Flügel..

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Still schält sich der Tag aus der Nacht.

Traumfragmente hängen noch
in warmer Sommerluft
wie lichtschimmernde Fäden
aus unbekanntem Land.

Eine zart-feine Spur
aus Sternenstaub,
glitzernd im anbrechenden Morgenlicht –
aufgewirbelte Sehnsucht,
kreisend im lauen Wind.

Wo sind meine Flügel?
Das Fliegen hab ich längst verlernt…

..
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17 Kommentare zu “Flügel..

  1. …“Das Fliegen hab´ ich längst verlernt“… Wir verlernen das Fliegen nicht; wir verlieren nur den Raum zum Fliegen… Das „Nichts“ ist aus Phantasien längst zu uns gelangt und es frißt; gnadenlos…

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  2. Das Gefühl wenn man die ersten Zeilen liest, kommt mir von der Jugend her bekannt vor, als ich bei Oma am See war und mich beim Mittagsschlaf in eine andere Welt geträumt hab, diese Aufgehobenheit und die Innenwelt hat damals die Aussenwelt ergänzt, es war wie Fliegen, ja.

    Wo ist das fliegen hin ? All die Jahre durch hat es immer mehr abgenommen und heute scheint mir, als ob nur noch die materielle Realität übriggeblieben ist und ein paar Momente der Meditation, bewusstes sich wegträumen, ja, aber dieses allumfassende Fliegen, wie früher, es kommt wohl nicht zurück.

    Gefällt 2 Personen

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