Kokon

.
.
Ich fliege nicht davon,
bin gefangen in meinem Kokon,
versuche mich zu befreien,
möchte laut schreien,
doch niemand hört mein Rufen
nach zigtausend Versuchen.

Hör immer nur Echos von überall,
in mir herzzerreißender Schall,
dann mache ich mich auf,
Schicksal nimmt unerbittlich Lauf,
bringt mich dem Echo sehr nah,
als wäre es zum Greifen da.

Sehnsucht hat mich erfasst,
als hätte ich mein Leben verpasst,
kurze Zeit tanzend im Wind,
öffnet Tür und Tor geschwind.
drehe mich im Hoffnungskreise,
welch seltsam anmutende Weise.

Schnell legen sich Schatten nieder,
drängen in Kokon immer wieder,
sperren ein, nehmen mir Luft,
unerträgliche, nebulöse Kluft,
begebe mich in wartende Stille,
Schicksal steuert nicht mein Wille.
.

Advertisements

4 Kommentare zu “Kokon

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s