Verlorenheit

.
.
Nachts im Schlaf
Sternengeborgenheit
schaukelnder Träume

Tagsüber wortlos
tränenschwer
verrinnende Zeit

Versunken in Verlorenheit
tanzende Schatten
kein Halt

Fliehendes Herz
wehender Wind
sehnender Augenblick

Wo bin ich
wie weit reicht
eine rettende Hand..
.

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12 Kommentare zu “Verlorenheit

  1. Hallo Ariana.

    Ein Gedicht, das…

    Und manchmal strecken sich sogar Hände entgegen, die trösten und helfen wollen und man spürt es; doch irgendwie retten sie nicht…

    Du siehst die Blicke und dann… Oft geht es mir gerade dadurch noch schlechter.

    Liebe Grüße,
    Frank

    Gefällt 1 Person

    • Hallo Frank,

      hmm…was du meinst ist wahrscheinlich, dass es letztlich immer an einem selbst liegt, einen Schritt zu tun, trotz aller Hilfe und/oder Trost. Das wiederum geht nur, wenn man es schafft über seinen eigenen Schatten zu springen und das kann sehr, sehr schwer sein und sehr lange dauern..wenn es dir dann schlechter geht, dann wahrscheinlich, weil du dich über dich selbst ärgerst oder so…das sind mal meine Gedanken dazu.
      LG Ariana

      Gefällt 2 Personen

      • Hallo Ariana.

        Zum Teil ist es schon ein wenig anders.
        Ich bin ja Alkoholiker. Wenn mir also jemand ein Bier anbietet, in guter Absicht, weil er davon nichts weiß, drängt er mich in eine Erklärungssituation, oder Verlegenheit.
        Als ich vor einiger Zeit mit meinen Nachbarn zusammenstand und wir plauderten, holte ein Nachbar Bier.
        Er weiß, daß ich nicht trinke und meinte ganz trocken zu mir: „Du bekommst nichts; Du fährst noch.“
        Ich fühlte mich gesehen und angenommen und dazugehörig.

        Es tat gut.

        Doch wie oft fühle ich mich wie von einem anderen Planeten und nicht wegen des Trinkens.

        Es fehlt mir oft einfach zu viel. Und da hilft mir dann keine entgegengestreckte Hand.

        Ich kann diese Hand nicht füllen und sie nicht die meine.

        Liebe Grüße,
        Frank

        Gefällt 1 Person

      • Ok Frank, was du beschreibst ist eine andere Situation, deine Lebenssituation und dann ist das mit dem gutgemeinten Bier natürlich nicht gut für dich. Was ich meine ist etwas anderes.
        Allgemein wollte ich nur sagen, dass man eine Veränderung manchmal nur herbeiführen kann, wenn man selbst sich überwindet und einen Schritt macht. Es gibt aber auch Situationen/Lebensumstände wo das nicht möglich ist oder nur sehr schwer möglich. Jeder Mensch lebt anders, hat andere Ängste, andere Erfahrungen, andere Lebensumstände usw.. Wichtig ist, nicht zu verurteilen, sondern genau hinzuhören, hinzuspüren in sein Gegenüber, versuchen zu verstehen und anzunehmen. Das kann schon sehr hilfreich sein.
        Schönen Sonntag dir Ariana

        Gefällt 2 Personen

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