Das Geheimnis der Träume

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Kennst du das Geheimnis der Träume
nachts
wenn dich ein Mondstrahl küsst
du in der Weite und Tiefe
des Sternenraums
die Welt und dich selbst vergisst

bis dich der Tag einsammelt
im Morgenlicht
und ein letzter wärmender Hauch
dir die Sehnsucht und Tränen
zärtlich
aus den Augen wischt
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Hoffnung und Licht

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Matt schimmert Laternenlicht
auf regennasser Straße
alles wirkt eingehüllt
wie in endloses Schweigen
überall tropft es
von Dächern und Zweigen
und Nebel trübt die Sicht

ich steh am Fenster
mit wartendem Blick
auf das Lächeln der Sterne
und Spuren aus Träumen
die sich spiegeln
in regennassen Scheiben

in Gedanken dichte ich Worte
ausgespannt wie ein Netz
zwischen Tropfen und Wolken
zwischen Himmel und Erde
zwischen hier und dort

und aus dem Fallen
wird ein Halten
aufgefangen im Echo
der Ver-dichtung
verwischen Grenzen
aus Sehnsucht und Träumen
verbreiten Hoffnung und Licht
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Novemberlicht

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Novemberlicht
steigt aus dem Nebel
ein Hauch Melancholie verfliegt

ruhig liegt der See
und spiegelt Stille
nach der sich die Seele sehnt

wie im Traum tauchen Bilder auf
von einem Ort geheimnisvoll
an dem das Herz sich freudig bewegt

und wie aus dem Nichts
formen sich Töne zu Worten
in die Welt geflüstert für dich
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Damit sich Liebe verfängt

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Dein banger Blick
gebettet auf Wolken
ein Lächeln fällt in dich zurück
schon gehen Regentropfen nieder
bewässern karges Seelenland

Pflücke dir Sterne wie Blumen
aber halt sie in der Hand
dass sie nicht verschwinden
wie verlorene Kinder
deren Wesen verkannt

Öffne dich wie eine Schale
damit das Leben in dich fällt
sodass du blühst vor dem Verwelken
und Liebe sich in dir verfängt
bevor du schicksalhaft vergehst
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Vorübergehende

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Im fahlen Licht der Sterne
warte ich auf meine Träume
warte bis du kommst
und mir sagst
wir können gehen
verschwinden in der Nacht

Wir ziehen mit den Wolken
durchwandern Schatten und Licht
zittern wie Blätter vorm Fall
im aufkommenden kalten Wind

Was sind wir
außer Vorübergehende
Fremde
die eine Zeitlang
in dieser Welt sind
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Raumzeitlose

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noch lässt die Kahlheit der Bäume
auf sich warten
langsam nehmen wir Abschied
vom bunten Blätterkleid
rote Blätter fallen nieder wie beschämt
und welken leise vor sich hin

der Sommer ging
mit schnellen Schritten
und auch der Herbst vergeht
wie fliehende Schatten
in seiner tristen Melancholie

wir betreten die Lichtung
die vor uns liegt
lassen uns von Hoffnung tragen
wiegen uns wie Gras im Wind
weil wir in unseren Herzen
raumzeitlose Liebende sind
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Atemlang

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Meine Seele ist empfindsam
und durchscheinend
wie zarte Libellenflügel

flugfähig bin ich deshalb nicht
meine Gedanken und Gefühle
ziehen mit dem Wind

einem sanften Luftzug gleich
kannst du es spüren
atemlang schwebe ich

ein kurzer Flügelschlag
wie tröstliche Worte
verwandelt Dunkles in Licht
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Über den Herbst hinaus..

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Herbst
dein farbiges Blätterkleid
leuchtet im Sonnenlicht –
lebendiger Farbenrausch
bevor alles eintaucht
in Stille und Nebelgrau

komm und deck mich zu
mit deiner Wärme
lass uns unsere Träume bewahren
bis hell gleißendes Frühlingslicht
wieder durch kahle Bäume bricht

wir kehren ein in unsere Seelentiefe
ganzjährig blüht die Rose
in pochenden Herzen
und Liebe wächst weit
über Zeit und Raum hinaus
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Im Flüstern der Sterne

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Die Nacht singt ihr Lied
im fahlen Mondlicht
schimmern kaum wahrnehmbar
ein paar Regentropfen
oder
sind es still verlorene Tränen

im Halbschlaf flüstern Sterne
verstreuen ihre Träume
wie Samenkörner in die Tiefe der Seele

bald schon zerbersten Schatten
im flammenden Morgenrot
Zeit löst sich auf
in immerwährender Liebe
geboren aus einsamster dunkelster Nacht
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Wieder zurück

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Der Urlaub ist vorbei, der Sommer hier wohl auch.
Nach jedem Tag blauen Himmel, Sonne pur und um die 30 Grad, war die Ankunft gleich ein Kälteschock bei 11 Grad, Sturm und Regen.

Jetzt heißt es langsam wieder eingewöhnen, dicke Pullis und Regenschirm.

Ich freue mich, demnächst wieder in euren Blogs zu lesen und hoffe, auch selbst bald wieder ins Dichten zu kommen.

Bis dahin schicke ich euch mal gedanklich ein paar gespeicherte Sonnenstrahlen ins Gemüt… 😉
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Sommerverlängerung

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Manchmal riecht es morgens schon herbstlich und tatsächlich gibt es schon ein paar gelbe Blätter hier und da.
Die Grillen zirpen ihre Lieder und ein Anflug von Wehmut, dass der Sommer bald geht,
liegt in der Luft.
Umso mehr freue ich mich auf eine kleine Sommerverlängerung in südlichen Gefilden.
Wenn ihr das hier lest, befinde ich mich bereits über den Wolken.

Habt alle eine gute Zeit, vergesst mich nicht, so wie ich euch nicht vergesse.

Winke, winke…
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Dankeschön

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Für euer Leseinteresse und eure Kommentare zum Beitrag vom 15.8. möchte ich ALLEN herzlichst danken. Eure Anteilnahme, eigenen Erfahrungen, Trost, Mut machen ….haben mich sehr berührt. Einige Antworten sind mir tränennah gegangen. Für mich sind es viele Anregungen zum Nachdenken und es wird noch lange nachhallen.

Trotzdem versuche ich bald wieder ins Dichten zu kommen, darin fühle ich mich ‘Zuhause‘, finde mein seelisches Gleichgewicht.

DANKE
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Erschütterung

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Erkenntnis kann ziemlich wehtun und erschütternd sein.

In den letzten Jahren wurde ihr das immer klarer vor Augen geführt. Wenn es einen dann aber mal wieder ziemlich heftig trifft, ist es besonders schlimm. Es ist wirklich schwer, dann nicht zu verzweifeln oder ganz zu resignieren oder zu verbittern.

Bisher hat sie es immer irgendwie geschafft, sich wieder auf die Reihe zu bekommen, hat versucht, ihre Lehren daraus zu ziehen.

Gerade geht es ihr ziemlich mies und sie weiß noch nicht, in welche Richtung es weitergeht. In den letzten Tagen wurde ihr klar, dass jeder irgendwie in seiner eigenen Welt lebt. Jeder hat irgendwie seine Glocke um sich und sieht alles aus seiner Perspektive. Jedenfalls empfindet sie es so.

Wenn man sich nicht fügt, nicht anpasst, nicht nach der Vorstellung anderer sein Leben führt, dann wird man entweder platt gemacht, verstoßen oder erzogen, egal welches Alter man hat und schon lange den Kinderschuhen entwachsen ist. Engste Angehörige versuchen es immer wieder, sie nach ihrem Bilde umzuerziehen. Jeder zerrt und biegt an ihr und jeder scheint zu wissen, was für sie richtig ist. Die ach so gut gemeinten Ratschläge, -wie undankbar von mir-, denkt sie.

Menschen sind unterschiedlich, einer kämpft wie ein Stier für sein Recht und seine Meinung und ein anderer zieht sich zurück, ist vielleicht auch zu schwach oder zu erschöpft, um sich immer wieder zu rechtfertigen und zu erklären. Sie ist kein Don Quichotte. Überhaupt kann sie doch nur für sich selbst wissen, was ihr gut tut und was nicht.

Ihr sind die Nerven durchgegangen. Sozusagen der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Sie ist ein Mensch und keine gefühllose, funktionierende Maschine, die man je nach Bedarf programmiert. Jeder hat seine Grenzen des Erträglichen.

Und jetzt? Sie weiß es nicht……
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Magische Momente

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Es sind diese magischen Momente
in denen Gefühle überborden
die zwei Menschen
füreinander empfinden

in denen Liebe aufgeht
wie tausend Sonnen
und dich fluten
mit Wärme und Geborgenheit

Momente
für immer in die Seele gebrannt
und durchs Universum ziehend
wie eine heilsame Essenz
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Mut

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Schieb den Schatten
von der Seele
bevor du erstickst
bevor es zu spät

schieb die Wolken
fang den Lichtstrahl ein
flieh mit dem Wind
aus zu engem Gewand

greif nach dem Leben
lass es nicht
durch die Finger rinnen
solange Sehnsucht brennt

du bist nicht verloren
wenn jemand an dich denkt
der Himmel dich küsst
und Liebe sich schenkt
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Knistern

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es knistert
wenn nachts ein Traum erwacht
fortgespült alle Tränen
schwerer Tageslast

es knistert
wenn der Mond sich spiegelt
in Fensterscheiben
und Magie in die Nacht einbricht

es knistert
wenn sich zwei Herzen berühren
von Sternen umarmt
und von Sehnsucht getragen

es knistert
wenn morgens Vögel ihr Lied anstimmen
und du weißt
nur Liebe hält und erhellt dein Leben
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Heimatland

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Mein Blick verliert sich
am Horizont
zwischen Himmel und Land
zwischen flirrender Sonne
und wirbelndem Staub

ein Bild steigt auf
Konturen im Licht
Erinnerungstropfen
vergangener Zeit

eine Legende schlummert
in Dunkelhöhlen
träumt von Erlösung
und Dechiffrierung

schenk mir ein Zeichen
ins Schattenbewusstsein
zieh mich behutsam
ins Heimatland
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Elfengleich

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Du legst Sterne
in meinen Seelenraum
oder
ist es dein Leuchten
in der Nacht –

wenn das Mondlicht
mit den Wellen schaukelt
und Wassergeister rufen
ziehst du mich empor
mit deinem Liebesherz

dann dichtet die Muse in mir
elfengleich
und verzaubert das Wort
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Mohnblumenfeld

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Im Mohnblumenfeld
warte ich
zwischen flammendem Rot
und rauschendem Wind

in der Nähe
singt ein Vogel ein Liebeslied
aus seinem Gefieder
fällt ein Stern

ich schließe die Augen
du ziehst mich
wie von Zauberhand
in deinen Bann
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Traumverwandt 

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Fremder
deine Träume
sind den meinen verwandt
unsere Seelen ziehen
gemeinsam durch die Nacht

wenn Sehnsucht entflammt
zerstäuben einsame Sterne
und wurzeln feurig
in wartenden Herzen

spürst du diese Kraft
die sich aus Träumen speist
und alle Nachtschatten
sowie Ängste durchdringt
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Erspüren

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Möchte aufsteigen
und schweben
wie ein Luftballon

Wolken schieben
tanzen im Regen

über Sternenbrücken laufen
den Mond umarmen

Herzblumen pflanzen
Traumspuren legen

durch Mohnfelder streifen
in Lavendelküssen schwelgen

dein Seelenhaus besuchen
und dein Wesen erspüren
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Geheimnisvoller Zauber

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Wenn die Nacht
ihre Sternenkelche öffnet
lockt der Ruf der Sehnsucht
und brennt Träume in den Schlaf.

Wo sind wir im tiefsten Traum,
wenn Liebe in uns erwacht
und wir mit den Sternen leuchten?

Wir strecken uns im Morgenlicht,
spüren den geheimnisvollen Zauber,
der verborgen in uns lebt und wirkt,
bis wir wieder traumversunken schweben
in sternenklarer, dunkler Nacht.
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Rettungsanker

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Mir die Welt schön schreiben
ist mein Rettungsanker.

Ein bisschen wie Pippi Langstrumpf,
die sich die Welt macht,
wie es ihr gefällt –
schön und kunterbunt.

So schreibe ich mir die Welt
in poetischen Worten schön.
Bis mein Herz ausgeleert ist,
der letzte Herztropfen
in Buchstaben zerfällt –
dann ist es Zeit zu gehn.
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Irgendwann

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Irgendwann
erkennst du das Muster
der Sterne
und des Schicksals Lauf –
die namenlosen Rufe
des Herzens
untröstlich in Träume gebettet

Irgendwo
zwischen zwei Atemzügen
schwebt Hoffnung
und der Liebe endlose Kraft –
das grenzenlose Sehnen
der Seele
ein Leuchtzeichen Tag und Nacht

Irgendwann
öffnet sich der Himmel
auch für dich
und flammend blüht der rote Mohn –
das fließende Leben
tropft erneut
schicksalsträchtig in die Schale der Zeit
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Glanzlichter

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Manchmal sind Worte
wie Glanzlichter im Dunkeln
auf verlorener, wogender See –
sind wie ein Anker
vor dem Versinken,
tragen hinüber ans Ufer
und wärmen bis die Sonne aufgeht.

Unter Trauerweiden gestrandet,
fiebert das Leben nach Leben
und trägt in sich doch Melancholie.

Nachts finden sich Träume,
-weich gebettet zwischen Sternen-
schimmern Gefühle aus Worten
und halten einander fest.
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Die Welt braucht mehr Liebe – Blogger spielen Liebeslieder

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Arabellas Idee finde ich prima und beteilige mich gerne an der Aktion:

https://teil2einfachesleben.wordpress.com/2017/04/22/aufruf-die-welt-braucht-mehr-liebe-blogger-spielen-liebeslieder/

Was wäre das Leben ohne Liebe und ohne Musik….

Der Song ist aus dem Film: -Halt mich fest-

Der Film ist schon älter(2000). Als ich ihn sah, hat er mich berührt.
Immerhin sind die Beiden seitdem tatsächlich ein Paar, haben sich beim Dreh verliebt.

Den Song höre ich immer mal wieder gern.
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von Ariana Veröffentlicht in Allgemein Verschlagwortet mit

Abendwind

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Im Abendwind lausche ich
– zu hören –
deiner Stimme Klang

mein Herz ist weit,
wie der Himmel über mir

wo ist deine Hand,
die meine greift und
deine Wange, die meine streift

im Abendwind zieht Sehnsucht
sanft durch meine Seele
und legt sich nieder,
wie eine verlorene Träne.
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Kleine Blogpause

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Frohe Ostern allen Lesern.

🐰🐣🌸
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Ich verabschiede mich für ein paar Tage in eine kleine Pause.
Habt alle eine gute Zeit und lockt die Sonne hervor. 🌞
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von Ariana Veröffentlicht in Allgemein

Wolkenschiff

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Wolken ziehen am blauen Himmel
Gedanken kommen und gehen
dazwischen vielleicht eine Träne –

heimatlos stehe ich am Ufer
Mond und Sterne spiegeln sich
im Fluss der Gefühle –

in der Frühe singt ein Vogel
rätselhaft verrinnt die Zeit
im Weltenlauf des Seins –

still empfange ich Freude
in meiner entrückten Seele
die sich zum Himmel streckt –

was wendet sich der Sehnsucht zu
wenn nicht die Liebe
in ihrer Unfassbarkeit –

die Sonne wirft ihre Strahlen
über die Erdenschwere
ich warte auf ein Wolkenschiff
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Wie ein Engel

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Nachts,
wenn die Einsamkeit
durch stille Räume zieht
fällt das Glück der Träume
in dürstende Seelen
und für einen Augenblick
blühen die Sterne wie Blumen.

Träume hinterlassen Spuren,
-beinahe wie ein Engel,
der dich sanft im Inneren berührt-

wie ein feiner unsichtbarer Zauber
in die Wirklichkeit
des Lebens geschickt.
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