Schatten

.
.
Tränen fallen
lautlos in die Nacht
und hallen
wie Hammerschläge
in der Dunkelheit,
um sich Gehör
zu verschaffen
und Schatten zu vertreiben.

Schatten, die versuchen der Seele
Licht und Sicht zu nehmen.
.

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23 Kommentare zu “Schatten

  1. Sternenseele

    Nicht kenne ich die Ursache deines Leides,
    weiß nicht einmal, ob es seelische,
    geistige oder körperliche Ursachen hat,
    weiß nicht, ob es akut oder chronisch,
    ob es gar tödlich endet:

    Und wenn es tödlich wäre,
    wie könnt ich dir ein Denkmal setzen,
    wie könnt ich meine Fehler bereinigen,
    wie könnte ich wieder gut machen,
    was mit Worten angerichtet?

    Ich kann dir kein Grabmal versprechen
    aus weißem Marmor wie das Tadsch Mahal,
    aber eines kann ich dir versichern:
    Wenn ich in den Nachthimmel sehe,
    wirst du bei mir sein.

    Dann lebst und atmest du in mir,
    dann fühlst und liebst du mit mir,
    denn das undendliche Universum
    wird für mich nach deinem Tod
    ein Denkmal sein:

    Ein stiller Schrein am Firmament,
    wo tausend Kerzen dir gedenken,
    tausend Sterne von dir singen
    und einer ewig dir gedenkt
    in Liebe innig.

    ©Dunkelpoet

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  2. Liebe Ariana,
    wie schön deine Zeilen oben mal wieder verfasst sind 😉
    Tränen, wenn sie fließen, können alles sein. Sie trösten, wenn man traurig ist und sie helfen und befreien den Körper von einer schweren Last. Tränen der Rührung erzählen von Freude, die einem bereitet wird. Sie begleiten herzhaftes Lachen. Sie erzählen auch von ganz viel Traurigkeit, wenn man einsam und allein einen Menschen betrauert, der seinen Lebensweg beenden musste.

    Tränen sind Schmerz und Freude zugleich. Wir Menschen können dankbar sein, dass wir den Tränen Ausdruck verleihen können und die Tränen uns.

    Ich lasse dir liebe Grüße da und wünsche dir einen wunderbaren Start in den heutigen Tag
    Liebe Grüße
    Heike

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  3. Und plötzlich sind sie da, aus dem Nix, keiner hat sie zu einem geschickt. Und sie lassen einen erinnern und Bangen mit der Angst die man trägt, und plötzlich erschreckt man sich, obwohl man weiß, die Schatten reißen die Wunden wieder auf und plötzlich, der Schmerz bis unters Fleisch.
    Schöner Text von dir (-:

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    • Vielleicht besteht ja im Leben deshalb alles in Gegensätzlichkeit, damit wir das andere überhaupt erst wahrnehmen können, um es dann zu vereinen oder anzunehmen oder um es auszuloten. So ganz klar ist mir das auch nicht, auch nicht, warum das Leid zur Liebe gehört, vielleicht eher, dass wir durch das Leid zur Liebe finden.
      (sind einfach nur mal meine Gedanken dazu)

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      • Rosenblut

        Auch wenn dich
        der Stachel der Rose verletzte,
        so ließ er dich doch fühlen,
        dass du lebst.

        Die Liebe ist ein süßer Schmerz.
        Ein Leben ohne Dornen
        bedeutet tot sein
        im Leben.

        Dunkelpoet

        (Älteres Poem)

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      • Nein, das Leben selbst ist das Dornengeflecht, dem keiner entrinnt. Dies zu entflechten kann eine Lebensaufgabe sein, die immer Weg sein muss, der sein Ziel nie erreicht. Auf dem Weg sein, gegen die Hindernisse, gegen die Abgründe, gegen die Schatten, auf dem Weg sein ins Licht. ❤

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      • Das Leben ist leider immer Kampf. Man muss mit sich selbst kämpfen, man muss gegen andere kämpfen, man muss um jedes Stück Brot kämpfen, muss um Anerkennung kämpfen, muss um Liebe kämpfen. Es fällt einem nichts in den Schoß. Auch um Beziehungen muss man kämpfen und wenn man sie hat, muss man um ihre Erhaltung kämpfen. Mag dir martialisch vorkommen, aber ich meine ‚Kämpfen‘ nicht im Sinne von Schwertern und Hellebarden. Lass es dir gut gehen, Sven 🙂

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      • Wenn in einem Zeugnis steht: ‚Sie hat sich stets bemüht‘, dann findet die Betreffende wohl kaum mehr eine Anstellung .. Man muss sich stets zur vollsten Zufriedenheit einbringen, wenn man gewinnen will. Das ist im Beruf und im Leben so. Man muss sich voll einbringen, um Erfolg zu haben. Mal hier voll Stoff geben und dort wieder abbremsen, mal hier Nähe zeigen und dann wieder Distanz, das ist ein Spiel, das in die Isolation führt, weil es nur mal zeitweise geht: Dann sind die (Geschäfts-)Partner weg ohne sich abzumelden. Dann stehst du immer vor einem schwarzen Loch irgendwann. 🙂

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      • Ja, das ist das, was die Gesellschaft von dir verlangt, so wie man den Menschen haben will, mit vollem Einsatz und ‚Kampfgeist‘. Dann darf man vielleicht, eventuell ein Treppchen höher steigen auf der Erfolgsleiter. Ich kenn das alles, hab ich alles hinter mir. Für mich ist das ein Spiel, bei dem du am Ende doch immer der Verlierer bist, weil du dich erschöpfst dabei und zum Werkzeug gemacht wirst. Letztlich kannst du es niemanden recht machen, einer hat immer zu meckern, so ist das. Ich brauch das nicht (mehr), jedenfalls nicht in diesem krassen Ausmaß. Ich habe mich freiwillig zurückgezogen im Leben, aber fühle mich nicht isoliert. Weniger kann mehr sein. Aber das ist Ansichtssache und nur meine bescheidene Meinung. Es hat nichts mit dir zu tun und wie du darüber denkst und es ist auch nicht gegen dich gemeint, das hab ich nie. Es ist einfach nur meine Sicht der Dinge aus meiner Erfahrung heraus und mein momentaner Lebensweg und womöglich ändert sich das auch mal wieder. Nichts bleibt wie es ist, alles ist Veränderung und das Leben hat mich schon so manches gelehrt, obs mir nun gepasst hat oder nicht und auf den Boden geknallt bin ich schon oft genug. Vielleicht bin ich keine gute ‚Kämpferin‘, aber dafür ein Stehaufmännchen- (ähm weibchen. 😉

        Puh, jetzt bin ich aber erstmal offline. 🙂

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      • Ja, ich hatte eigentlich weniger an Berufliches gedacht: Das war nur ein Gleichnis. Ich wünsch dir alles Gute und viel Glück im Künftigen. Ich bin dann auch mal weg für die nächsten Jahre. Bye.

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      • Liebe ist für mich nicht Kampf, lässt sich nicht erzwingen, auch da kann weniger mehr sein. Nähe und Distanz ist für mich kein Spiel. Was ich damit meine ist der Freiraum, kein ständiges Klammern. Das Vertrauen, auch dann nah zu sein, wenn ich mal weg bin oder mal schweige.

        Ich bin nicht der Typ Mensch, der ständig nur Gas geben kann, nicht im Beruflichen und nicht im Privaten oder in Beziehung und ich sehe das auch nicht als notwendig, denn mit Liebe hat das für mich nichts zu tun.
        Vermutlich haben wir dann beide andere Erfahrungen gemacht und andere Sichtweisen. Für mich ist das kein Problem, ich dachte es freut dich, wenn ich dir mal etwas mehr über meine Sichtweise schreibe. Ich wollte dir nur eine Hand reichen..

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  4. tanzend im Schatten,
    der Nacht,
    findet sich das Licht,
    des Sternenzelt,
    was die Nacht erhellt,
    die Tränen der Trauer,
    verweilen nicht auf Dauer,
    nur ein Regenschauer,
    der vorübergeht,
    weil Licht besteht.

    Gefällt 2 Personen

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