Endlich..

Ein paar Tage aus dem Urlaub zurück und noch nicht zur Besinnung gekommen.
Noch nicht viel Zeit gehabt, Gedanken zu ordnen.

Heute endlich kurz Zeit zum Durchatmen.

Manchmal gibt es Zeiten, da gibt es viel zu tun, viel zu erledigen,
viele Verpflichtungen usw..
…das ist schon anstrengend genug, aber dann ist es so und nicht immer ist es
zu ändern oder anders zu organisieren.

Aber wenn ich mehrere Tage hintereinander zwischen 15-18 Stunden vereinnahmt werde, dann ist für mich schnell ein Punkt erreicht, wo sich alles in mir anfängt zu sträuben.
Ich brauche meine Freiräume und Rückzugsmöglichkeiten, Zeit für mich, Zeit zur Besinnung zu kommen und räume gerne anderen diese Freiräume und Pausen ein.
Habe meist ein feeling dafür, wenn es Zeit ist zu gehen oder Zeit zu bleiben, Zeit für ein Gespräch oder Zeit für Stille.

Dann frage ich mich, warum haben andere so wenig feeling dafür und merken noch nicht einmal ihre Vereinnahmung, wenn ich schon total erschöpft bin oder freundlich darauf hinweise, mich mal zurückziehen zu dürfen. Warum werden meine ‚Grenzen‘ ständig überschritten, obwohl ich sie bei anderen wahre und versuche darauf zu achten, sie nicht zu überschreiten?
Was mache ich falsch?

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6 Kommentare zu “Endlich..

  1. Wenn deine Grenzen nicht eingehalten werden, folgt sehr wahrscheinlich keine Konsequenz für denjenigen der deine Grenze überschritten hat. Dadurch lernt er, dass du nur Drohungen verbreitest oder noch nicht mal das.

    Sind deine Grenzen für den anderen klar und deutlich zu erkennen?
    Weiß der andere was passiert, wenn er deine Grenze überschreitet?
    Und, Bist du konsequent in der Umsetzung der angedrohten Folge bei einer Grenzüberschreitung?
    Wenn du auch nur eine der Fragen mit nein, oder mit manchmal beantworten kannst, weißt du wo der Hase im Pfeffer liegt.

    Der andere orientiert sich an deiner Grenze und der Folgen bei Überschreitungen.
    Lehnt er deine Grenzen ab, weiß er was passiert und will die Folgen nicht. Deshalb wird er versuchen die Verantwortung auf dich zu schieben, oder dich beleidigen, oder versuchen dich moralisch zu unterwerfen. Auf jeden Fall wird Schuldige finden nur nicht sich selbst bzw. sein Verhalten.
    Im besten Fall akzeptiert der andere deine Grenzen und respektiert sie.

    Erst wenn dies zuverlässig gelebt wird, wird der andere diese Muster erkennen und sich daran verhalten bzw. orientieren.

    Dein Respekt ist einseitig. Du lebst deine Werte vor und erwartest, dass der andere sich ebenso oder ähnlich verhält. Tut er das nicht kannst du ihm mit deiner Grenzsetzung Orientierung geben.

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  2. Eigentlich gibt es keine Fehler sondern nur Erfahrungen. Wenn ich aber immer wieder die gleichen Erfahrungen mache, sollte ich einmal genauer hinschauen, was es ist und wie ich es ändere. Das muß nicht unbedingt im äußeren Verhalten liegen sondern in meiner Erwartung oder Ausstrahlung.

    Herzlichst, F.

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  3. Du bist nicht egoistisch genug. Jing und jang klappt eben meist nur bedingt.

    Meine Erfahrung ist, dass viele Menschen Freundlichkeit mit Naivität und das mit Dummheit gleichsetzen. Und Dumme kann man ausnehmen.

    Welchen Fehler machst du also? Keinen, wenn du so sein willst. Nicht überschreitend. Wenn sich etwas falsch anfühlt, heißt das nicht immer das der Fehler bei dir liegt. Auch wenn alle es anders zu machen scheinen.

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