Eine skurrile Geschichte – Teil 1

Was passiert, wenn zwei durchgeknallte Fantasten aufeinander treffen und zu den Sternen fliegen?

Es gibt schon merkwürdige Begegnungen, die sind so abgefahren, dass es kaum zu glauben ist. Gerade überlege ich wie alles anfing. Ich war frustriert, alles ging schief und ich wusste nicht, wie ich mir Luft verschaffen sollte. Da landete ich mal wieder im Philosophieforum und las hier und da ein paar Artikel. Es langweilte mich, bis ich auf ein Thema gestoßen bin, was ich bis dato noch gar nicht beachtet hatte, obwohl es schon einige Jahre lief. Wow, das war’s, genau das. Ich habe mich ein wenig durchgeklickt, alles zu lesen war in dem Moment unmöglich, es hätte Stunden oder eine ganze Nacht beansprucht. Zuerst kam mir das alles total durchgeknallt vor, ich dachte, da spinnt sich jemand aus, mit einer Menge Fantasie dazu und einer ausdauernden Leidenschaft. Bald erkannte ich eine Art roten Faden, wenn ich auch längst nicht alles verstanden hatte. Es war eher so ein intuitives Erfassen.
Wie auch immer, an diesem besagten Frusttag, begann ich dort zu schreiben, aber nicht meinen Frust, sondern ich tobte mich aus mit meiner Fantasie, einer Portion Humor und ab und zu einer Prise Lebenserfahrung verpackt in Reime. Das alles ergab eine sonderbare Mischung, so wie das meiste, was dort stand. Oberflächlich lesende Außenstehende müssen uns für verrückt erklärt haben. Das war mir so egal, mir hat es Spaß gemacht und ich hab mich von der dort vorherrschenden Leidenschaft anstecken lassen.
Es dauerte nicht lange bis der Themenstarter, ich nenne ihn hier mal Fantast, darauf reagiert hat, es ging hin und her und bald kam die erste private Nachricht ins Postfach geflogen. Die Nachricht war genauso skurril und in dem Stil geschrieben, wie im öffentlichen Thema. Es war eine erste Tuchfühlung. Klar antwortete ich, auch in diesem Stil. Tja, so fing es an und es entwickelte sich eine eigenartige, humorvolle, skurrile, aber auch auf einer bestimmten Art, wunderbare, einzigartige Schreibfreundschaft. Eine Schreibfreundschaft, in der man sich näher und persönlicher kennenlernt, aber meist in Reime und Gedichte verfasst. Irgendwann sind wir auch über das -nur schreiben- hinausgegangen, haben telefoniert und geskypt. Nach und nach stellte sich heraus, wie verschieden wir scheinbar sind, in völlig verschiedenen Welten leben, das ungleichste Freundschaftspaar, das man sich denken kann. Da war aber etwas, das uns verband und verbindet.

Unsere Geschichte ist eine Geschichte voller Ideen, Träume und Fantasien. Manchmal schaukeln wir uns gegenseitig richtig hoch und heben fast ab. Dann fallen wir auch wieder auf den Boden der Tatsachen und sind uns unserer Situation bewusst. Solche Schwankungen sind einfach da, vielleicht  bei mir noch mehr als bei ihm. Doch wir schaffen es immer wieder uns zu begeistern an unseren Ideen, Fantasien und wohl auch an unserer ‚Verrücktheit‘, die wir dann ab und zu versuchen umzusetzen. Hui, das führt dann manchmal zu Turbulenzen.

Neugierig geworden an ein paar Ideen und Verrücktheiten? Ach ja, die Eingangsfrage ist noch offen, ob es womöglich irgendwann zu einer Supernova kommt, kleinere zauberhafte Lichtexplosionen gab es auf jeden Fall schon.

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2 Kommentare zu “Eine skurrile Geschichte – Teil 1

  1. Reblogged this on CenSay and commented:
    Dazu überkam mich folgendes:
    „Lass uns zu den Sternen fliegen! Lass uns unsere Welt vergessen und vergessene Welten erkunden! Lass uns aus der Milchstraße trinken gehen und einen Gasnebel im Alpha Centauri Gürtel einatmen. Lass uns Ping Pong an den Monden des Jupiter spielen und im vorbeifliegen ein Stück vom Käsemond stibizen.
    Wir können alles sein, denn wir sind nichts. Unser Erscheinen, unsre Landung und unser Verschwinden… Die sind nichts, verglichen mit der Weite des Universums. Wir sind nichts, denn alles ist viel zu viel.
    Und für uns wird das reichen. Für uns ist das alles was zählt. Für uns ist es genug.
    Lass uns unsere Welt vergessen und vergessen wie klein wir zu sein scheinen.“

    „OK.“

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    • Ja, wir vergessen unsere Welt und fliegen zu den Sternen. Dort gibt es keine Grenzen und Zwänge, nur Sternenglück. Der Mond zwinkert uns zu und die Sonnenwinde umspielen uns mit wärmender Herzlichkeit.
      Wir sind nichts und doch können wir neue Welten entstehen lassen, ganze Universen durchstreifen. Komm, wir ziehen unsere Bahn durchs Sternenuniversum und lassen Träume lebendig werden. Soll ich dir eine Sternschnuppe schicken, auf der wir durchs All reiten und vergessene Welten erkunden?

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