Eine skurrile Geschichte – Teil 2

Die Geschichte geht weiter und die Eingangsfrage aus Teil 1  bleibt bestehen.

Was passiert also, wenn zwei durchgeknallte Fantasten zusammentreffen und zu den Sternen fliegen? Dann entsteht z.B. eine Sternenmusikkomposition  der besonderen Art. 😉 Manchmal werden Träume wahr, jedenfalls ein klein wenig. Man mische Träume, Fantasien, ein wenig Talent vom Dichten, Singen und Komponieren in einem großen Topf mit einer Prise Intuition und raus kommt dabei ein Musikstück. Die Zutaten haben wir beide eingebracht. Er sein musikalisches Talent zu komponieren, samt musikalischem Gehör, Leidenschaft und Intuition. Ich ein Gedicht als Songtext, meine Stimme, Begeisterung und Intuition.

Ich wusste er macht Musik, er wusste von meinem Spaß am Singen, und dass ich gern mal eines meiner Gedichte vertont hätte. Das hatte ich selbst schon mal probiert, aber nicht so gut hinbekommen. Ich sollte ihm mal einige meiner Gedichte schicken, was ich tat.
Das Absurde daran ist, unser Musikgeschmack könnte unterschiedlicher nicht sein, völlig verschiedene Richtungen. Umso mehr mein Erstaunen, als er mir plötzlich eine Melodie zu einem meiner Gedichte präsentiert hat. Peng, das war eine Überraschung, völlig unerwartet und hat mich bald umgehauen. Eine wunderschöne Melodie mit eingemischten Effekten, die mich berührt hat.
Er hat sich so viel Mühe gegeben, mir damit so eine Freude bereitet. Jetzt lag es an mir, gesanglich mein Bestes zu geben. Nicht einfach, weil schwer zu singen. Sein außergewöhnlicher Musikstil findet sich in dem Stück wieder. Ich kann nicht sagen, wo es einzuordnen wäre, es ist eine eigene, neue Musikrichtung, die uns klanglich annähert.

Das ist unser Musikprojekt an dem wir basteln und auch ab und zu mal was Neues probieren. Da wir beide örtlich sehr weit auseinander wohnen, können wir leider nicht zusammen üben. Deshalb schicken wir unsere Proben dann per Mail als mp3-Datei hin und her. Lustig ist auch, dass wir manchmal skypen mit Kamera und ich dann schon mal meine Gitarre genommen habe und spontan ihm etwas vorgesungen habe. Also die modernen Kommunikationsmittel finde ich schon Klasse, die Möglichkeiten etwas Gemeinsames zu machen, obwohl man weit auseinander wohnt. Aber natürlich sind all die Mittel kein Ersatz für tatsächliche Begegnung, eben ein Notbehelf und eine Möglichkeit und manchmal sind die Situationen und Umstände des Lebens so, dass es nicht anders geht.

Wie auch immer, aber da sieht man mal, was aus einer kleinen, humorvollen virtuellen Begegnung sich so alles entwickeln kann.
Im Übrigen, unsere Leidenschaft an verrückten Ideen, Fantasien und Träumen besteht nach wie vor und nach wie vor tauschen wir uns darüber aus.
Eine virtuelle Freundschaft, skurril und abgedreht, aber wunderbar, herzlich, voller Überraschungen und Kreativität. Niemals möchte ich sie missen.

Danke mein Freund.

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Ein Kommentar zu “Eine skurrile Geschichte – Teil 2

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