Sternenblick

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So sehr mag ich den Blick in die Sterne, wenn ein wolkenloser Himmel es zulässt.
Manchmal träume ich ein wenig dabei und fühle mich in meine Kindheit versetzt.
Was aber jedes Mal geschieht ist, dass ich in eine bestimmte Stimmung verfalle und meine Sehnsucht sich ausdehnt.
Ich könnte jetzt schreiben, es ist die Sehnsucht zu den Sternen zu fliegen, auf Sternschnuppen zu reiten und mir einen Stern vom Himmel zu holen und all die Fantasiegeschichten, die dabei aufsteigen.

Aber das ist es natürlich nicht, es ist ein ganz anderes Sehnen.
Ein Sehnen, das beim Blick in die Sterne so groß wird und sich so ausdehnt und dabei eine Kraft entwickelt, dass es Mauern und Ketten zu sprengen vermag.
Es zieht mich weg von dem Platz, an dem ich mich gerade befinde, hin zu einem unbekannten Ort.
Einen Ort den ich nur erahne in dieser stillen Andacht des Sternenblicks.
Ein Ort an dem ich zuhause bin, ganz bei mir bin und sein kann und nicht umherschweife, wo ich mich fallenlassen kann, ohne Angst zu haben vor dem Aufprall.

Utopie vielleicht und doch Ausdruck meines ewigen Sehnens.
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8 Kommentare zu “Sternenblick

  1. Über den ritt zu den sternen hatst Du schon geschrieben. 😉

    Sehnsucht ist schön und gut. Aber darüber sollte man das Leben das man lebt nicht vergessen und sich daran zu erinnern, dass auch das Wertschätzung verdient.

    Manchmal ist das sehr schwer.

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      • Ich weiß, dass du mich nicht belehren wolltest, eine andere Perspektive aufzeigen ist völlig ok. Es ist nur das Wort ’sollte‘ was bei mir Unbehagen auslöst. Wahrscheinlich hab ich in meinem Leben zu oft gehört:…du sollst, du sollst nicht…..ähnlich wie: du musst oder du musst nicht…

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  2. Das ist so ähnlich, als wenn ich am Meer bin und auf Wellen und Himmel schau….
    Letztlich ist es die Sehnsucht nach der Verbundenheit mit dem Seelenselbst (manche nennen es höheres Selbst), und wenn diese Verbundenheit aktiviert wird, ob durch den Blick auf’s Meer oder zum Sternenhimmel, dann werden vielleicht erinnerungen an andere Formen des Lebens angerührt, vieleicht außerhalb des physischen Körpers.

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