Lebensspiel

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.
Das Leben ist ein Spiel
irgendwie,
die Welt die Bühne,
die Menschen die Figuren,
doch manchmal krieg ich Zuviel
von diesem Spiel,
dann möchte ich nur noch raus
aus diesem Irrenhaus,
wo die Lüge stets neben mir steht
und die Abzocke jeden Weg geht,
wo die Figuren geschubst und angetrieben
immer mehr den Überblick verlieren,
wo Macht, Gewalt und Gier regieren
und Herzen kalt zu Eisblöcken gefrieren,
bis irgendwann
diese Welt aus Lug und Trug auseinanderbricht,
und das Spiel des Lebens
zu Ende ist.
.

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12 Kommentare zu “Lebensspiel

  1. Es gibt ganze Legionen von Menschen, die das genauso empfinden, es nur nicht in Worte fassen können. Du sprichst vielen aus der Seele. Ich kann nur jedes Wort bestätigen und unterschreiben. Wir können uns unsere Welt nicht aussuchen und die Spielregeln werden nicht von uns gemacht. Wir müssen auf dem Platz funktionieren, wo man uns hinstellt ..

    Ich hoffe das Niederschreiben und Veröffentlichen hat deine Seele etwas befreit. Dichter können durch Schreiben Dampf ablassen. Du bist ein Dichter.

    Ich wünsch dir schöne Stunden im verlängerten Wochenende und gute Erholung vom Stress der Tage ..

    PS: Es gibt viele ganz wunderbare Menschen. Sie sind in der Minderheit, aber das es sie gibt, hält mich am Leben 😉

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    • Wirklich befreit hats meine Seele nicht, denn vom Aussprechen alleine ändert sich nichts,
      aber es hilft, der Belastung Ausdruck zu verleihen.

      Danke für die guten Wünsche und dir auch ein schönes Wochenende.

      ..und ja, es ist gut und macht Hoffnung, dass es ganz wunderbare Menschen gibt. 🙂

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      • Das Aussprechen hat seelenreinigende Wirkung. In der Psychoanalyse nennt man dies „Katharsis“. Wenn jeder Mensch jemanden hätte, bei dem er sich „aussprechen“ kann, ginge es vielen besser. Viele Probleme kommen davon, dass man sie in sich „reinfrisst“, also für sich behält. Das Unausgesprochene sammelt sich an und bedrückt die Seele und damit den Menschen. Deshalb ist es wichtig, zu „reden“. Reden bzw. schreiben ist die beste Therapie: Die Probleme werden dadurch leichter. Man sagt ja auch: Geteiltes Leid ist halbes Leid. Ändern kann keiner die Welt, man kann nur sich selbst ändern und wenn man sich selbst ändert, ändert man die Welt. Es sind nicht immer nur die andern schuld, wenn etwas nicht so läuft wie es sollte.

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  2. Es gibt ja viele Gesellschaftstheorwtiker und Philosophen, die davon ausgehen; dass jeder Mensch sich seine eigene Welt konstruiert oder sich zumindest konstituiert.
    Nehmen wir ein plakatives Beispiel: pogen. Also dieses wilde herumgehopse vor der Bühne auf Konzerten mit harter, schneller Musik. O.ä.
    Für an einen ist das pure Aggression und unvorstellbar. Für andere ist es Kraft, Einheit und Frieden.

    Das Spiel des Lebens kann ankotzen. Oh ja. Aber wir können unsere Spielregeln zum Teil selbst bestimmen und uns auf dem Spielfeld zumindest bewusst positionieren.

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    • ‚Gesellschaftstheorwtiker und Philosophen‘ müssen immer von etwas ausgehen, damit sie ihre Daseinsberechtigung beweisen: Schopenhauer etwa hat zwei dicke Bücher geschrieben, um einen Satz zu beweisen. Mit pogen ist es wie mit Boxen: Der eine mag es, der andere nicht: Es liegt also an der persönlichen Wertung der Sache.

      Ja, wir können uns auf dem Spielfeld bewusst positionieren; Doch sind wir etwa auf der Arbeit besser als die anderen, werden wir von unseren Kollegen gemobbt, sind wir schlechter, mobbt und der Chef. Trotzdem Danke für deinen Beitrag. Nicht der Inhalt, sondern die Geste zählt .. ^^

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    • Schön, mal wieder von dir zu lesen. 🙂
      Vielleicht können wir uns manchmal positionieren oder es zumindest versuchen, aber die Fäden haben wir nicht wirklich in der Hand, auch wenn wir es manchmal glauben oder denken oder hoffen. Wir werden einfach irgendwohin geschoben im Spielfeld, ob wir es wollen oder nicht, ob wir uns dagegen wehren oder nicht. Der Mensch denkt immer alles unter Kontrolle haben zu können, alles lenken zu können, aber es ist nicht so, jedenfalls nicht immer bzw. nur innerhalb eines bestimmten Rahmens und Spielraums. Die Spielregeln stellen andere auf und wir werden dazu angeleitet, bereits von Geburt an, leider und leider kann ich es für mich nur so sehen.

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