Gleichgewicht

.
.
Ich versuche mein Gleichgewicht zu finden,
während ich über Gedankenreihen balanciere –

als könnten sie mich tragen.

Wo sind meine Flügel,
um schwerelos zu schweben in Himmelsweit –

aber ich bin doch kein Engel,
nur ein tränenschweres

Erdenkind.
.

Advertisements

11 Kommentare zu “Gleichgewicht

  1. Douglass Adams sagt: mit dem fliegen ist es ganz leicht. Man muss stolpern und dabei den Boden verfehlen.

    Im Handbuch der planaren Ebenen können wir lesen, das zwischen subjektiver und objektiver Gravitation zu unterscheiden ist.

    Meine Vermutung wäre, dass Gedanken eher über subjektive Gravitation verfügen.
    In dem Sinne einen schönen Start in die neue Woche voller Stunden zum Boden verfehlen.

    Gefällt mir

  2. das mit den Flügeln und dem Fliegen ist fast nicht möglich, zu stark ist die erdenschwere Anziehungskraft.
    Wir versuchen es immer wieder, flattern herum, probieren die Flügelchen aus, die wir an uns vorfinden, wenn auch verkümmert, im Laufe der Jahre und immer wieder stellen wir fest, kurze Zeit tragen uns Engel, doch dann werden wir ihnen zu schwer und sie lassen uns – mitsamt unseren Tränen – wieder in unser eigenes Element gleiten…
    In gute und sehr richtige Worte hast Du das gebettet, was ich auch immer wieder empfinde

    Herzliche Grüße lasse ich Dir hier
    Bruni und ihr wortbehagen

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s