mohnblüte
(Foto von mir, heute fotografiert und bearbeitet und nachträglich eingestellt)

Rotflammender Mohn
vom Sonnenlicht durchglüht

in Fülle und Pracht
signalisierst du lockende Schönheit
auf Sommerwiesen.
Lädst ein zum Träumen und Verweilen
betörst mit schlafwandlerischem

purpurnem Geheimnis –
so zerbrechlich durchschimmernd,
wie ein Hauch
von sanftem mildem Wind geküsst,

bewegst du deine Blütenblätter,
die mich streifen –
wie ein Blick,
der tief in meine Seele dringt
und etwas in mir wunderbar
zum Klingen bringt.
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Pulsierendes Leben

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Ich schaue hindurch
das zartgliedrige Blütenblatt,
sehe die feinen Verästelungen
wie kleine Äderchen
und erkenne darin
pulsierende Schönheit,
die sich in Gestalt ausdrückt
und Liebe zum Leben
im Erblühen
kokettierend im Duft –
welch anmutendes Wesen
verborgen in immerwährend
Wiederkehr
und hingebungsvoller Lust
zum sich Verströmen
im Daseinsraum des Hier.

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Sternenband

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Für einen winzigen Moment
schien mein Herz stillzustehen.
Schnell flocht ich ein Band
aus Sternen,
damit ich den Weg nicht verlier
entlang der Fantasie,
die manchmal absinkt
in leere Gemächer –
dann hangle ich mich wieder
am Sternenband nach oben
durch leuchtende Räume
voller Inspirationen,
die eingewoben sind
in all die vielen Sterne,
damit sie nicht verloren gehen
und wir sie jederzeit
in uns und im anderen
wieder finden,
um das Geheimnisvolle
miteinander zu verbinden.

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Träumereien

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Steig ein in meine Träume,
lass uns fliegen
durch Wolken und Stürme,
lass uns tanzen
im warmen Sommerregen,
solange drehen
bis uns schwindelig wird
und alle Tränen sich lösen –
lass uns fallen
in bodenlose Tiefen,
um dann zu finden den Ort,
der uns hält und trägt,
an dem Licht und Schatten
zusammenfällt,
wo Liebe frei atmen kann
und eine neue Dimension
in uns selbst erwacht.
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Tautropfen

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Morgendämmerung verdrängt
Dunkel der Nacht.
Nebelschwaden senken
sich in Täler ganz sacht.
Tautropfen aus dunkler Nacht
der Seele gepresst,
schimmern im ersten
Sonnenstrahl durchs Geäst.

Tautropfen zaubern
Regenbogenfarben im Licht.
Momente der Schönheit
leuchten in klarer Sicht.
Langsames Erwachen
zieht magische Kreise
von Lebendigkeit erfüllt
in besonderer Weise.

Tautropfen der Seele
sich dem Morgenrot schenken.
Sanfte Berührungsmelodien
in Herzen lenken.
Offener Raum zündet
Seelenfeuer in mir,
neuer Tag aus einsamer
Nacht geboren in dir.
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(ein älteres Gedicht aus meinem Fundus, passend zu den Tautropfen im Herbst und metaphorisch einer alljährlichen Herbstmelancholie, die sich trotz allem dem Licht zuwendet)
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Zauber

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In nächtlicher Stunde
zwischen Schlafen und Wachen
warst du mir ganz nah,
ich spürte deinen Atem,
nah an meinen Lippen
und hörte dein Flüstern
als wärest du da.
Für einen Augenblick
von Zärtlichkeit umfangen,
die sich in meine Seele gelegt,
ein Zauber hat mich eingefangen,
der von jetzt an in mir lebt.

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Wind

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Ich mag den Wind,
der durch die Bäume säuselt
und mir Geschichten erzählt.

Ich mag den Wind,
der mir den Duft von Rosen
im Vorbeiwehen bringt.

Ich mag den Wind,
der mit mir tanzt
und im Rauschen singt.

Ich mag den Wind,
der um mich weht,
mir Herzgedanken
in meine Seele trägt.

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Traumnacht

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In einer jenen Traumnächte,
als Sternenstaub vom Himmel fiel,
erwachte in mir ein Gefühl
so zart und fein und wunderbar –
darin ich mich versenkte
und dem Morgen schenkte,
der bald sich mir zeigte
im Sonnenlichte
und ich ihm erzählte
meine Traumgeschichte,
damit sie hinaus
in die Ferne getragen,
und zu jener Seele finde,
davon zu sagen.

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Sternenzauber

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Milliarden Sterne am Himmelszelt,
Sternschnuppen fallen in die Welt,
glitzernder Schweif am Verglühen,
Schönheit der Nacht am Erblühen.

Ein kurzes Aufblitzen in der Stille,
im Schweigen der Sterne kein Wille,
eingehüllt in nächtliche Gefilde,
eingetaucht in sanfte Milde.

Vom Sternenmeer ganz aufgenommen,
einen Augenblick der Welt entnommen,
unterbrochen der Fluss der Gedanken,
überschritten des Verstandes Schranken.

Stillschweigend in Andacht und Staunen,
geht durch die unendliche Weite ein Raunen,
vom Lichtstrahl der Sterne getragen,
kein Wort kann davon wirklich sagen.

Von Seelenmelodie umwoben,
wie von einem Magnet angezogen,
nur im Herzen zu erkennen,
im Feuer der Urkraft brennen.

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(Ein älteres Gedicht aus meinem Fundus, leicht abgeändert.)
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Verbundenheit

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Kannst du es spüren,
nachts, wenn du schläfst,
die Sterne über dir funkeln,
der Mond nachtleise singt,
wie mein Sehnsuchtslied
vom Wind getragen
in deine Träume eindringt.

Kannst du es spüren,
morgens, wenn du erwachst,
die Sonne hell erstrahlt,
Mond und Sterne außer Sicht,
wie meine Nähe dich berührt
und wie von Zauberhand
in deine Wirklichkeit einbricht.

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Warten auf Dich

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Auf den Klippen
der Einsamkeit
und Verzweiflung
hast du deine Tränen
in mein Herz gegossen
und dein Schmerz
hat meine Seele umspült.

Im Mondlicht
einer schwülen Sommernacht,
warst du so nah
wie nie zuvor,
ich war,
wie von Zauberhand ergriffen,
eingedrungen
in deinen Seelengrund.

Du hast es vernommen,
genauso wie ich,
gemeinsam tanzten wir
nach unseren Klängen,
vom Wind geflüstert –
geheimnisumwoben,
treffen wir uns immer wieder.

Im süßen Schmerz
und im Schweigen unserer Herzen
warte ich im tiefsten,
dunkelsten Tal auf dich.
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Nochmal hervorgekramt und vielleicht immer mal wieder,
weil es für mich bedeutsame und sehr persönliche Zeilen sind.
Ich bitte darum das Copyright zu beachten und nicht zu rebloggen.
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Still

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Manchmal bin ich still
und mein Herz lächelt leise
in sehr sanfter Weise,
ohne das ich es will.

Dann bin ich auf Reise
fernab vom Verstand
in weitem Seelenland
auf sonderbare Weise.

Kommst mir entgegen,
wie von Zauberhand
ein unsichtbares Band
geknüpft im Sternenregen.

So schweben wir verwoben
in tiefer, stiller Seligkeit
von Raum und Zeit befreit,
bis übern Himmelsbogen.

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Ein älteres Gedicht aus meinem Fundus.
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Lavendelfeld

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Einst ging ich durch blühendes Lavendelfeld. 042
Betörend Duft hing in der Luft
und lies mich schnell ermüden.
So sank ich weich in Lavendeltraum
und flog durch Erinnerungswelten.

Ein warmer sanfter Sommerwind
umspielte meine Sinne.
Mein Blick ging bis zum Horizont
und Himmelsblau traf meine Augen.

Dann sah ich dich im Sonnenlicht,
deine Konturen pastellfarben,
wie gemalt mit Pinselstrich.

Du beugtest dich dicht über mich
und plötzlich war es still und dunkel,
die Zeit war lautlos vorgerückt
in nächtliche Traumfänger Stunde.

Im grenzenlosen Sein sternenbesäter Weite
durchschritten wir Raum und Zeit,
bis wir zusammen erwachten
im Morgentau perlenbesetztem Lavendelfelds.

Geblieben ist der Geschmack von Sommer,
von Sehnsucht und Lavendelblau,
von Küssen, die in Endlosschleifen
durch meine Träume ewig reisen,
bis einmal wir uns werden treffen
an diesem geträumtem Lavendelfeldort.
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Traumnacht

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Träume durchwandern die Nacht,
nehmen mich mit ganz sacht.

Mondsichel wiegt jeden Traumgedanken,
schickt sie weiter durch alle Schranken.

Sternschnuppen erkennen mein Sehnen,
grenzenlos sich meine Wünsche ausdehnen.

Funkelnde Sterne beleuchten Traumwege,
die ich so gern hoffnungsvoll betrete.

Morgenlicht weckt mich aus meinen Träumen.
Wo war ich, in welchen unbekannten Räumen?

Öffne das Fenster, atme klare Luft tief ein,
ein Lächeln huscht durch mein Sein.
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Frühlingsgeflüster

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Frühlingsgeflüster schwingt durch die Lüfte,
sanft und tragend –
wie der Flügelschlag eines Schmetterlings,
wie ein Duft betörend schön,
wie ein Hauch, der alles umhüllt,
wie ein Zauber,
der zu neuem Leben erweckt
und alles lockt,
aus schlafend, dunklem Versteck.

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Wie

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Wie ein Stern
am Himmelszelt
wie ein Komet
der ins Leben fällt

wie eine Quelle
die nie versiegt
wie ein Sonnenstrahl
der in Wärme wiegt

wie ein Licht
die Dunkelheit lichtet
wie eine zarte Pflanze
die sich aufrichtet

wie ein Zauber
der umspannt
wie ein Blick
der so gebannt

wie ein Geheimnis
so versteckt
wie ein Schatz
der entdeckt

wie ein Duft
voller Magie
wie ein Klang
reinster Poesie
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so Vieles
was ein Herz erkennt
und so traurig
wenn Vernunft
es lenkt.
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Alle Jahre wieder

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Alle Jahre wieder
verfängt sich ein Traum
bricht ein in
stillen, geheiligten Raum

möchte gebären in
kalter dunkler Nacht
was lange verborgen
nun zu Leben erwacht

damit sich enthülle
was Wunder bewirkt
und leise sich ausdehnt
bis in weiteste, einsamste Ferne

in jeden neuen Tag hinein
über jede Jahreszeit hinaus
getragen von Hoffnung
Herzen ummantelt

Seelen erwärmt
Freude sich schenkt
Licht jederzeit
Gedanken lenkt


In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern eine lichtvolle, gute Zeit.

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Kokon

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Ich fliege nicht davon,
bin gefangen in meinem Kokon,
versuche mich zu befreien,
möchte laut schreien,
doch niemand hört mein Rufen
nach zigtausend Versuchen.

Hör immer nur Echos von überall,
in mir herzzerreißender Schall,
dann mache ich mich auf,
Schicksal nimmt unerbittlich Lauf,
bringt mich dem Echo sehr nah,
als wäre es zum Greifen da.

Sehnsucht hat mich erfasst,
als hätte ich mein Leben verpasst,
kurze Zeit tanzend im Wind,
öffnet Tür und Tor geschwind.
drehe mich im Hoffnungskreise,
welch seltsam anmutende Weise.

Schnell legen sich Schatten nieder,
drängen in Kokon immer wieder,
sperren ein, nehmen mir Luft,
unerträgliche, nebulöse Kluft,
begebe mich in wartende Stille,
Schicksal steuert nicht mein Wille.
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Spieglein, Spieglein..

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Spieglein, Spieglein bist du mir-
mit einem Blick in deine Augen,
so unergründbar voller Sehnen,
verlier ich mich in dir.

Du schürst die Glut,
das Feuer brennt-
die Flammen züngeln lichterloh
an einem Ort im Nirgendwo.

Spieglein, Spieglein deine Tiefe
nimmt mich mit
und trägt mich fort-
in die Träume deiner Seele,
in die sternenklare Nacht-
schwebend bis zur Morgenröte,
wo der Tag in uns erwacht.
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Abendstille

Ein älteres Gedicht aus meinem Fundus

Abendstille, ein paar Regentropfen
lautlos den Erdboden benetzen,
der Tag neigt sich dem Ende,
Abenddämmerung zieht auf.

Abendstille, kein Wind
rauscht durch die Blätter,
nur Gedanken ziehen vorbei,
malen Bilder in wartende Lebenszeit.

Abendstille, ich sitze bei dir
und lehne mich an,
die Zeit steht still,
wir halten sie an.

Es gibt nichts zu sagen,
wir schauen uns an,
freuen uns aneinander –
wie schön Leben sein kann.

Der Zweig

Ich hob auf den alten Zweig
den du einst auf den Boden gelegt-
gemalt in zarten Farbtönen
und in Worte gekleidet,
betrachtete ich andächtig sein Bild,
welches so viel Wärme ausstrahlte
und mich lächeln ließ.

Nun hebe ich wieder auf den alten Zweig,
der einst gelegen am Boden-
es ist kalt geworden
in dieser Stille,
in der etwas in mir aufbricht,
mir die Verzweigung zeigt
in meiner Verzweiflung
und die mich schonungslos versucht
wachzurütteln.

Dem Herzen folgen

Mein Herz spürt deine Sehnsucht
und fühlt deinen Traum,
so viel unausgesprochene Worte,
so viel Weite und offener Raum.

Haben uns beinah verloren
an unserer Grenze Verstand,
Zweifel und Ängste daraus geboren,
nur unser Herz hat erkannt.

Unsere Seelen funken Signale,
Nebelschwaden trüben die Sicht,
was bleibt ist nur Ahnung
und ein kleines Hoffnungslicht.

Werden wir nur warten und verharren,
oder wagen Grenzen zu sprengen,
anstatt an unserer Moral zu erstarren
und an selbst auferlegten Zwängen.

Unsere Herzen tragen Trauer,
weil wir uns so sehr vermissen,
lass uns durchbrechen die Mauer
im vertrauensvollen Seelenwissen.

Schweigen und Antwort

Schweigen und Antwort
ineinander übergreifend
wechselnd
gehört und gesendet
so warst du-
immer da
als Geheimnis
sogar in der Stille
fern und doch nah.

Licht und Halt
wandelnd auf verborgenen Wegen
nun bist du gegangen
fort in die Weiten für immer
ohne Morgendämmerung
schweigen, endloses schweigen-
ich vermisse dich so sehr.

Sehnsuchtswind

Ich hör den Wind,
der von Sehnsucht singt,
sanfte Klänge aufnimmt.

Ich hör den Wind,
der in die Ferne dringt,
Herzgedanken bringt.

Ich hör den Wind,
im Windspiel erklingen,
wehmütige Lieder singen.

Ich hör den Wind,
durch die Blätter rauschen,
zarte Gefühle austauschen.

Ich hör den Wind,
der nie verweht,
was in der Seele steht.

Ich hör den Wind,
der lautlos umschmiegt,
was sich mit ihm wiegt.

Ich hör den Wind,
der ein Feuer entfacht,
in der Hitze der Nacht.

Ich hör den Wind,
tiefes Sehnen in mir,
verzehrt sich nach dir.

Leben wo bist du

Leben wo bist du,
hängst oft am seidenen Faden.

Leben verkannt,
in die falsche Richtung gerannt.

Leben wo ist dein Sinn,
am Ende gibt’s kein Gewinn.

Leben spüren,
Lebendigkeit berühren.

Leben finden,
Einsamkeit überwinden.

Leben wo bist du,
winkst aus der Ferne.

Leben trifft Leben
wieder aufs Neue.

 

Einfach ein bisschen träumen

Einfach ein bisschen träumen,
das sei mir erlaubt,
nicht verlieren im Wunschkabinett.

Einfach ein bisschen träumen,
der Hoffnungslosigkeit gegensteuern
und der Leere ein wenig Fülle bieten.

Einfach ein bisschen träumen,
auch wenn das Schicksal darüber lacht.

Einfach ein bisschen träumen,
nicht verlaufen im Sehnsuchtsland,
wo Gefühle auf Befreiung warten.

Einfach ein bisschen träumen,
nicht erstarren in Leblosigkeit,
die das letzte Licht auslöscht.

Einfach ein bisschen träumen,
nicht flüchten aus der Zeit,
die scheinbar in Maßlosigkeit verrinnt.

Einfach ein bisschen träumen,
nicht untergehen in Einsamkeit,
die sogar der Geselligkeit entspringt.

Einfach ein bisschen träumen,
vom Traum der du bist,
weil mit dir alles so wirklich ist.