Gedanken über das Leben

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Heute wurde dieser ältere Beitrag aufgerufen und ich habe ihn mir nochmals durchgelesen.
Manchmal ist das seltsam im Leben, da befindet man sich in einer bestimmten Stimmung und irgendwas geschieht, was einen noch mehr hineinzieht in diese Stimmung oder in jene Gedankengänge.
Es passt, dieser ältere Beitrag samt Song passt genau heute wieder wie damals
und genau aus diesem Grunde poste ich ihn nochmal.

..und ja, ich denke weiter darüber nach und immer wieder..und DANKE! ans Erinnern..

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…Ich lasse los was ich nicht halten kann
und nur was mir gehört kommt wieder bei mir an….

Schon oft gehört und gelesen diesen Satz, zumindest so sinngemäß,
wie in diesem Song.

In einem Augenblick ist etwas da, im nächsten kann es weg sein.
Das Spiel des Lebens und der Vergänglichkeit.

Es heißt immer, was zu uns gehört bleibt oder kommt zurück.
Ist das wirklich so? Ich hab das auch immer gedacht, bin mir momentan
aber nicht so sicher.

Das ganze Leben unterliegt Veränderungen, Weiterentwicklung, Bewegung.

Es gibt nichts festzuhalten und schon gar nicht etwas zu erzwingen.

Die größtmögliche Freiheit liegt vielleicht doch im beständigen Wechsel
zwischen Nähe und Distanz.
Es kommt mir vor wie ein Einpendeln zwischen diesen Polen.

Darüber werde ich weiter nachdenken.
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20 Kommentare zu “Gedanken über das Leben

  1. Es gibt eine Seite, die ich immer wieder aufrufe und die mir hilft.

    http://www.youaregodalso.com/creator-cards/?lang=de

    Zu Deinem Thema gibt es auch etwas:

    „Was möchtest du wählen, wenn du nichts zu verlieren hast?

    Auch wenn wir uns oft wünschen, die Dinge würden so bleiben wie sie sind, wechselt und ändert sich die Realität ständig, denn es ist die Natur unserer Welt, dass nichts gleich bleibt. Doch die wichtigsten Dinge im Leben werden immer bleiben, denn du bist die Quelle dieses Lebens und enthältst alles, was du brauchst, in dir.

    Was fürchtest du zu verlieren? Eher als festzuhalten – an einer Person, einer Beziehung, einer Situation, einer Überzeugung – wähle Freiheit, löse den Griff und lass es gehen. Alles Geeignete wird zu dir zurückkommen. Es gibt nichts Wirkliches, das du je verlieren kannst.“

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  2. Sehr schönes Lied. „Ich habe einen Ausweis und weiß nicht wer ich bin…“ *gefälltmir
    Angst haben statt zu leben zu träumen?!
    DAS Leben IST ein Traum…

    Sobald wir denken sind wir im Traum. Es sind Gedanken und sie wirken. Sie haben Einfluss auf unsere Wirklichkeit. Sind sie deshalb wirklich wirklich?
    Wenn du aus dem Schlaf aufwachst und geträumt hast, war der Moment im Traum auch Wirklichkeit für dich!
    Es gibt nur das JETZT, diesen Augenblick. Alles andere sind Gedanken. Sie drehen sich um die Vergangenheit oder um die Zukunft. Die Vergangenheit ist tot und die Zukunft nicht geboren. Lediglich in unserer Erinnerung lebt alles (nochmal).

    Wer/was bist du ohne deine Gedanken?

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    • Gedanken wirken, oh ja und wie sie wirken, weil in dem Moment, wo wir denken und uns womöglich noch in die Gedanken hineinsteigern, wir doch emotional sehr erfasst sind. Dabei spielt es erstmal gar keine Rolle, ob da im Moment etwas real ist oder nicht, die Gedanken wirken auf unser Gefühlsleben und beeinflussen es und wir reagieren und/oder drehen uns im Gedankenkarussell. Selbst wenn wir das wissen, können wir oft nicht so einfach aussteigen aus dem Gedankenkarussell und lassen uns davon beeinflussen.
      Gedanken kommen und gehen, aber ich glaube nicht, dass wir ganz ohne Gedanken sein können solange wir leben, genauso wenig wie selbstlos oder egolos sein können.. oder wie/was denkst du darüber?
      Ein wirklich interessantes und spannendes Thema.

      Gefällt 1 Person

  3. Schöner Gedanke…. dass das, was wir in der Veränderung loslassen, in neuer Form (oder im Wesentlichen) wieder zu uns zurückkommt, wenn es zu uns gehört. Es „erklärt“, worüber ich zuletzt auch manchmal nachdachte: Ich habe mich in einigen Dingen stark verändert und bin dabei wieder bei den Dingen gelandet, die immer schon in meinem Leben eine Rolle gespielt haben. Ich bin anders und dieselbe wie immer zugleich.

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  4. Leben

    alles ausgeliehen – nichts gehört auf immer
    kehrt es zurück – wunderbar (oder auch nicht?)
    bleibt es fern – vielleicht nicht übel (oder nicht?)

    Wie in kleinsten Molekülen
    Nähe und Distanz
    so auch mit Gefühlen
    nur im Kontext ganz!

    © elyas

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