Berührungsmomente

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Es gibt immer wieder diese Momente,
die mich ergreifen und berühren,
mit oder ohne Tränen.
Es braucht nicht viel,
ich kann es nicht erklären –
zu viel Gefühl, zu sensibel,
zu zart besaitete Nerven.
Gefühlsregungen, Sehnsüchte,
seltsame Stimmungen,
die nicht in diese Welt zu passen scheinen –
die mich erfassen und wegreißen,
manchmal auch verzaubern,
etwas in mir Aufwühlen
und wie flutende Wellen an Land spülen.
.

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24 Kommentare zu “Berührungsmomente

  1. Lange Jahre habe ich diese Empfindsamkeit an mir abgelehnt. Ich fühlte mich fremd und wollte dazugehören. Ich habe mich unter… Menschen begeben… „Sage mir mit wem Du umgehst und ich sage Dir, wer Du bist.“ – Es half nicht viel… Dann versuchte ich mich passend zu saufen; zeitweise half das, doch dann war das Mittel verbraucht und zeigte nicht mehr die erwünschte Wirkung… Und dann blieb mir nur; mit mir zu leben und ich bin mir teilweise gar keine angenehme Gesellschaft; doch auch damit muß ich klarkommen.
    Doch manchmal gibt es auch ganz tiefes Glück und das entschädigt mich ein wenig.

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    • Danke für deinen Einblick.
      Meine Sensibilität lehne ich nicht ab, ich weiß sie auch zu schätzen, aber es ist nicht immer einfach damit zu leben, vieles wahrzunehmen und zu spüren, das kann einen manchmal fast überrollen, andererseits kann es auch sehr hilfreich sein.
      Wenn man sich verbiegen muss, um dazuzugehören, dann kann das für einen selbst nie gut sein. Da kann es nur helfen einen Weg für sich zu finden, um in dieser rauen, oft unsensiblen Welt, damit klarzukommen. Das Leben ist irgendwie immer eine Gratwanderung…

      Gefällt 1 Person

      • Das Leben ist irgendwie immer eine Gratwanderung…

        Zwischen Wahrnehmung und Interpretation und Interpreatation und Gefühlen und Gefühlen und Gedanken?
        Was wäre, wenn wir dies gar nicht kontrollieren könnten?

        PS. Ich wollte arbeiten, jetzt bin ich krank geschrieben… Ich wollte schlafen, jetzt ist es 4.00 Uhr… Soll ich dem jetzt eine Bedeutung geben? Wenn ich etwas kontrollieren könnte, wäre ich dann krank und vor kurzem wach geworden?

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      • Wir können es ja auch nicht kontrollieren, die Gefühle, die Gedanken, die Wahrnehmung…alles kommt und geht. Ich kann nicht kontrollieren, wenn mich etwas berührt, dass mir dann die Tränen laufen, auch wenn ich es grad gar nicht möchte oder mich eine Stimmung befällt, die mich entweder tanzen lässt oder Traurigkeit mich überfällt und genauso wenig kann ich meine Gedanken abstellen.
        Die Gratwanderung…die Auf‘s und Ab’s und alles dazwischen…

        Gute Besserung dir.

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