Rettungsanker

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Mir die Welt schön schreiben
ist mein Rettungsanker.

Ein bisschen wie Pippi Langstrumpf,
die sich die Welt macht,
wie es ihr gefällt –
schön und kunterbunt.

So schreibe ich mir die Welt
in poetischen Worten schön.
Bis mein Herz ausgeleert ist,
der letzte Herztropfen
in Buchstaben zerfällt –
dann ist es Zeit zu gehn.
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Gedanken zum Jahresanfang

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Das Jahr ist gewechselt, ein neues beginnt.
Nach jedem Winter folgt der Frühling,
nach jedem Welken das Erblühen.

Etwas geht unter und verschwindet im Nichts,
etwas geht auf und erscheint aus dem Nichts –
als träumte sich in jedes Sterben etwas Neues.

Der Kreislauf des Lebens und Sterbens,
die Traurigkeit der Vergänglichkeit,
die bittersüße Melancholie der Endlichkeit –
eingebettet in die Unendlichkeit….

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Wann…

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Die Tage fahren Achterbahn.
Das Herbstlicht erhellt ein wenig den Dunstkreis.
Ein Rotkehlchen mit süßen Knopfaugen schaut mich an.
Es wirkt so zart und zerbrechlich,
aber hüpft fröhlich über die Wiese.

Wann bin ich das letzte Mal fröhlich über eine Wiese gerannt,
vielleicht um den Sonnenstrahl einzufangen oder meine Träume –

Hand in Hand mit dir,
lachend, wie Himmelskinder,
in deren Augen sich
Mond und Sterne spiegeln
und die Welt sich dreht
im Glück des Beieinanderseins,
für diesen einen Moment.
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Urlaub

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Träume können überall dabei sein, auch auf Reisen,
vielleicht dort sogar noch intensiver.
So wie die Sterne überall über uns funkeln
und wie ein leuchtendes Schild uns wissen lassen,
wir sind nicht allein.
Träume und Sterne sind unsere stillen Begleiter,
auch in der Ferne.

In diesem Sinne –
hier und dort
in die Sterne schauen und träumen
und sich verbunden fühlen.

Habt eine gute Zeit, wo immer ihr seid.

Bis dann 🙂

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Sternenwelt

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So weit weg seid ihr Sterne mir,
so grenzenlos und unerreichbar
und doch auch so nah.
So sehr spüre ich etwas
von Heimat und Zuhause
beim Blick in die unendliche Weite.

So verborgen liegt ein Geheimnis
im Funkeln der Sternenwelt
und ein vages Ahnen befällt mich,
schleicht sich ein wie verloren
gegangene Erinnerungen,
einer vergessenen, anderen Welt.
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Impulse

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Manchmal kann es sehr lange dauern,
bis Liebe das Dornengestrüpp zu lockern vermag,
damit das Herz wieder freier pochen
und die Seele ihre Impulse weiterleiten kann –
aber niemals wird es umsonst sein,
weil die Kraft der Liebe
immer wirkt und etwas bewirkt,
daran glaube und darauf vertraue ich.

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Ein Geschenk

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Wie schön,
wenn jemand da ist,
der beisteht, hält, tröstet,
versteht, annimmt –
egal, ob mit Worten,
Gesten, einer Umarmung,
einem Lächeln,
gedanklich, in Stille,
im Herzen, in der Seele –
egal ob nah oder fern,
bekannt oder fremd.
Es ist wie ein Geschenk
in einer Welt,
in der so viel Kälte herrscht,
so viel Missverstehen,
so viel Unfrieden,
so viel Lug und Trug.
Auch wenn all dies
manchmal schwer fallen mag,
bereits der Versuch
zeigt ein großes Herz,
Menschlichkeit und Stärke.
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Gedanken über das Leben

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Heute wurde dieser ältere Beitrag aufgerufen und ich habe ihn mir nochmals durchgelesen.
Manchmal ist das seltsam im Leben, da befindet man sich in einer bestimmten Stimmung und irgendwas geschieht, was einen noch mehr hineinzieht in diese Stimmung oder in jene Gedankengänge.
Es passt, dieser ältere Beitrag samt Song passt genau heute wieder wie damals
und genau aus diesem Grunde poste ich ihn nochmal.

..und ja, ich denke weiter darüber nach und immer wieder..und DANKE! ans Erinnern..

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…Ich lasse los was ich nicht halten kann
und nur was mir gehört kommt wieder bei mir an….

Schon oft gehört und gelesen diesen Satz, zumindest so sinngemäß,
wie in diesem Song.

In einem Augenblick ist etwas da, im nächsten kann es weg sein.
Das Spiel des Lebens und der Vergänglichkeit.

Es heißt immer, was zu uns gehört bleibt oder kommt zurück.
Ist das wirklich so? Ich hab das auch immer gedacht, bin mir momentan
aber nicht so sicher.

Das ganze Leben unterliegt Veränderungen, Weiterentwicklung, Bewegung.

Es gibt nichts festzuhalten und schon gar nicht etwas zu erzwingen.

Die größtmögliche Freiheit liegt vielleicht doch im beständigen Wechsel
zwischen Nähe und Distanz.
Es kommt mir vor wie ein Einpendeln zwischen diesen Polen.

Darüber werde ich weiter nachdenken.
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Betrachtungsweise

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Wie ein Rädchen in einem Uhrwerk
laufe ich, nur oft anders als vorgegeben,
anders als erwartet,
in meinem eigenen Tempo,
ohne Hast und Eile,
ohne Bedrängnis
zuzulassen, loszulassen –
zu betrachten das Spiel des Lebens,
indem ich meine Kreise drehe
in meiner ganz eigenen Weise,
auch wenn’s seltsam erscheint
oder gar missfällt.

Trotzdem spür ich die Zugkraft
unsichtbarer Fäden –
lasse mich ein
auf das Geheimnis des Seins
gespiegelter Träume,
gespiegelter Sehnsucht
fernab laufender Zeiger, tickender Uhren
zeigt sich Seelennähe hinter Worten,
hinter Schatten und Schein
im zeitlosen Rhythmus und Klang
endlos weiter Sternenräume.
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Warum ist das Wesentliche so rätselhaft,
unfassbar, unbegreiflich –
wie eine Fata Morgana
löst sich alles auf in Nichts
beim Versuch des näheren Betrachtens.

Etwas tritt in meinen Wahrnehmungsraum,
um im nächsten Moment zu entschwinden.
Zurück bleibt ein Eindruck, ein Gefühl,
vielleicht eine Ahnung –
wie beim Blick in die Weite
des nächtlichen Sternenhimmels.

Das Universum, das so unendlich erscheint
und das Gefühl, etwas trägt und hält
in all den Wirren –
und manchmal vielleicht jemand
der uns rätselhaft seelennah ist.
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Zwischen

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Zwischen Du und Ich
liegt eine Strecke,
die eine Brücke sein kann,
um einander zu begegnen
oder aneinander vorbeizugehen.
Wie flüchtig ist die Berührung
eines Augenblicks,
der so viel bedeuten kann
oder nichts.

Wieviel Kraft und Magie
liegt zwischen Du und Ich,
wenn sich Herz und Seele öffnen
füreinander – zueinander
und sei es nur für einen
winzigen Moment,
der sich einbrennt
für immer.
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Eingebettet

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Das Leben besteht nicht nur aus
schwarz und weiß,
alles oder nichts.
Es gibt zig Zwischenstufen,
die das Leben bunt machen
in sämtlichen Facetten.
Die Vielfältigkeit zeigt sich
in der Natur,
im ganzen Universum,
und auch in der menschlichen Seele.
Zwischenstufen, Zwischenschritte
können aufeinander aufbauen,
ineinander übergehen,
weiterführen.
Zwischen Anfang und Ende
liegt ein Dazwischen
und darin leben wir,
in diesem Spektrum
und werden durchgeschüttelt,
wieder und wieder,
darin sind wir eingebettet –
im ewigen Kreislauf des Seins.
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Stille Liebe

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Irgendwann weißt du es,
weil du es spürst –
auch stille Liebe
wirkt und entfaltet sich.

In jedem Stern,
der strahlt und leuchtet
kannst du es sehen,
in jeder Blume,
die blüht und duftet,
kannst du es riechen,
in jedem Sonnenstrahl,
der wärmt und erhellt
kannst du lächeln
und deine Seele tanzen lassen
im Rhythmus deines
pochenden Herzens.
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Immer wieder ein Anfang??

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Vielleicht gibt es nie wirklich ein Ende

-von was auch immer-

sondern immer nur wieder einen Anfang
mit neuen Möglichkeiten und Chancen,
neuen, anderen Sichtweisen
aus verschiedenen Blickwinkeln betrachtet,
mit anderen Situationen, anderen Menschen.

Im Anfang stehen, immer wieder
und die Welt betrachten,
versuchen zu begreifen, zu verstehen –
ein nie wirklich endender Weg.
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Labyrinth

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Alles verändert sich,
alles vergeht –
in die Schatten der Erinnerung
dringt nur manchmal Licht,
um die verschlungenen Pfade im Labyrinth
der Illusionen zu durchleuchten.
Der Wind verweht alte Spuren
und legt neue frei –
noch hängen vereinzelt welke Blätter
vom letzten Herbst an den Bäumen,
bis bald neues Hoffnungsgrün
sie taumeln lässt.
Meiner Sehnsuchtsspur folge ich
unermüdlich durchs Labyrinth,
bis eine Mauer aufbricht
für eine erweiterte Sicht.
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Das Warten

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Eines Tages kommt dieser Moment
auf den ich schon so lange warte,
aber das Warten wird nicht vorüber sein,
sondern nur in eine andere Dimension übergehen –
wir werden uns anschauen und staunen
über den Tag, der in uns erwacht
und lächelnd weitergehn –
einem neuen Traummoment entgegen.
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Es liegt was in der Luft

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Es liegt was in der Luft
zum Lachen, zum Weinen,
zum Schreien –
so laut, dass alles gesprengt wird,
was einengt, was festhält,
was zerfrisst….
so greifbar nah, dass es
von einer Welt in die andere
drängt und sich vermischt.

Gegensätze – Gegenspieler
schwarz und weiß
Nichts ist wie es scheint,
alles in einer Seele vereint –
lässt sich nicht zerpflücken,
nicht unterdrücken, nicht aussortieren,
nicht kontrollieren.

Kein Entrinnen,
nur tiefer Schmerz der beißt
und durch die Seelenhölle reist,
um zu rütteln und zu schütteln,
bis alles durchlebt und durchlitten –
um sich neu zu formieren
im sich einander Durchdringen
der Schattenbilder
des einen im andern.
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Worte

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Worte
balancieren über schmalen Grat,
über Abgründe hinweg,
in Abgründe hinein,
versuchen Brücken zu bauen,
um sie dann wieder zu zerstören –
nur manchmal, in seltenen Fällen,
gelingt es vorzudringen,
zum Wesen, hinter den Worten,
hindurch die Abgründe
bis tief ins Narbengeflecht,
um dahinter
ins wortlose Verstehen
zu fallen.
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Gedankenmaler

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Grau die Tage,
viel Dunkel und Schwere
in diesen Zeiten,
so fern der Duft von Sommer,
Glück und Friedlichkeit.
Doch was hindert mich daran,
gedanklich Farben zu malen –
gelbe Farbklekse inmitten von grau,
die aufleuchten, wie eine Sonne,
die ihre Strahlen über die Welt wirft
und mit warmem Sonnengelb umarmt,
damit Hoffnungsgrün sprieße
überall auf der Erde
und rote Rosen in Frieden und Liebe
für jedes Menschenherz zur Freude erblühn.
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Gedanken

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Unwissend, nur vom Ahnen getragen
wandele ich durch die Zeit.
Mit dem ersten Atemzug
bis zum letzten versuche ich
zu begreifen, was niemals
mit dem Verstand zu begreifen ist.
Ein Blinzeln in die Sonne
erwärmt mein Herz,
sowie ein Blick in die Sterne
mich wie magisch anzieht
und fasziniert.
All die Mysterien, das Verborgene
hinter dem Sichtbaren
sind mir fremd wie auch vertraut,
sowie vieles,
von dunkel bis hell,
das ich in anderen erkenne
auch in mir selbst schlummert.
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Ach..

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Ach, wie groß ist dein Schmerz,
wieviel Tränen weinst du?
Ach sag, deine Trauer,
wann geht sie?
..und warum weiß ich davon,
wo ich doch nichts weiß.
Welches Geheimnis
verbirgt sich im Leben
und welches im Sterben.

Ich schau zu den Sternen,
der Blick in die Weite,
die mich umfängt.
Ach, erzähl mir
von deinem Sehnen,
das in dir ist,
mal leise schlummernd,
dann laut und fordernd
und niemals erlischt.

Ach, weißt du
Sterne explodieren,
Welten gehen unter
und formen sich neu.
Wir kommen und gehen,
sind Wanderer durch
Zeit und Raum hindurch,
nicht nur in unseren Träumen
und irgendwo gibt es
immer wieder
einen Anfang und Licht.
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Noch ein paar zusammengefasste Gedankengänge, die während meiner Abwesenheit entstanden sind.
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Du weckst Erinnerungen in mir
und träumst meine Träume.
Deine Sehnsucht ist meine Sehnsucht,
die mich an jedem Ort durchdringt
und stets Begleiter ist,
wie der Blick zum Horizont,
der nie wirklich näher rückt
und doch manchmal so nah erscheint.

Wie der Blick zu den Sternen
ein Gefühl und eine Ahnung hervorrufen
vom Wesen und Wesentlichen des Daseins –
von der Liebe,
die selbst in schweren Zeiten,
wie ein Echo durchs Universum hallt,
bis sie wieder spürbar bei uns ist.
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Für wen ich schreibe und warum

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Es schreibt aus mir heraus
was in mir ist,
was mich bewegt,
nach draußen drängt,
was mich bedrückt
oder beengt.

Es schreibt aus mir heraus
von Sehnsucht, Träumen,
Hoffnung, Wünschen und Liebe
und manch anderes
was mein Herzblut geweckt.

Es schreibt aus mir heraus
von dem, was ich erkannt,
was ich erfahren und gesehen,
auch von Wegen,
in die ich mich verrannt.

Es schreibt aus mir heraus
vieles, was mein Leben
und mich ausmacht
und doch ist so manches
nur in den Pausen
und Leerräumen
verborgen und versteckt.

Es schreibt aus mir heraus
für dich und mich und jeden,
der sich oder etwas darin findet
und angesprochen fühlt,
dessen Herz und Seele
tief berührt und bewegt
in Resonanz damit geht.
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(Die Frage von Dunkelpoet, für wen ich schreibe, hat mich zu diesen Zeilen angeregt)
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Fantasie

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Oh du,
geliebte Fantasie,
die du beflügelst
und mich trägst
bis in meine Träume
und Herzensräume,
die von Sehnsüchten
und Wünschen spricht,
vom Suchen und Finden
in weitem Seelenreich
und einem Echolot gleich
Verbundenheit
reflektierst.

Oh du,
geliebte Fantasie
deine Wellen erfassen mich,
wo tragen sie mich hin,
wo strande ich,
verwundet, verletzt, ausgesetzt
oder in den Armen der Liebe
gehalten, umschlungen, aufgenommen,
dem Meer der Verlorenheit entronnen.
Oh du, geliebte Fantasie
verlass mich nie.
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Rätsel

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Das Leben gibt viele Rätsel auf,
manche werden gelöst, andere nicht.

Die Rätsel, die sich mir gerade stellen
zeichnen lauter Fragezeichen in meinen Kopf.

Bin schon ganz verwirrt, übe mich in Geduld.
So schwer Warten und Geduld auch zuweilen sind,
für mich war es erfahrungsgemäß meistens
die beste Entscheidung.
Denn wie ich schon mal vor längerer Zeit schrieb:

Am schlimmsten ist es zu warten.
Es geschieht nichts und doch geschieht etwas.
Das ist sehr schwer zu verstehen.

Der Wind flüstert,
ich lausche
und warte.

…und in diesem Warten
wandert wie von alleine
alles an seinen zugehörigen Platz.
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Ein paar Gedanken zu Melancholie

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Melancholie ist für mich eine Stimmung von Traurigkeit, die die tiefe Sehnsucht der Seele ausdrückt.
Etwas möchte heraus, möchte sich zeigen, möchte ins Leben gebracht werden.
Etwas ist nicht stimmig mit uns oder unserer Lebensweise, wir leben uns nicht selbst, sondern werden gelebt oder funktionieren mehr oder weniger nur in einer Welt, in der Gefühle, Sehnsucht, Sensibilität eher als negativ besetzt gelten. Deshalb wird Melancholie oft als krankhaft und depressiv abgetan. Dabei möchte sie doch nur einen Weg zeigen sich auszudrücken oder etwas zu verändern oder auszuleben, was bisher im Verborgenen schlummert.

Aus diesem Blickwinkel heraus liegt der Melancholie eine gewisse Inspiration zugrunde, hervorgehoben aus den Tiefen der Seele, die aus einer bitteren Frucht Süße hervorbringen kann.
Wie viele berühmte Künstler schufen wunderschöne Werke aus genau dieser Stimmung heraus. Werke, die uns berühren und zu Herzen gehen, sei es ein Musikstück, ein Gemälde, Dichtung oder was auch immer Inspiration hervorzaubert. Manchmal vertiefen wir uns darin und lassen uns ein Stück davon tragen und mitnehmen und fühlen uns somit dem Künstler nah.
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Juhu..

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Heute bin ich geflogen, nicht zu den Sternen,
aber auf der Kirmes im Kettenkarussell.
Immer wieder zeitlos schön, ich liebe es.
Da bin ich Kind, schwerelos, schwebend,
träumend, dem Himmel ein Stück näher.

Natürlich in der Außenreihe, die am höchsten fliegt
und gleich mehrere Runden hintereinander.
Nicht mal der kalte Wind hat gestört,
man könnte meinen er hat
die Gedanken weggeblasen,
um der kindlichen Freude und Heiterkeit
Platz zu machen.
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